Kategorie: U20

DNL holt nur einen Zähler vom Seilersee

Das erste Spiel am Samstag war an Spannung kaum zu überbieten. Die Iserlohner setzten von Anfang an ein hohes Tempo an und waren trotzdem auch noch spielerisch präsent. Uns gelang zwar das erste Tor durch Martin Hlozek, aber die Führung hielt nich lang. Mit einem Unentschieden ging man in die erste Pause. Mit noch mehr Tempo meldete sich der Gegner zu Beginn des zweiten Drittels und ging verdient mit 3:1 in Führung. Die Iserlohnern gaben sich bereits jetzt ziemlich siegessicher, aber unsere Jungs gaben nicht auf, hielten dagegen und mit einem Doppelschlag wieder von Martin Hlozek, der somit sein ersten Hattrick verbuchte, gelang uns der Ausgleich. Jetzt lief es sehr gut für uns und wir hatten mehr vom Spiel. Trotzdem gelang es den Iserlohnern in der 36 Minute kurz in Führung zu gehen. Marco Sternheimer machte die aber ein paar Sekunden später wieder zunichte und man ging mit einem 4:4 in die zweite Pause.

Das dritte Drittel war weiterhin ausgeglichen, Chancen waren auf beiden Seiten. Keine Mannschaft erlaubte sich irgendwelche Fehler und somit blieb es torlos. In der Overtime ging es wider spannend hin und her und Iserlohn hatte doch die besseren Torchancen, die aber Niklas Zoschke mit Bravour meisterte. Nun musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen und da hatte der Iserlohner Spieler Tim Fleischer im vierten Anlauf das glücklichere Händchen.

Im zweiten Spiel am Sonntag sind wir diesmal gleich zu Beginn perfekt gestartet und gingen nach den ersten zwanzig Minuten verdient mit 0:2 in die erste Spielpause. Das zweite Drittel begann wieder mal sehr hitzig und wir ließen uns leider wieder durch zu viele unnötige Strafzeiten aus dem Konzept bringen und den Iserlohnern gelang der Anschlusstreffer. Das sollte sich leider auch im letzten Drittel nicht ändern. Wir verbrachten erneut den Großteil des Drittels auf der Strafbank und gaben so das Spiel noch aus der Hand. Am Ende stand dann ein 4:2 für Iserlohn auf der Anzeigetafel.
Das Duel ging also verdient mit 5:1 Punkten an  die Jungs vom Seilersee

df

DNL: Duell beim Spitzenreiter

Auf die Reise nach Iserlohn begibt sich das DNL-Team am kommenden Wochenende. Dort stehen zwei Partien gegen den Tabellenführer Iserlohn Young Roosters an. Der AEVV rangiert mit zwei Punkten Rückstand auf die Sauerländer auf Position zwei – ein echtes Spitzenspiel also. Trainer Petr Zachar kann dabei auf die wiedergenesenen Jonas Mikulic und Kenneth Hirsch bauen, nur Steven Brachert fällt weiterhin und bis Weihnachten aus. Somit fahren zehn Stürmer und sieben Verteidiger mit ins Sauerland. Im Tor werden wohl Sebastian Gassner und Niklas Zoschke – der gegen Schwenningen sein erstes DNL-Zu-Null-Spiel feiern konnte – je eine Partie bestreiten.
Unterdessen gibt es einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Defensivmann Jannik Arnold hat sich aus beruflichen Gründen entschieden zu dem Landesligisten ESV Burgau zu wechseln.

So will der AEV Punkte aus Iserlohn mitbringen:

Tor:
Gassner, Zoschke

Verteidigung:

Selickis, Farny;
Welz, Dolezel;
Merk, Länger;
Szegedin
Sturm:
Sternheimer, Bullnheimer, Mikulic;
Baur, Peter, Hlozek;

Hirsch, Köppl, Klein;
Merkel

mb

DNL: Silvestrs-Böller als Dosenöffner

Lange mussten die Augsburger Spieler am Wochenende auf einen Treffer warten. Erst Silvestrs Selickis Powerplay-Treffer ebnete den Weg zum 6:0-Sieg in der Sonntagspartie gegen den ERC Schwenningen. Tags zuvor traf man in 60 Minuten kein einziges Mal und unterlag mit 0:3. Was allerdings die Schwenninger Akteure und deren Trainer am Sonntag ablieferten, hatte mit Sport nicht viel zu tun…

AEV – Schwenningen 0:3 (0:0, 0:0 0:3)

Die Vorzeichen standen nicht gut: Kurzfristig fielen Jonas Mikulic, Kenneth Hirsch (beide krank) und Steven Brachert (Verletzung am Unterkörper) aus. Das Zachar-Team fand überhaupt nicht ins Spiel, leistete sich ungewohnt viele Fehler und zeigte seine schlechteste Saisonleistung. Da auch die Gäste nicht gerade ihre Stärke im kreativen Angriffsspiel besitzen, entwickelte sich eine sehr zähe Partie, die durch einen Überzahltreffer des SERC in Minute 49 entschieden wurde. Die am Ende ausgepumpten AEV-Spieler schafften die Wende nicht mehr und kassierten sogar noch zwei weitere vermeidbare Treffer zum 0:3-Endstand.

AEV – Schwenningen 6:0 (0:0, 1:0, 5:0)

Mit mehr Schwung startete das Team am Sonntag in die zweite Partie. Doch ein ums andere Mal war der ausgezeichnete Gästetorhüter Nils Velm auf dem Posten. Bis zur 39.Minute hielt das Abwehrbollwerk der Schwarzwälder. Dann kam Silversts Selickis großer Auftritt. Mit seinem Böller von der blauen Linie brach er den Bann und brachte den AEV auf die Siegerstraße. Durch fast permanentes Überzahlspiel erhöhte der AEV im letzten Abschnitt auf 6.0 durch weitere Treffer von Donat Peter (2), Matin Hlozek (2) und Marco Sternheimer. Ein verdienter Sieg, der von einem skandalösen Auftreten der Schwenninger begleitet wurde. „Das hat mit Sport nicht zu tun was ihr hier spielt“ – dieser Satz von Hauptschiedsrichter Patrick Oberdörfer an die Adresse von Schwenningens Cheftrainer Wayne Hynes gerichtet, beschreibt die Szenerie kurz und bündig. Ein Stockstich von Fabio Frick, ein Check gegen den Kopf und Nacken (Felix Steinhäuser) und ein Stockschlag (Dominik Deuring) und weitere hirnlose Attacken im Minutentakt ließen das Schwenninger Strafzeitenkonto auf beträchtliche 116 Strafminuten ansteigen – DNL-Rekord für diese Saison. Höhepunkt war der Stockschlag des Schwenningers Dominik Deuring an Marco Sternheimer, für den er neben einer Spieldauer zusätzlich noch eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. Bezeichnend auch, dass einige Schwenninger Spieler sich nach dem Spiel für das rüde auftreten ihrer Mannschaftskollegen entschuldigten. Gott sei Dank sind für diese Saison keine weiteren Vergleiche mit den Schwarzwäldern zu befürchten, da diese sehr wahrscheinlich im Gegensatz zum AEV die Playoffs nur als Zuseher verfolgen werden.

mb

DNL: „Babyreihe“ vorne und „The Wall“ hinten

Bereits viermal standen sich im Laufe der Saison der AEV und der SERC gegenüber und bisher konnte jedes Team zweimal gewinnen. Sämtliche Spiele fanden im Schwarzwald statt – nun trifft man sich in Augsburg. Da sich beide Teams und Trainer nun schon sehr gut kennen, wird es wieder von Taktik geprägte Partien geben. Mit einer Sonderbewachung für die AEV-Topreihe um „Heimer und Heimer“. Aber auch auf zwei Schwenninger Spieler muss geachtet werden. Sofiene Bräuner und Carsten Hohmann spielten sich zuletzt mit einigen Treffern in den Vordergrund. Wohl eine Aufgabe für die zuletzt immer besser harmonierende zweite Angriffsformation, die Augsburger „Babyreihe“ um Martin Hlozek (Jahrgang 2000), Donat Peter (Jahrgang 2000) und Nicolas Baur (Jahrgang 1999).

In der Defensive setzt Trainer Petr Zachar wieder auf vier starke und eingespielte Verteidigerpaare Selickis/Farny, Welz/Dolezel, Merk/Länger und Erdt/Szegedin – und die Torhüter Niklas Zoschke und Sebastian „The Wall“ Gassner, der zuletzt ein „Zu Null“ gegen Dresden verbuchen konnte.

Das Augsburger DNL-Team hofft wiederum auf Unterstützung des Fanclubs Augsburg 98, der die Spieler in den letzten Spielen immer lautstark angefeuert hat.
Spielbeginn ist am Samstag, den 3.12.2016 um 18.30 Uhr und am Sonntag, den 4.12.2016 um 10.45 Uhr – jeweils im CFS:

mb

DNL-Team hat ab sofort die Haare schön

Top Hair unterstützt nicht nur die Augsburger Panther. Inhaber Rainer Held und sein Team lieferten dem Augsburger-DNL-Team (U19) auch eine ganze Ladung Haarpflegeprodukte direkt in die Kabine. Damit die Jungs nicht nur auf dem Eis eine gute Figur abgeben. Herzlichen Dank für die tolle Spende!
Auf unserem Bild haben die Haare schön: (v.l.): Maxi Merkel, Nicolas Baur, Felix Klein, Marco Sternheimer, Yannik Arnold und Martin Hlozek

mb

DNL: Bescherung am ersten Advent

Endlich – und zu ersten Mal in dieser Saison (und auch in der DNL-Historie des AEV) gab es ein Sechs-Punkte-Wochenende zu bejubeln. Mit 6:0 und 6:3 wurden die Eislöwen ohne Punkte nach Dresden zurückgeschickt. Mit nun mehr 17 Punkten aus sieben Spielen rangieren die Augsburger somit auf Platz zwei der blauen Gruppe und haben beste Aussichten auf einen Playoff-Platz. Doch es gibt nicht nur positive Meldungen.

AEV – Dresden 6:0

Bereits im ersten Drittel legte das Zachar-Team den Grundstein für einen ungefährdeten Sieg. Nicolas Baur, Marco Sternheimer und Martin Hlozek brachten den AEV früh auf die Siegerstrase, Marco Sternheimer legte kurz vor Drittelende nach. In den weiteren Dritteln ließ man nichts mehr anbrennen und erhöhte durch jeweils einen Treffer pro Drittel auf 6:0 (Tim Bullnheimer und Donat Peter).

Wie auch im zweiten Wochenendspiel gewährte Trainer Zachar allen Feldspielern ausreichend Eiszeit.

AEV – Dresden 6:3

Dresden wollte sich in Partie zwei nicht kampflos geschlagen geben, forcierte von Beginn an das Körperspiel und ging folgerichtig mit 1:0 in Führung. Doch der AEV hielt von nun an dagegen und erzielte bis Mitte des zweiten Drittel fünf Treffer durch Marco Sternheimer, Jonas Mikulic, Martin Hlozek, Silvestrs Selickis und Tim Bullnheimer. Danach kehrte etwas Schlendrian ins Spiel ein und Dresden kam auf 3:5 heran ohne den Eindruck zu machen, das Spiel drehen zu können. Als Gästetrainer Jochen Molling seinen Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers herausnahm machte Marco Sternheimer mit einen Empty-Net-Goal alles klar.

Veränderungen gibt es zudem im Kader der DNL. Over Age-Spieler Thomas Wangler stand bei beiden Spielen nicht mehr auf dem Eis, da er sich kurzfristig entschied zum ESV Burgau in die Landesliga zu wechseln. Auch Stefan Pittel nimmt nicht mehr am Trainingsbetrieb teil.

Nächste Woche folgt dann das nächste Aufeinandertreffen mit dem ERC Schwenningen – diesmal in Augsburg.

mb

DNL: Alles bereit fürs Sachsen-Wochenende

Zwei Partien gegen die Eislöwen Dresden stehen für das AEV-Team am Wochenende an. Zwei sehr wichtige, stehen die Gäste doch auf Platz fünf – dem ersten Platz, der am Rundenende nicht zu den Playoffs berechtigt. Der AEV belegt derzeit Rang zwei, ist nach vermeidbaren Punktverlusten gegen Ingolstadt und Schwenningen jedoch gefordert, den Abstand zu Platz fünf wieder ein bisschen zu vergrößern.
Und Petr Zachar der AEV-Trainer hat die Qual der Wahl, denn der gesamte Kader ist einsatzfähig. So muss er wählen: zwischen zwei Torhütern, die beide zur Ligaspitze gehören, vier OverAge-Spielern, die je nach Einsatz der Torhüter nicht alle zum Einsatz kommen können. Zwischen zehn Verteidigern, die allesamt ihre Klasse schon gezeigt haben und 14 Stürmern, die sich fast alle schon in die Scorerliste eintragen konnten. Wichtiger als die personelle Komponente ist allerdings die nach wie vor fehlende Konstanz um einem Wochenende einmal zwei gute Leistungen abrufen zu können. Denn bisher wurde bis auf das Auftaktwochenende in Köln immer ein Spiel pro Wochenende gewonnen und eines verloren. So war es auch in der Vorrunde gegen Dresden als einmal eine 3:0-Führung leichtfertig verspielt wurde (3:4 Niederlage nach Verlängerung) und tags darauf ein souveränes 9:3 herausgespielt wurde.

Welches Gesicht das Team diesmal zeigt, wird sich am Samstag 26.11.2ß016 um 17.30 Uhr und am Sonntag, 27.11.2016 um 10.15 Uhr im CFS herausstellen.

mb

DNL: 33 Strafminuten kosten den Sieg

Die Augsburger DNL-Jugend kommt nicht aus ihrem Teufelskreis. Wieder einmal verpasste die Mannschaft von Trainer Petr Zachar in der Nachwuchs-Eliteklasse die Optimal-Punktausbeute an einem Wochenende. Nach dem 4:3 am Samstag verlor das Team am Sonntag beim ERC Schwenningen nach einer 4:1-Führung mit 4:5 nach Penaltyschießen. Das lag vor allem daran, dass der AEV im letzten Drittel 33 Strafminuten hinnehmen musste.
Am Samstag war die Schlussphase für die Augsburger besser gewesen. Zwar glichen die Schwenninger eine Augsburger 3:1-Führung (Tore durch Marco Sternheimer, Nicolas Baur, und Jonas Mikulic) im letzten Drittel aus. 112 Sekunden vor Schluss erzielte Kapitän Marco Sternheimer in Überzahl aber den Siegtreffer. Ebenfalls in einem Powerplay brachte der Junioren-Nationalspieler sein Team am Sonntag früh in Führung (7. Minute). Danach trafen Nicolas Baur, Max Merkel und Jonas Mikulic zu einer 4:1-Führung. Als Maximilian Welz zu Beginn des Schlussdrittels mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis musste, und ihm anschließend weitere Kollegen auf die Strafbank folgten, kam Schwenningen noch zum Ausgleich. Die Gastgeber verwandelten auch den einzigen Penalty.

(Artikel aus der AZ)

DNL: Petr vs. Wayne oder kämpferisch-kanadisch gegen traditionell-tschechisch

Es ist am kommenden Wochenende nicht nur ein Duell der DNL-Teams aus Schwenningen und Augsburg sondern auch eines der Trainerfüchse. Bei den Schwarzwäldern steht mit Wayne Hynes ein ehemaliger Nationalspieler an der Bande, der das kämpferisch-kanadische Element vertritt. Und beim AEV mit Petr Zachar ein Coach der traditionell-tschechischen Eishockeyschule. Vor drei Wochen zog Hynes nach dem 1:12 im ersten Spiel die richtigen Schlüsse und stellte so um, dass die Augsburger Paradereihe wirkungslos blieb und der SERC tags darauf 2:1 gewann.

Nun treffen beide Teams in der Zwischenrunde erneut aufeinander. Augsburg steht bei sieben Punkten aus drei Spielen und ist zu favorisieren, der bisher in vier Spielen der Zwischenrunde punktlose SERC bezeichnet den AEV auf seiner Homepage allerdings als „einen Gegner den man schlagen kann“. Man wird sehen, welcher Trainer diesmal die Oberhand behält und die richtigen Kniffe parat hat.

Beim AEV sind alle Mann an Bord und erstmals stehen alle vier Over-Age-Spieler (drei davon dürfen maximal eingesetzt werden) zur Verfügung, da Torhüter Niklas Zoschke seine Knieblessur überwunden hat. Beim SERC fehlt Kapitän Matic seit Wochen aufgrund seiner im Spiel gegen Augsburg erlittenen Armverletzung.

Spielbeginn der beiden Partien in der Schwenninger-Heliosarena ist am Samstag, den 19.11.2016 um 18.00 Uhr und am Sonntag, den 20.11.2016 um 12.00 Uhr.

mb