Autor: Wolfgang Graßhof

U15 Summer Games Nürnberg 2026: AEV sichert sich Platz drei

Am 22. August 2026 nutzte die U15 des AEV die Summer Games in Nürnberg als wichtige Station in der Vorbereitung auf die neue Saison. Für Coach TJ Trevelyan stand dabei nicht allein das Ergebnis im Vordergrund: Das Turnier sollte der Mannschaft helfen, weiter zusammenzuwachsen. Gleichzeitig erhielten alle Spieler die Chance, sich zu präsentieren und für einen Platz in den vorderen Reihen zu empfehlen.

Die Aufgabe war anspruchsvoll. Im Turniermodus hatte nur der jeweilige Gruppensieger die Möglichkeit, um den Gesamtsieg zu spielen. Dazu kam die kurze Spielzeit von 20 Minuten mit durchlaufender Zeit, die volle Konzentration von der ersten Sekunde an verlangte. Jede Szene konnte entscheidend sein.

Knappes Auftaktspiel gegen Nürnberg 1

Zum Start traf der AEV auf Nürnberg 1. Es entwickelte sich eine offene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Gastgeber nutzten jedoch eine Überzahlsituation und erzielten den entscheidenden Treffer. Der AEV arbeitete bis zum Schluss am Ausgleich, doch die Zeit lief davon und im Abschluss fehlte noch die letzte Konsequenz. So stand am Ende eine knappe 0:1-Niederlage.

Unterzahl-Kontersieg gegen Chemnitz

Im zweiten Spiel wartete mit Chemnitz ein körperlich sehr starker Gegner. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, das Duell blieb lange offen. Dieses Mal setzte der AEV das entscheidende Zeichen: In Unterzahl wurde ein Konter schnell und zielstrebig vorgetragen und zur Führung genutzt. Mit großem Einsatz verteidigte das Team den Vorsprung bis zur Schlusssirene und feierte einen wichtigen Sieg.

Remis gegen die Lausitzer Füchse

Vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen die Lausitzer Füchse war der Gruppensieg zwar nicht mehr erreichbar, ein Punkt genügte jedoch für die Qualifikation zum Spiel um Platz drei. Der AEV ging durch ein sehenswertes Tor in Führung und hatte die Partie zunächst gut im Griff. Allerdings wurden mehrfach Konter zugelassen. Einen davon nutzten die Füchse zum Ausgleich. Beim 1:1 blieb es bis zum Ende – und der AEV hatte das Spiel um Platz drei erreicht.

Starker Auftritt gegen die Iserlohn Roosters

Im Spiel um Platz drei zeigte der AEV seine beste Leistung des Tages. Gegen die körperlich deutlich überlegenen Iserlohn Roosters warfen sich die Spieler mit viel Kampfgeist und Einsatz in jede Situation. Viele Angriffe der Roosters wurden bereits früh unterbunden, zudem durfte der AEV in Überzahl agieren.

Trotz eines guten Spielaufbaus geriet der AEV durch eine unglückliche Aktion in Rückstand, als Iserlohn einen Alleingang erfolgreich abschloss. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht beirren. Mit großer Moral gelang zunächst der Ausgleich, wenig später folgte sogar die 2:1-Führung. Diese verteidigte der AEV entschlossen bis zum Ende und sicherte sich damit den verdienten dritten Platz.

Positives Signal für die Vorbereitung

Mit etwas mehr Bereitschaft und Entschlossenheit im ersten Spiel wäre möglicherweise sogar mehr als Rang drei möglich gewesen. Dennoch kann der AEV mit dem Turnierauftritt zufrieden sein. Die Mannschaft zeigte, dass sie enge Spiele annehmen, Rückschläge wegstecken und sich mit Einsatz zurückkämpfen kann.

Jetzt gilt es, die nächsten Schritte in der Vorbereitung zu gehen, Abläufe weiter zu festigen und als Team noch enger zusammenzuwachsen. Wenn der AEV den Kampfgeist von Nürnberg mit in die kommenden Wochen nimmt, kann die Mannschaft mit viel Vorfreude und Selbstvertrauen in den Saisonstart Mitte September gehen.

U15 Starker Einsatz beim Trainerdebüt gegen Kaufbeuren

Zum Auftakt der Vorbereitung am 16. August 2026 zeigte sich der AEV gegen den ESV Kaufbeuren bereits kämpferisch und mutig. Für Coach TJ Trevelyan war es das Trainerdebüt. Das neue Trainerteam nutzte die Partie, um allen Spielern die Chance zu geben, sich zu beweisen.

Erstes Drittel: AEV startet mit viel Druck

Augsburg kam schwungvoll in die Partie und erspielte sich früh mehrere gute Möglichkeiten. Die Mannschaft setzte Kaufbeuren unter Druck und belohnte sich in der 6. Spielminute mit der verdienten Führung.

Danach wurde es körperlich intensiv. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Eis. Strafen auf beiden Seiten unterbrachen zwar den Spielfluss, doch der AEV blieb engagiert und zeigte viel Einsatz.

Zweites Drittel: Rückschläge trotz großem Kampf

Im zweiten Abschnitt jubelten die Augsburger zunächst erneut, doch der Treffer wurde wegen Torraumabseits nicht anerkannt. Danach verlor der AEV etwas den Faden. Kaufbeuren nutzte diese Phase zum Ausgleich.

Die Augsburger kämpften weiter, mussten in Unterzahl jedoch den Rückstand hinnehmen. Das Spiel blieb hart umkämpft, mit vielen Zweikämpfen und weiteren Strafzeiten auf beiden Seiten.

Drittes Drittel: Aufholjagd wird ausgebremst

Kaufbeuren baute die Führung zunächst auf 3:1 aus. Doch der AEV gab sich nicht geschlagen und kam rund zehn Minuten vor Schluss wieder besser ins Spiel. Die Mannschaft suchte den Weg nach vorne und wollte die Partie noch drehen.

In den letzten Minuten verhinderten jedoch weitere Strafen eine große Schlussoffensive. Besonders die 3:5-Unterzahl nahm den Augsburgern die Chance auf die entscheidende Aufholjagd.
Kämpferischer Auftritt mit Potenzial

Trotz der Niederlage zeigte der AEV eine gute kämpferische Leistung. Die Mannschaft machte deutlich, dass sie das Potenzial besitzt, jeden Gegner zu schlagen. Nun gilt es, die Pässe noch schneller und genauer zu spielen.
Nächstes Spiel im Curt-Frenzel-Stadion

Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits am 18. August 2026: Um 17 Uhr trifft der AEV im Curt-Frenzel-Stadion auf den Deggendorfer SC.

U15 Saison 2026/27: Der Augsburger Weg geht weiter

 

Die neue Saison ist da und mit ihr beginnt ein neues Kapitel für die U15-Mannschaft des Augsburger EV. Nach einer letzten Saison, die von Höhen und Tiefen geprägt war, stehen die jungen Spieler vor der Herausforderung, sich weiterzuentwickeln und wieder in der Meisterrunde eine bessere Rolle zu spielen.

Rückblick auf die vergangene Saison

Die letzte Saison war ein Rollercoaster-Ritt für die U15-Mannschaft. Trotz eines kleinen Kaders erreichten sie das Ziel, die Meisterrunde der Bayernliga, ungefährdet. In der Meisterrunde selbst erspielten sie sich den 9. Platz. Es gab Spiele, bei denen die Mannschaft nicht an ihre Leistungen anknüpfen konnte und Punkte unnötig herschenkte. Ein Highlight der Saison war jedoch der Sieg gegen den späteren deutschen Meister.

Ein großer Anteil an der frühen Qualifikation für die Meisterrunde hatte Coach Michael Heichele. Durch seine Leidenschaft für den Sport und für die Mannschaft schaffte er es, die Spieler kontinuierlich weiterzuentwickeln und jeden einzelnen zu einem besseren Spieler und Persönlichkeit zu machen. Michael hat sich jedoch dazu entschlossen, eine Pause vom Trainerjob einzulegen und als Vater die Spiele seiner Jungs von der Tribüne aus zu beobachten. Damit verliert der AEV einen der erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre, Michael hinterlässt aber auch zwei sehr gut ausgebildeten Jahrgänge.

Ausblick auf die neue Saison

Im Gegensatz zur vergangenen Saison verfügt das neue Trainerteam über einen sehr großen Kader von 30 Spielern. Der Jahrgang 2012/13 hatte mit dem Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft und des U13 Cups bereits in der vorletzten Saison für Aufsehen gesorgt, aber in der U15 sind die körperlichen Unterschiede enorm und so wird es kein leichtes, eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Um die Jungs menschlich und sportlich möglichst gut weiterzuentwickeln, hat der AEV für die U15 ein Trainerteam zusammengestellt, das Deutschlandweit seinesgleichen sucht und das Potential hat, die ausgezeichnete Arbeit der Vorgänger fortzuführen. Als Chefcoach wechselt T.J. Trevelyan direkt von der Kabine der Augsburger Panther an die Bande der U15. Als Spieler überzeugte er durch seine Mannschaftsdienlichkeit, seine Arbeitsmoral, seinen Einsatz und viele Tore für die Panther. Diese Mentalität will er nun an die U15 weitergeben.

Seine Erfahrung aus dem kanadischen Nachwuchsbereich, der AHL und der DEL sind sicherlich wertvoll für jeden Spieler. Neben dem Neuling an der Bande gesellt sich ein mittlerweile alter Hase zum Trainerteam des AEV’s. Mit Arvids Rekis wird ebenfalls eine Pantherlegende zum Trainer der U15. Arvids betreute in den vergangenen Jahren alle Altersklassen des AEV’s als Trainer. Über seine Karriere als Spieler muss man nicht viel sagen, mit 3 Teilnahmen an olympischen Spielen, 172 Spielen in der KHL und 542 Spielen in der DEL, kann er den Spielern viel beibringen.

Bereits in der vergangenen Saison unterstützte Arvids Michael Heichele an der Bande, sofern es die Zeit zuließ. Neben diesen beiden Hauptverantwortlichen für die U15 wird auch Thomas Holzmann als Leiter des Leistungsbereichs des AEV’s regelmäßig mit der U15 auf dem Eis sein und dafür sorgen, dass die Entwicklung der Spieler in die richtige Richtung geht.

Der Augsburger Weg

Etwas, was besonders den Augsburger Weg auszeichnet, ist, dass mehr als 75% der Mannschaft bereits in der Laufschule die Schlittschuhe für den AEV schnürten. Die ausgezeichnete Arbeit in den jungen Jahren führte dazu, dass auch im Leistungsbereich, der mit der U15 beginnt, sehr viele Spieler wahre „Augsburger Jungs“ sind und den Kern der Mannschaft bilden. Im Gegensatz zu anderen Teams, die sich die Spieler aus ganz Deutschland zusammensuchen müssen, um eine erfolgreiche Mannschaft im Leistungsbereich aufzustellen, ist der AEV in der Lage, nur durch vereinzelte punktuelle Ergänzungen erfolgreich mitzuhalten.

Saisonziel

Im ersten Schritt wird das Saisonziel wieder sein, die Meisterrunde zu erreichen. Die meisten Spieler waren jedoch nicht mit den Ergebnissen der Vorsaison zufrieden und werden alles daran setzen, dass der AEV in der Saison 26/27 wieder von sich hören lässt. Mit einem starken Trainerteam und einem motivierten Kader ist der AEV bereit, die neue Saison zu beginnen und wieder in der Meisterrunde mitzumischen.

Die Zukunft der U15-Mannschaft des Augsburger EV sieht vielversprechend aus. Mit einem starken Trainerteam, einem motivierten Kader und einem klaren Saisonziel ist der AEV bereit, die neue Saison zu beginnen und wieder in der Meisterrunde mitzumischen. Die Spieler sind motiviert, sich weiter zu entwickeln und eine erfolgreichen Saison zu spielen. Der Augsburger Weg geht weiter und die U15-Mannschaft des AEV ist bereit, die Herausforderungen der neuen Saison anzunehmen.

DEL U15 Cup in Schwenningen – AEV wird 8.

Vom 27. bis 29. März 2026 erlebte Schwenningen ein packendes Saisonfinale: Der DEL U15 Cup brachte eine Auswahl von zwölf deutschen Topteams zusammen, die in drei Gruppen zu je vier Mannschaften um die begehrten Plätze im Viertelfinale kämpften. Für den AEV war es ein besonderes Turnier – es war das Abschiedsturnier von Coach Michael Heichele, der als Minimalziel das Erreichen der K.-O.-Runde ausgab. Gespielt wurde in zwei Halbzeiten zu je 20 Minuten, genug Zeit für Spannung, Tempo und echte Eishockey-Emotionen.

Starker Auftakt, bitteres Ende – Gruppenphase beginnt

Im ersten Spiel ging es direkt gegen den Gastgeber aus Schwenningen. Der Start hätte kaum besser laufen können: In der 7. Minute erzielte der AEV die verdiente 1:0-Führung. Doch nach der Pause schlichen sich Fehler ein, die die Schwenninger eiskalt ausnutzten. Am Ende stand ein 1:3 auf der Anzeigetafel – ein Dämpfer und zugleich ein Weckruf, denn weitere Ausrutscher durfte man sich nicht leisten.

Kraftakt gegen Köln – Moral siegt

Spiel zwei führte den AEV gegen die Kölner Haie, die erst eine Woche zuvor an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen hatten. Köln startete druckvoll und ging in der 25. Minute mit 1:0 in Führung. Doch das junge Augsburger Team bewies beeindruckende Moral: Nur eine Minute später fiel der Ausgleich, und bereits in der 29. Minute drehte der AEV das Spiel. Die Schlussphase wurde zu einer echten Abwehrschlacht, die der AEV mit Herz und Leidenschaft über die Zeit brachte. Der erste Sieg – ein enorm wichtiger!

Defensivstärke gegen Wolfsburg – Viertelfinale erreicht

Das dritte Gruppenspiel gegen den EHC Wolfsburg entwickelte sich zu einem wahren Nervenspiel. Eine frühe Führung aus der 4. Minute verteidigten die Augsburger mit großem Kampfgeist bis zum Schluss. Mit zwei Siegen aus drei Spielen erreichte der AEV als Gruppenzweiter souverän das Viertelfinale.

Viertelfinale gegen Dresden – Spannung bis zur letzten Sekunde

Im Viertelfinale warteten die Dresdner Eislöwen. Der AEV erwischte erneut einen Traumstart und ging in Minute 5 in Führung. Dresden antwortete in der 15. Minute, und von da an entwickelte sich ein hochklassiges, rasantes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Als vieles bereits auf eine Verlängerung hindeutete, gelang Dresden 24 Sekunden vor Schluss der entscheidende Treffer zum 1:2 aus Augsburger Sicht. Trotz aller Bemühungen war das Ausscheiden nicht mehr abzuwenden – ein bitterer Moment nach einer starken Vorstellung.

Platzierungsrunde – Kampfgeist, Pech und ein Hauch Müdigkeit

Nun ging es gegen die Düsseldorfer EG um die Plätze 5 bis 8. Die Enttäuschung über das unglückliche Viertelfinal-Aus war spürbar, und so überließ der AEV den Düsseldorfern in den ersten zehn Minuten zu viel Raum. Düsseldorf nutzte das konsequent zur 2:0-Führung. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung und mehreren guten Chancen – darunter ein nicht gegebenes Tor – reichte es am Ende nur zu einer 2:1 Niederlage.

Im letzten Spiel der Saison traf der AEV auf die Rookie Bulls München. Die Augsburger erspielten sich über 40 Minuten Chancen im Überfluss, doch einzig ein Schuss fand den Weg ins Tor. München zeigte sich deutlich effizienter und verwandelte vier ihrer Möglichkeiten. Ein letztes Spiel, das sinnbildlich für die Saison stand: engagiert, spielfreudig, aber nicht konstant genug in der Chancenverwertung.

Fazit – Platz 8 und eine besondere Ehrung

Der AEV beendet den DEL U15 Cup auf Platz 8. Wie bereits in der gesamten Saison fehlte es oft an der nötigen Konstanz, um noch weiter vorne mitzuspielen. Dennoch gab es Grund zur Freude: Die Mannschaft erhielt die Auszeichnung als fairstes Team des Turniers – ein starkes Zeichen für Sportsgeist und Teamkultur.

Ein besonderer Dank der gesamten U15 gilt dem Unternehmen Pharmpur, das der Mannschaft während der gesamten Saison einen Kleinbus zur Verfügung stellte und damit wertvolle Unterstützung leistete.

U15 Großer Kampf gegen den Tabellenführer wird nicht belohnt

Am 8. März 2026 war der ERC Ingolstadt zu Gast im Curt-Frenzel-Stadion. Die U15 des AEV wollte die Überraschung aus dem Hinspiel wiederholen. Zwei Jahre lang konnten die Ingolstädter nicht gegen Augsburg gewinnen – diese Serie sollte halten. Die Stimmung war von Beginn an intensiv.

1. Drittel – Mutige Antwort

In den ersten zehn Minuten hatte Ingolstadt mehr Scheibenbesitz. Sie spielten hart, suchten die Zweikämpfe. Doch die AEV-Jungs hielten stark dagegen. In der 12. Minute nutzte Ingolstadt ein Powerplay zur Führung. Die Antwort folgte schnell: Ein sauberer Konter brachte das verdiente 1:1. Das Team spürte – hier geht was!

2. Drittel – Bitterer Doppelschlag

Direkt nach dem Bully der Schock. Innerhalb von 23 Sekunden zog Ingolstadt auf 1:3 davon. Augsburg blieb ruhig, kämpfte weiter und erspielte sich gute Chancen. Drei Überzahlsituationen blieben jedoch ungenutzt.

3. Drittel – Herz bis zur letzten Minute

Es wurde körperlich. Augsburg fightete aufopferungsvoll. In der 57. Minute fiel endlich das verdiente 2:3. Hoffnung keimte auf. Doch kurz darauf nutzte Ingolstadt eine Unachtsamkeit zum 2:4-Endstand.

Fazit

Die U15 zeigte Herz, Mut und Teamgeist. Mit etwas mehr Glück wäre mehr drin gewesen.

Ausblick

Weiter geht’s am 14. März um 16:15 Uhr bei den Rookie Bulls München. Nächste Chance, nächster Fight!

Alle guten Dinge sind 4 – U15 besiegt endlich Kaufbeuren

Dreimal hatte der AEV zuvor gegen den ESV Kaufbeuren verloren. Dreimal gingen die Jungs mit hängenden Köpfen vom Eis. Doch diesmal war etwas anders. Von der ersten Sekunde an war zu spüren: Heute will jeder diesen Sieg. Und am Ende wurde es ein echter Eishockey-Krimi mit Happy End.

1. Drittel – Feuerwerk zum Start

Der AEV kam aus der Kabine wie die Feuerwehr. Mit Tempo, Mut und viel Herz erspielten sich die Jungs Chance um Chance. Kaufbeuren wirkte überrascht und fand kaum ins Spiel.

In der 11. Minute fiel endlich die verdiente Führung. Großer Jubel auf der Bank! Der AEV blieb dran, kämpfte um jeden Puck – und legte in der 19. Minute das 2:0 nach. Ein starkes Drittel mit viel Leidenschaft und klarer Dominanz.


2. Drittel – Chancen vergeben, Führung verspielt

Auch im zweiten Abschnitt war der AEV das bessere Team. Doch diesmal fehlte die letzte Genauigkeit. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Und wie so oft im Sport rächt sich das. In der 31. Minute traf Kaufbeuren zum Anschluss. In der 37. Minute folgte sogar der Ausgleich. Plötzlich stand es 2:2. Trotz Überlegenheit ging es mit einem Remis in die Pause.


3. Drittel – Wahnsinn bis zur letzten Sekunde

Der AEV zeigte erneut Charakter. Bereits in der 41. Minute fiel das 3:2. Nur zwei Minuten später das 4:2. Die Jungs spielten mutig nach vorne und wollten die Entscheidung.

Doch Kaufbeuren gab nicht auf. Bei eignere Überrzahl kassierte der AEV in der 51. Minute das 4:3. Dann wurde es richtig bitter: In doppelter Unterzahl fiel in der 57. Minute der Ausgleich zum 4:4. Und drei Minuten vor dem Ende sogar das 4:5. Wieder drohte alles zu kippen.

Als 90 Sekunden vor Schluss erneut eine Strafe gegen den AEV angezeigt wurde, schien die Niederlage besiegelt. Doch dann der unglaubliche Moment: Kaufbeuren leistete sich in Überzahl einen Fehler, der AEV konterte eiskalt – 42 Sekunden vor der Sirene fiel der umjubelte Ausgleich zum 5:5!

Im Penaltyschießen behielten die Augsburger die Nerven. Zwei sichere Treffer, nur ein Gegentor – der 6:5-Sieg war perfekt. Riesenjubel auf dem Eis!


Fazit – Starker Teamgeist zahlt sich aus

Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder kämpfte für jeden. Trotz Rückschlägen blieb das Team ruhig und glaubte an sich. Besonders beeindruckend: Nach dem späten 4:5 steckte niemand auf. Dieser Wille wurde belohnt.

Normalerweise tut sich der AEV im Penaltyschießen schwer. Doch diesmal war das Glück auf Seiten der Jungpanther – und absolut verdient.


Ausblick – Nächste Herausforderung wartet

Lange Zeit zum Feiern bleibt nicht. Schon am 1. März 2026 um 13 Uhr geht es auswärts beim EV Landshut weiter. Mit diesem Rückenwind und diesem Teamgeist darf man sich auf das nächste spannende Spiel freuen.

Für U15 auch in Kaufbeuren nichts zu holen

Nach vier sieglosen Spielen wollte der AEV am 8. Februar 2026 in Kaufbeuren endlich zurück in die Spur finden. Trotz eines erneut dezimierten Kaders war die Hoffnung groß. Schon im letzten Duell war man nah dran gewesen. Diesmal sollte der eine entscheidende Schritt gelingen. Die Jungs waren motiviert, der Wille spürbar. Doch am Ende entschieden wieder kleine Fehler über Sieg und Niederlage.


1. Drittel – Ein wilder Start mit schnellen Treffern

Das Spiel begann wie ein Schock. Gerade einmal 31 Sekunden waren gespielt, da lag die Scheibe schon im Augsburger Netz. Kaufbeuren setzte sofort ein Zeichen und machte klar: Hier gibt es nichts geschenkt.

Doch der AEV zeigte Moral. Die Köpfe gingen nicht nach unten. In der 6. Minute folgte die Antwort – ein Sonntagsschuss, perfekt getroffen, unhaltbar für den ESVK-Goalie. 1:1!

Die Freude hielt jedoch nur kurz. Gerade einmal 12 Sekunden nach dem Ausgleich schlugen die Gastgeber zurück. Wieder lag Augsburg hinten. Und es kam noch härter: In der 13. Minute kassierte der AEV einen Doppelschlag innerhalb von nur 13 Sekunden. Plötzlich stand es 4:1.

Trotzdem kämpften die Jungs weiter. In der 18. Minute wurde der Einsatz belohnt. Der AEV verkürzte auf 4:2. Ein wichtiges Tor, das Mut machte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.


2. Drittel – Kampf, aber zu wenig Entlastung

Mit dem Rücken zur Wand startete Augsburg ins zweite Drittel. Die Mannschaft wollte ruhiger spielen, einfacher, klarer. Doch Kaufbeuren blieb gefährlich.

In der 26. Minute zeigten die Hausherren einen starken Spielzug. Schnelle Pässe, viel Bewegung – am Ende stand es 5:2. Ein bitterer Treffer.

Defensiv stand der AEV nun stabiler. Es wurde besser verteidigt, mehr geblockt, härter gearbeitet. Doch nach vorne fehlte die Durchschlagskraft. Große Chancen blieben aus. Zu oft wurde der letzte Pass abgefangen oder der Abschluss geblockt.

So ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in das Schlussdrittel. Die Aufgabe war klar: Alles oder nichts.


3. Drittel – Hoffnung flackert auf, dann folgt die Entscheidung

In der Kabine schwor sich das Team noch einmal ein. Jeder wusste: Hier geht noch etwas. Und der AEV kam mit viel Energie zurück aufs Eis.

In der 46. Minute dann der verdiente Lohn. Überzahl für Augsburg – und diesmal wurde es eiskalt genutzt. Der Puck zappelte im Netz. Nur noch 5:3!

Jetzt war wieder Feuer im Spiel. Der AEV drückte, lief an, kämpfte um jede Scheibe. In der 53. Minute wurde der Einsatz erneut belohnt. Anschlusstreffer! 5:4! Die Partie war wieder offen, die Spannung greifbar.

Doch wie schon im ersten Drittel folgte der Nackenschlag viel zu schnell. Kleine Unaufmerksamkeiten, einfache Fehler – und Kaufbeuren nutzte sie eiskalt aus. In der 55. Minute fiel erneut ein Doppelschlag innerhalb von 36 Sekunden. Aus 5:4 wurde 7:4.

Das war die Entscheidung. Trotz großem Kampf musste sich der AEV am Ende geschlagen geben.


Fazit – Fehler werden eiskalt bestraft

Die Moral stimmt. Der Wille ist da. Die Jungs geben nie auf. Doch erneut waren es individuelle Fehler, die dem Gegner die Tore schenkten. Gegen starke Teams wie Kaufbeuren wird das sofort bestraft.

Solange es nicht gelingt, einfacher und schneller zu spielen, wird es schwer mit Siegen. Das Potenzial ist da – das hat die starke Phase im dritten Drittel gezeigt. Jetzt gilt es, daraus zu lernen.


Ausblick – Nächste Chance in Landshut

Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht. Am 21. Februar 2026 findet das Rückspiel gegen Kaufbeuren um 15:45 Uhr im Curt Frenzel Stadion statt. Dort will der AEV den nächsten Anlauf nehmen, um endlich wieder Punkte zu holen.

Eines ist sicher: Die Jungs werden kämpfen. Mit Herz, Leidenschaft und Freude am Eishockey.

U15 mit Null-Punkte Wochenende

Ein langes und intensives Wochenende lag vor der U15 des AEV: Erst stand am Samstag die weite Reise nach Regensburg an, nur einen Tag später folgte die Fahrt nach Schwenningen. Das Ziel war klar – möglichst viele Punkte sammeln und in der Tabelle klettern. Doch zwischen Hoffnung und Realität klaffte an diesem Wochenende eine große Lücke.

Spiel 1 – 24.01.2026 auswärts gegen den EV Regensburg
Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass es gegen den EV Regensburg extrem schwer werden würde. Die Gastgeber wirkten wie ein Team aus einer anderen Liga: lauf und zweikampfstark sowie stets einen Schritt schneller als der AEV. Unsere Jungs fanden dagegen zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel – weder körperlich noch gedanklich. Die Regensburger nutzten jede kleine Unsicherheit eiskalt aus und bestimmten von Beginn an das Tempo. Trotz aller Bemühungen war an diesem Tag kein Aufbäumen zu spüren. Am Ende stand ein deutliches und vollkommen verdientes 9:1 für Regensburg, ein Ergebnis, das zeigte, wie klar die Kräfteverhältnisse verteilt waren.

Spiel 2 – 25.01.2026 auswärts gegen den Schwenninger ERC
Am Sonntag wollte der AEV unbedingt ein anderes Gesicht zeigen – und das gelang zunächst hervorragend. Bis zur 30. Minute führten die Augsburger mit 0:2 und hatten das Spiel gut unter Kontrolle. Die Mannschaft spielte mutig, konzentriert und zeigte die Energie, die tags zuvor gefehlt hatte. Doch nach der Hälfte der Partie rutschte das Team in alte Muster zurück. Schwenningen nutzte die Fehler geschickt aus und verkürzte kurz vor der zweiten Drittelpause auf 1:2. Im letzten Drittel kam dann alles zusammen: wiederkehrende Unkonzentriertheiten, unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und schlechte Eisbedingungen. Stück für Stück drehte Schwenningen das Spiel und gewann am Ende mit 5:2. Ein bitterer Ausgang für ein Match, das lange Zeit unter Kontrolle schien.

Fazit
Es war ein gebrauchtes Wochenende für die U15 des AEV. Zwar war am Sonntag eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Spiel in Regensburg zu erkennen, doch die Rückkehr in alte Fehler verhinderte einen erfolgreichen Abschluss. Jetzt heißt es: Kopf hoch, weiterarbeiten und mit neuen Kräften aus der kleinen Krise herausfinden.

Nächstes Spiel
Weiter geht es am 1. Februar 2026 um 13:45 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion. Dort trifft die U15 auf den Deggendorfer SC – die perfekte Gelegenheit, um vor heimischem Publikum ein neues Kapitel aufzuschlagen.

U15 verliert 7:4 in Mannheim

Am vergangenen Sonntag reiste der AEV zum Auswärtsspiel nach Mannheim. Die Jungadler gelten traditionell als Titelkandidat, doch der AEV hatte in dieser Saison bereits mehrfach gezeigt, dass er auch gegen starke Gegner bestehen kann. Für Punkte musste erneut alles passen – und die Spieler legten sich entsprechend ins Zeug.

Blitzstart und Abwehrschlacht

Der AEV erwischte einen Traumstart: Bereits in der 2. Minute rutschte ein glücklicher Treffer über die Linie. Doch statt Sicherheit brachte die Führung vor allem Druck. Die Mannheimer bauten enormen Druck auf und schnürten den AEV im eigenen Drittel ein. Der AEV‑Torhüter glänzte immer wieder mit tollen Paraden, doch in der 16. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Kurz vor der Pause legte Mannheim sogar das 2:1 nach.

Aufbäumen und enger Schlagabtausch

Der Start in den Mittelabschnitt verlief unglücklich: Nach nur einer Minute erhöhte Mannheim auf 3:1. Doch der AEV zeigte Charakter, kam besser ins Spiel und verkürzte in der 23. Minute auf 3:2. Der Funke war gezündet, doch die Jungadler stellten in der 27. Minute auf 4:2. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, sodass es mit diesem Spielstand in die Pause ging.

Powerplay‑Feuerwerk und emotionaler Schlagabtausch

Im letzten Drittel ging es richtig rund. Der AEV nutzte ein Powerplay in der 42. Minute zum 4:3 und legte kurz darauf in Überzahl sogar das 4:4 nach. Doch auch Mannheim zeigte seine Klasse im Powerplay und holte sich die Führung zurück. Danach verlor der AEV kurz den Faden und kassierte zwei schnelle Gegentore. Am Ende stand ein 7:4‑Ergebnis, das den Kampfgeist des Teams aber nicht schmälert.

Fazit

Der AEV bot dem Topfavoriten lange Paroli. Hätte das Team die starken Phasen über 60 Minuten halten können, wäre ein Punktgewinn möglich gewesen.

Nächstes Spiel

Weiter geht’s am 24. Januar um 11:30 Uhr auswärts beim EV Regensburg. Das Team freut sich schon auf das nächste spannende Duell.

Dank dem Engagement der Pharmpur GmbH aus Königsbrunn kann der AEV zu den Auswärtsfahrten jeweils auf einen Kleinbus der Firma zugreifen. Hierfür bedanken wir uns recht herzlich.

U15 holt 3 Punkte gegen Regensburg

Nach einem schwierigen Start ins neue Jahr stand der AEV am 10. Januar 2026 erneut vor einer harten Aufgabe. Gegen den EV Regensburg war von Beginn an klar: Punkte gibt es heute nur mit Kampfgeist, Mut und voller Einsatzbereitschaft. Und genau das zeigten die Augsburger – engagiert, beherzt und bis zur letzten Sekunde entschlossen.

Erstes Drittel – Zäher Start, starker Schluss

Die Regensburger erwischten den besseren Beginn. Der AEV brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, und ließ einem Angreifer der Hausherren in der 7. Minute zu viel Raum. Das wurde eiskalt bestraft – 0:1 aus Sicht der Augsburger.

Doch unsere Jungs ließen die Köpfe nicht hängen. Mit jeder Minute wurde ihr Spiel mutiger, klarer und selbstbewusster. Kurz vor der Pause gelang dann der verdiente Lohn: Ein perfekt ausgespielter Konter führte zum 1:1-Ausgleich. Ein wichtiger Treffer, der spürbar Energie ins Team brachte.

Zweites Drittel – Hart umkämpft und nervenstark

Auch im Mittelabschnitt blieb Regensburg das aktivere Team. In der 37. Minute schafften sie erneut den Führungstreffer – ein Rückschlag, aber keiner, der den AEV aus der Bahn warf.

Nur wenig später bot sich den Augsburgern eine große Chance: Powerplay. Und dieses Mal nutzten sie es mit viel Übersicht und Entschlossenheit. Der Puck zappelte im Netz, und der AEV belohnte sich mit dem 2:2. Das Spiel blieb eng, intensiv und hochspannend.

Drittes Drittel – Führung, Zittern, Jubeln

Der Schlussabschnitt begann furios. Der AEV startete im Powerplay und schlug sofort zu: 43. Minute, erste Führung der Partie – 3:2! Und nur wenige Sekunden später legten die Augsburger nach und erhöhten auf 4:2. Der Jubel war groß, doch noch war lange nicht Schluss.

Eine unnötige Strafzeit brachte Regensburg zurück ins Spiel. Im Überzahlspiel verkürzten die Gastgeber auf 4:3 (49. Minute). Aber der AEV zeigte eindrucksvoll, dass er heute nicht nur reagieren, sondern selbst die Richtung bestimmen kann. Nur rund 90 Sekunden später stellten die Augsburger den alten Abstand wieder her – 5:3.

In den letzten zehn Minuten stemmte sich der AEV gegen die anrennenden Regensburger und konzentrierte sich voll auf die Defensive. 30 Sekunden vor Ende wurde es noch einmal eng, als Regensburg ohne Torhüter spielte und tatsächlich auf 5:4 verkürzte. Doch Augsburg brachte die knappe Führung mit viel Herzblut über die Zeit.

Fazit

Es war ein packendes, enges und intensives Spiel, das der AEV durch Einsatz, Teamgeist und große Moral für sich entschied. Ein Sieg, der Mut macht und zeigt, wie stark diese Mannschaft zusammenstehen kann.

Ausblick – nächstes Spiel

Weiter geht es am 18. November 2026 auswärts bei den Jungadlern Mannheim. Der AEV will an die kämpferische Leistung anknüpfen und erneut wichtige Punkte holen.