Schlagwort: Augsburger EV

DNL: Jetzt gilt es – sechs Endspiele stehen an

Jetzt ist Crunch-Time. Sechs Endspiele stehen für das DNL-Team an – dann ist die Saison zu Ende. Und bekannt, ob man auch in der kommenden Saison in der DNL 1 dabei sein wird. Der Cut ist groß, denn nach dieser Spielzeit reduziert der DEB im Zuge seiner Neustrukturierung der Spielklassen die DNL-Teilnehmer von 16 auf acht. Und der AEV will dabei sein. Mit Platz sechs in der Meisterrunde hat das Team von Trainer Michael Bakos den ersten Schritt geschafft. Nun muss der Zweite getan werden: in der Relegations-Vierergruppe mit Iserlohn, Krefeld und Regensburg ist der AEV vom Papier her Favorit. Doch dafür kann man sich nichts kaufen, beginnen doch alle Teams wieder bei null Punkten. Nur die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die DNL 1 – die anderen beiden müssen in die Division 2 absteigen.

 

Vor Beginn der Relegation stand der DNL-Coach Michael Bakos Rede und Antwort:

Platz sechs in der Meisterrunde. Zufrieden mit dem Abschneiden?

Bakos: Nein, zufrieden sind wir nicht. Vor der Saison wären wir mit der jetzigen Platzierung bestimmt ein Stück weit zufrieden gewesen, aber die Ziele verändern sich im Laufe einer Saison und werden dementsprechend angepasst. Wir haben uns ab Dezember durchaus eine realistische Chance auf Erreichen des vierten Platzes der zur Teilnahme an den Halbfinals zur Deutschen Meisterschaft berechtigt hätte) erarbeitet. Was uns hierfür gefehlt hat, war die Konstanz in unserem Spiel. Trotzdem überwiegen die positiven Eindrücke. Unsere Mannschaft ist im Altersdurchschnitt eine der Jüngsten in der Liga und über die Hälfte unserer Spieler hatte vor der Saison kaum bis keine DNL-Spielerfahrung vorzuweisen. Ich denke schon, dass es durchaus beachtlich ist, was die Jungs bis dato geleistet haben.

Wer oder was war in der bisherigen Saison die positivste Überraschung?

Wie eben schon erwähnt, dass wir mit einer jungen und für DNL-Verhältnisse recht unerfahrenen Mannschaft an uns geglaubt haben und uns so die Chance erarbeitet haben, jetzt um die Qualifikation zur U20 DIV. I (ehemalige DNL) zu spielen.

Jetzt geht es in nur sechs Spielen um Alles. Wie sind die Chancen, sich für die U20 DIV. I zu qualifizieren?

Wenn wir alle an einem Strang ziehen und jeder sein Bestmöglichstes einbringt, haben wir auf jeden Fall  das Potenzial uns für die U20 DIV. I zu qualifizieren.

Wie wichtig ist es für den AEV, die U20 DIV. I zu erreichen?

Für den gesamten Verein und dessen Zukunft ist dies natürlich von großer Bedeutung. Aber bekanntlich ist der Weg das Ziel und wir konzentrieren uns auf die tägliche Arbeit mit dem Team – was schlussendlich dabei rauskommen wird wissen wir am 25. März.

Ist es ein Vorteil, zuerst ins Rheinland reisen zu müssen?
Über Vor- und Nachteile versuchen wir uns so wenig wie möglich Gedanken zu machen. Gedanken solcher Art bieten einem nur die Gelegenheit für Ausreden im Nachhinein. Wir wollen die Dinge so annehmen wie sie kommen und uns auf das konzentrieren was wir selbst in der Hand haben.

Tim Bullnheimer ist im ersten Spiel gesperrt. Welche Umstellungen ergeben sich dadurch?

Der Ausfall zwingt uns natürlich zu Umstellungen, aber große Änderungen sind nicht zu erwarten.

Ihre Einschätzung: Schafft der AEV den Verbleib in den Top Acht?

Absolut Ja. Gehen wir in jedem Spiel konstant an unsere Leistungsgrenze und verstehen es als Team zu agieren. 

 

Die AEV-Topscorer der Meisterrunde:

1.Tim Bullnheimer 12 + 24 (36)

2.Timo Bakos 20 + 14 (34)
3.Marco Strenheimer 15 + 10 (25)
4.Donat Peter 5 +19 (24)

5.Nicolas Baur 8 + 14 (22)
5.Lukas Traub 8 + 14 (22)


Die Termine für die Relegation:

10.3.2018, 12.15 Uhr: Iserlohn – AEV

11.3.2018, 10.30 Uhr: Krefeld – AEV
17.3.2018, 18.00 Uhr: AEV – Regensburg
18.3.2018, 11.30 Uhr: Regensburg – AEV

24.3.2018, 18.00 Uhr: AEV – Krefeld
25.3.2018, 11.30 Uhr: AEV – Iserlohn

 

Die Gegner:

Krefelder EV (7.Platz Meisterrunde)
Bereits in der Meisterrunde lieferten sich beide Teams harte Auseinandersetzungen. Dabei holte der AEV 5 von 12 Punkten, unterlag dabei in Krefeld einmal hoch mit 5:9. Herausragend beim KEV die Topreihe mit Darren Mieszkowski, Valentin Pfeifer und Adam Kiedewicz.

EV Regensburg (1. Platz Qualifikationsrunde)

Ein personell hervorragend besetztes Team, das auch auf die Hilfe einiger Oberligaspieler zählen kann. Besonders zu beachten die Reihe um Matteo Stöhr, Kevin Kroschinski und Filip Reisnecker.

Iserlohner EC (4.Platz Qualifikationsrunde)

Ein kampfkräftiges Team, das nicht unterschätzt werden sollte. Das Team von Ex-Profi Christian Hommel hat sich im Laufe der Saison immer mehr gesteigert. Ex-AEV-Spieler Lars Reuss ist Dreh- und Angelpunkt des Teams.

mb

DNL: Toller Abschluss der Meisterrunde

Mit zwei Siegen gegen den EC Bad Tölz beendete das Augsburger DNL-Team die Meisterrunde optimal. Der Gegner hingegen verpasst durch die Niederlagen die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft. Gegner für die DNL1-Relegation stehen fest. 

AEV – Bad Tölz 8:4 (1:2, 3:1, 4:1)

Der AEV zeigte einmal mehr, dass man sich vor den Top-Teams der Liga nicht verstecken muss. Mit schnellem und aggressivem Angriffsspiel ließ man den Gästen keine Chance. Bis zur Spielmitte hielt der ECBT noch mit, als dann aber ein Tölzer Spieler mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen geschickt wurde, entschied der AEV das Spiel für sich. Vier Überzahl-Tore innerhalb von fünf Minuten brachten das Bakos-Team entscheidend nach vorne. Die Tore für den AEV erzielten Timo Bakos (3), Dominic Erdt (2), Marco Sternheimer, Adam Szücs und Tim Bullnheimer

Bad Tölz – AEV 3:4 (1:2, 0:2, 2.0)

Auch im Sonntagsspiel behielt der AEV die Oberhand. Luca Szegedin, Timo Bakos und Lukas Traub schossen eine 3:1-Führung heraus. Und als Nicolas Baur auf 4:1 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch die Tölzer stemmten sich gegen die Niederlage und kamen noch einmal auf 3.4 heran. Zu mehr reichte es nicht mehr und so verpassten die Isarwinkler die Finalrunde knapp und müssen ebenfalls in die Relegation.

Trainer Bakos war mit der Einstellung seines Teams in den an sich bedeutungslosen Spielen sehr zufrieden: „Für Bad Tölz ging es in beiden Spielen um Platz vier und damit um die Halbfinalteilnahme, wir hingegen waren schon auf Platz sechs festgenagelt. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung meiner Truppe gewesen, für einen neutralen Beobachter wäre es nicht ersichtlich gewesen, für welches Team hier noch etwas auf dem Spiel steht.“

Der AEV zieht somit als Tabellensechster in die Relegationsrunde ein. Dort geht es in einer Vierergruppe mit Krefeld, Regensburg und Iserlohn darum, Platz zwei zu belegen und somit die Zugehörigkeit zur DNL Division 1 in der Saison 2018/2019 zu sichern, denn im Sinne der Ligenänderung gehören ab dem kommenden Jahr nur mehr 8 statt wie bisher 16 Teams der DNL 1 an. Bakos blickt zuversichtlich auf die kommenden Wochen der Wahrheit: „Der bisherige Saisonverlauf und die gezeigten Leistungen verleihen uns Selbstvertrauen und Schwung für die Entscheidungsspiele. Wir wollen in jedem Spiel als Einheit auftreten und das Maximum aus uns herausholen, denn das wird nötig sein um in dieser Runde bestehen zu können.“ Der AEV startet die Relegation am kommenden Wochenende mit den Auswärtspartien in Iserlohn und Krefeld.

 

mb

 

DNL: Meisterrundenabschluss in Bad Tölz

Zum Abschluss der Runde trifft der AEV zweimal auf den EC Bad Tölz. Während es für die Augsburger um nichts mehr geht – Platz sechs steht bereits fest – kämpfen die aktuell auf Platz fünf liegenden Tölzer noch um einen Halbfinalplatz für die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Dazu ist Platz vier nötig und zwei Siege gegen Augsburg. Deshalb ist zu erwarten, dass der ECT mit stärkster Aufstellung und vollem Einsatz antreten wird. Beim AEV sind alle Akteure an Bord. Trainer Bakos ist zuversichtlich und sieht den Fortschritt bei seinem Team: „Wir haben in Mannheim immer an uns geglaubt, diszipliniert gespielt und mentale Stärke gezeigt. Auch nach Rückschlägen sind wir wieder aufgestanden und zurückgekommen. Unsere Mannschaft hat sich eindrucksvoll selbst bewiesen was alles möglich ist, wenn man als Einheit auftritt und jeder seinen Teil zum Erreichen eines gemeinsamen Ziels beiträgt.“

 

Das Heimspiel im CFS beginnt am Samstag, den 3.3.2018 um 18.00 Uhr, tags darauf fährt das Team nach Bad Tölz, wo um 11.00 Uhr angepfiffen wird.

 

mb

DNL: Sensationssieg in Mannheim


Mit einem sensationellen 5:4-Sieg mach Verlängerung gewann das DNL-Team von Trainer Michael Bakos in Mannheim, das in 40 Ligapartien zuvor erst einmal verloren hatte. Tags darauf konnte der AEV nicht an diese Leistung anknüpfen und unterlag klar mit 2:12.

Mannheim – AEV 5:6 n.V. (1:2, 1:0, 3:3, 0:1)

Der AEV bot dem haushohen Favoriten von Beginn an Paroli und ging nach zwei Treffern von Adam Szücs mit einer Führung in die erste Pause. Auch im weiteren Verlauf der Partie hielt das Team sehr gut mit. Nach dem erstmaligen Rückstand von 2:3 fälschte Thomas Grigore ein Schlagschuss unhaltbar zum 3:3 erfolgreich ab. Durch zwei Powerplaytreffer von Marco Sternheimer und Adam Szücs lag der AEV sogar bis 13 Sekunden vor Schluss in Front, ehe Mannheim noch zum Ausgleich kam.

In der Verlängerung sicherte Lukas Traub den Premieren-Sieg einer Augsburger DNL-Mannschaft gegen den MERC mit einem Alleingang.

Mannheim – AEV 12:2 (2:1, 4:0, 6:0)

Tags darauf war der Akku allerdings leer. Knapp zwei Drittel konnte der AEV dagegenhalten, aber dann verwandelte der dominantere Gastgeber ihre Torchancen eiskalt. Auch AEV hatte im Gegenzug viele Torchancen, konnten sie aber nicht verwerten. Zum Schluss brach man dann leider komplett ein. Die Augsburger Tore erzielten Adam Szücs und Donat Peter. 

Trainer Michael Bakos, der am Freitag noch beim Abschiedsspiel von Jochen Hecht mitgewirkt hatte, zog dennoch ein positives Fazit und freute sich besonders über die Leistung vom Samstag und lobte den Zusammenhalt und den Teamgeist seiner Spieler. 

Somit belegt der AEV zwei Spiele vor Ende der Meisterrunde weiterhin Platz sechs.

mb

 

DNL: Wer macht den Reimer in Mannheim?

Am Wochenende reist das Augsburger Team zum Serienmeister nach Mannheim. Dort kann die Bakos-Truppe ohne Druck antreten, denn die Halbfinals sind wohl passe. Es gilt aber, sich eine gute Ausgangsposition für die  Qualifikationsrunde zu verschaffen.

Trainer und Team hoffen auf den Olympiaeffekt und eine große Überraschung.
Wer macht also beim AEV den Patrick Reimer und sorgt für die Sensation? Hier sind fünf Kandidaten:

Timo Bakos: Der Topscorer ist momentan mit 14 Treffern eine Bank in der Offensive.
Tim Bullnheimer: Traf bei der U19-Nationalmannschaft zuletzt zweimal.
Marco Sternheimer: Nach zwei Spielen in Sonthofen wieder beim AEV im Einsatz.
Nicolas Baur: Erzielte in den letzten beiden Spielen gegen Köln drei Tore, zwei davon in Unterzahl.
Donat Peter: Der Center ist vor allem in Überzahl kaum zu bremsen.

Trainer Bakos kann mit seinem kompletten Team anreisen.

Die Partien in Mannheim sind via Livestream zu verfolgen. Alle Infos dazu gibt es auf der Seite der Jungadler Mannheim.

mb

DNL: Einfach mal ´nen ganz Großen schlagen

Blickt man auf die DNL-Resultate der letzten beiden Jahre zurück, ist festzustellen, dass der AEV gegen fast alle etablierten DNL-Teams schon Siege eingefahren hat. Unter anderem Tölz, Landshut, Krefeld, Berlin und Düsseldorf mussten teilweise mehrmals Punkte abgegeben. Nur gegen die beiden ganz Großen der Liga – Abonnementmeister Mannheim und Liga-Vize Köln – hat es bisher noch nicht für Zählbares gereicht. Gegen beide Teams hielt man im Laufe der Saison aber schon prächtig mit, in Köln (4:5 und 4:6) schnupperte man in beiden Spielen sogar an der Sensation. Doch diese gelang bisher nicht. Das will das Team um Kapitän David Farny nun ändern!
Denn am Wochenende kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem KEC. Diesmal in Augsburg und diesmal sind die Augsburger Jungs besonders heiß. Gilt es doch, weiter dranzubleiben an den Halbfinalplätzen 1 bis 4. Trainer Michael Bakos war mit den beiden Partien in Berlin sehr zufrieden und wird wohl an der erfolgreichen Strategie festhalten. Heißt: Vier ziemlich ausgeglichen besetzte Blöcke, diszipliniertes Abwehrverhalten und dazu als Team geschlossen auftreten. Dazu kommen die individuellen Fähigkeiten der Spieler in den Special-Teams und ein sicherer Rückhalt im Tor. Stand heute kann der AEV bis auf die Langzeitverletzten auf alle Akteure zurückgreifen.
Köln kommt mit einer Ansammlung an Nationalspielern ins CFS und hat sich im Januar noch einmal mit einem guten Bekannten verstärkt. Der gebürtige Augsburger Julian Chrobot (17) – beim AEV lange Jahre im Nachwuchs aktiv und im Winter Gast bei einigen Trainingseinheiten – schloss sich nach knapp zwei Jahren in Salzburg nun dem KEC an und trifft auf zahlreiche Freunde aus vergangenen Zeiten. Ein Spieler, den Trainer Michael Bakos sicher auch gerne in seinem Team gesehen hätte. Des Weiteren gilt es, insbesondere auf die quirlig-torgefährlichen Robin Palka und Manuel Alberg sowie den OverAge-Torjäger Dani Bindels im Sturm der Rheinländer zu achten.

Ein besonderes Jubiläum feiert Verteidiger Felix Klein, der zum 100. Mal das AEV-DNL-Trikot überziehen wird. Der gebürtige Augsburger verrichtet seit Kindesbeinen an seine solide Abwehrarbeit für seinen Heimatverein und konnte in den bisherigen DNL-Spielen ein Tor und elf Assists verbuchen.

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, 10.2.2018 um 18.30 Uhr und am Sonntag, den 11.2.2018 um 12.15 Uhr – das Team würde sich über zahlreichen Besuch während der DEL-Pause sehr freuen.

mb

DNL: Starker Auftritt in Berlin

Zwei sehr gute Leistungen zeigte das AEV-DNL-Team im Wellblechpalast zu Berlin. Durch eine engagierte Leistung in allen Mannschaftsteilen verdiente sich der AEV am Sonntag beim 5:4-Sieg drei Punkte. Und auch am Samstag beim 0:1 stand nur ein Mann dem AEV-Sieg im Wege.

Berlin – AEV 1:0 (0:0, 0:0, 0:0)
Es war zum Verzweifeln: was immer der AEV auch versuchte, Berlins Torwart Tobias Ancicka war immer Endstation. Und der AEV versuchte Vieles. Mit vier Angriffsreihen machte das Bakos-Team nach einer kurzen Anlaufphase großen Druck auf das Berliner Tor. Nur etwas Zählbares wollte nicht herausspringen. Da bis auf eine Ausnahme die zuletzt nicht immer sattelfeste Defensive sehr aufmerksam agierte, machte letztlich ein Tor aus dem ersten Abschnitt den Unterschied und bescherte den Eisbären den knappen Sieg.

Berlin – AEV 4:5 (1:0, 1:3, 2:2)
Wieder brauchte der AEV eine Anlaufphase, war aber dann voll da und steckte sogar den 0:2-Rückstand – der drei Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts und im ersten Powerplay des Mitteldrittels fiel – weg. Nach dem ersten Treffer durch Dominic Erdt klappte es auf einmal auch mit dem Toreschießen. Matthias Merker, Adam Szücz trafen im Minutenabstand und der AEV lag mit 3:2 in Front. Es entwickelte sich fortan ein munterer Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den AEV. Zwei Tore von Marco Sternheimer bedeuteten den 5:4-Auswärtssieg, der nach der Partie mit den mitgereisten 20 AEV-Fans im Gästeblock stürmisch gefeiert wurde.

Trainer Bakos freute sich über die gewonnenen Zähler und sein Team: „Am Samstag haben wir eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und Berlin über 60 Minuten alles abverlangt. Trotz zahlreicher Torchancen blieb es uns verwehrt ein Tor zu erzielen. Beide Torhüter boten an diesem Abend eine herausragende Leistung und haben dem Spiel so ihren Stempel aufgedrückt.
Im zweiten Spiel haben wir uns dann die Punkte geholt, die wir uns in Spiel eins schon verdient gehabt hätten. Im ersten Drittel haben wir nicht das auf das Eis gebracht, was wir leisten können und hatten schon etwas Glück, dass es nur 1:0 für Berlin stand. Ab Drittel zwei war es eine offene Partie und wir konnten endlich ein Tor zum 1:2 aus unserer Sicht erzielen. Das gab unseren Jungs merklich Auftrieb und der Ketchupflaschen-Effekt trat ein. Innerhalb kürzester Zeit schossen wir uns mit 3:2 in Front und ackerten bis zur letzten Sekunde um über zwei Spiele betrachtet einen wohlverdienten Sieg einzufahren.“

Nun gilt es nachzulegen, denn Platz vier ist mit derzeit sechs Punkten Rückstand nicht gänzlich außer Reichweite. Allerdings kommt mit dem Top-Team aus Köln am kommenden Wochenende schon der nächste harte Brocken nach Augsburg.

mb

DNL: 4,5 sind viel zu viel

Erneut auswärts muss an diesem Wochenende das DNL-Team von Michael Bakos und Max Dürr antreten. Den Weg in die Landeshauptstadt zum Tabellendritten nimmt das Team wie schon letzte Woche bereits am Freitag nach dem Abschlusstraining in Angriff. Apropos Angriff: Nachdem sich im Laufe der Woche die erkrankten und verletzten Spieler allesamt zurückgemeldet haben, kann Trainer Bakos hier voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Zumal auch Marco Sternheimer am Wochenende wieder das DNL-Team unterstützt. Anders sieht es in der Defensive aus. Diese hat mit 91 Gegentoren in 20 Endrundenspielen und somit einem Gegentorschnitt von über 4,5 pro Spiel zuletzt deutliche Schwächen gezeigt. Wieder im Abwehr-Lineup steht Lion Stange, aber auch einige Defender plagen sich mit Verletzungen und Krankheit herum. Hier muss das Trainerteam eine Lösung finden, um die körperlich starken und kampfkräftigen Berliner, die insbesondere im Forecheck ein sehr aggressiv ausgerichtetes System spielen zu bestehen. Trainer Bakos gibt daher die Richtung vor: „Unser Spiel mit Puck muss schnell und geradlinig sein, nur dann werden wir unsere Chance haben, die Spiele auch in Bezug auf das Ergebnis erfolgreich zu gestalten.“
Großes Plus des Berliner Kaders ist seine Ausgeglichenheit: Vier stark besetzte Reihen (kein Stürmer hat über 10 Treffer erzielt) ermöglichten Berlins Trainer und Ex-Profi Chris Lee und seinem Team derzeit einen Lauf: 5 Siege in Folge haben das Punktekonto auf 34 Zähler ansteigen lassen. Die Eisbären liegen somit auf Platz drei des Achterfeldes und nehmen klaren Kurs auf die Halbfinalplätze. Zudem ist der Deutsch-Schwede Magnus Eisenmenger neu im Kader. Der Neuzugang von Djurgarden Stockholm hat in vier Spielen bereits sechs Scorerpunkte gesammelt.
Doch der AEV hat in den bisherigen vier Saisonvergleichen stets gut dagegengehalten. Einem 6:4-Sieg stehen drei Niederlagen (2:4, 1:5 und 0:2) gegenüber.

Spielbeginn in Berlin ist am Samstag, den 3.2.2018 um 16.00 Uhr und am Sonntag, 4.2.2018 um 10.00 Uhr.

PS: Ein großer Dank geht an die Landmetzgerei Frey in Augsburg-Stadtbergen, die das Team vor den Abfahrten nach Krefeld und Berlin zum Essen eingeladen hat.

mb

DNL: Krefeld versalzt dem AEV die Suppe

Trotz akribischer Vorbereitung mit früher Anreise verlief das Krefeld-Wochenende für das DNL-Team das AEV nicht nach Wunsch. Lediglich zwei von sechs Punkten standen nach dem 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen und einer 5:9-Niederlage zu Buche. Mit auschlaggebend war vor allem das mangelhafte Defensivverhalten des gesamten Teams.

 

Krefeld – AEV 4:5 n. P. (3:3, 1:1, 0:0, 0:0)

Nach einem Blitzstart und einem Tor durch Lukas Traub zeigte sich schnell, dass der AEV in puncto Defensive keine gute Figur abgab. So kassierte man innerhalb eigener Überzahl gleich zwei Treffer und lief immer wieder in Krefelder Konter. Zumindest im Spiel nach vorne agierte man gefährlich und arbeitete zahlreiche Chancen heraus. Diese nutzten im Verlauf der Begegnung Matthias Merker, Timo Bakos und Marco Sternheimer. So stand es nach 60 Minuten und auch noch nach der Verlängerung 4:4. Im abschließenden Penaltyschiessen sorgte abermals Marco Sternheimer für den Zusatzpunkt.

 

Krefeld – AEV 9:5 (5:1, 3:3, 1:1)

Komplett schlafmützig begann das Bakos-Team dann am Sonntagvormittag in Spiel zwei. Bis zur 21.Minute lag man bereits mit 1:7 zurück. Selbst ein Torwarttausch von Nicolas Hetzel zu Moritz Borst nach dem vierten Gegentor brachte keine Besserung. Erst dann besann sich der AEV auf seine Stärken und hielt durch Treffer von Timo Bakos und Marco Sternheimer (4) die Niederlage einigermaßen in Grenzen. Am Ende stand es 5:9 und der AEV musste neben der Schlappe beim Tabellennachbarn noch den Ausfall von Martin Hlozek verkraften, der mit einer Fingerverletzung zum Nähen ins Krankenhaus gebracht wurde.

 

Trainer Michael Bakos zeigte sich zumindest mit Spiel eins zufrieden: „ In Spiel eins lagen die spielerischen Vorteilen auf unserer Seite. Allerdings haben wir durch Unachtsamkeiten in eigener Überzahl im ersten Drittel Krefeld zurück ins Spiel gebracht. Über die ganze Spielzeit gesehen haben wir uns den Sieg nach Penaltyschießen durchaus verdient. Am Sonntag haben wir anfangs zu viele individuelle Fehler begangen. Krefeld hatte in dieser Phase leichtes Spiel und wir lagen folgerichtig hoch zurück. Den Rest der Partie konnten wir wieder positiver gestalten, schlußendlich hat uns das verschlafene erste Drittel die Möglichkeit auf einen Sieg genommen.“

 

Somit liegt der AEV mit nunmehr 22 Punkten acht Spiele vor Ende der Meisterrunde weiterhin auf Platz sechs des Achterfeldes. Der Abstand zu den Halbfinalplätzen ist aber bereits auf stolze neun Punkte angewachsen, so dass der Gang in die DNL 1-Relegation wohl unvermeidbar sein wird. Am kommenden Wochenende reisen die Augsburger zum Drittplatzierten nach Berlin.

 

mb  

Hier Bilder zum Spiel

Interview Marco Sterenheimer, Bericht – Eishockey magazin

DNL: Chefkoch Bakos und das richtige Rezept

Ernährung, Spielvorbereitung, Taktik – Trainer-Chefkoch Michael Bakos tüftelt derzeit am richtigen Rezept für die beiden wichtigen Partien in Krefeld am Wochenende. Mit seinem Team ging es am spielfreien Wochenende beim DNL-Teamevent zu Harry Swatosch in die Sportler-Küche. Der Ernährungsspezialist, der auch die Panther-Profis betreut, klärte über gesundes Essen insbesondere an Spieltagen auf. In diesem Zuge durften die Jungs samt Trainer- und Betreuerteam auch gleich selbst ran an die Kochtöpfe und Chili con Carne und Schinkennudeln zubereiten und diese anschließend verspeisen. Und auch das Rezept für die Spielvorbereitung aufs Krefeld-Wochenende hat Bakos schon geplant. So reist der AEV-Troß bereits am Freitagnachmittag im Anschluss an das Abschlusstraining nach Krefeld um am Samstag bestens ausgeruht in der altehrwürdigen Rheinlandhalle antreten zu können. Zuletzt wurde während der Woche intensiv an Rezeptbestandteil drei – der Taktik – gefeilt. Möglicherweise ist Krefeld mit der Taktik aus dem Vorjahres-Playoff zu schlagen, also mit schnellen Kontern aus einer dicht gestaffelten Defensive gegen die eher großgewachsenen und schwergewichtigen KEV-Abwehrspieler.

Personell steht Marco Sternheimer das komplette Wochenende zur Verfügung, leider fallen aber neben dem Langzeitverletzen Maxi Welz noch die Erkrankten Lion Stange und Donat Peter sicher aus und Ron Bullnheimer ist nach seiner umstrittenen Spieldauer-Disziplinarstrafe noch ein Spiel gesperrt. Dazu sind etliche Spieler im Kader angeschlagen. Dennoch ist Chefkoch Bakos zuversichtlich, die richtigen Zutaten für ein gutes Rezept zu finden, damit man die gewünschten Punkte einfahren kann.

 

Spielbeginn in der Rheinlandhalle zu Krefeld ist am Samstag den 25.1.2018 um 17.00 Uhr und am Sonntag, den 26.1.2018 um 11.00 Uhr.

 

mb