07:00 Uhr AEV – HC Thurgau;
14:50 Uhr AEV – HC Meran;
16:50 Uhr AEV – SC Bietigheim;
07:00 Uhr AEV – HC Thurgau;
14:50 Uhr AEV – HC Meran;
16:50 Uhr AEV – SC Bietigheim;
Auf Vorschlag der Bundes- und Landestrainer wurden zur Teilnahme am DEB U15-Camp in der Zeit vom 05.12 bis 07.12.2019 in Füssen folgende Spieler des Augsburger Eislaufverein e.V. eingeladen.
Maxim Limonov (Verteidiger) Jg. 2005 und
Moritz Weißenhorn (Verteidiger) Jg. 2005
Der Bayerische Eissportverband führt im Rahmen des Förderkonzeptes der U13 ein überregionales Leistungscamp vom 21.11. – 23.11.19 in Füssen durch.
Vom Augsburger EV wurden für die Maßnahme Philipp Rager und auf Abruf Nolan Gebele eingeladen.
Am vergangenen Wochenende unterlag die DNL Mannschaft des Augsburger EV nach dreiwöchiger Spielpause beim Ligaprimus Jungadler Mannheim in der SAP-Arena in zwei Auswärtsspielen mit 9:3 (1:0; 4:2; 4:1) und 9:1 (0:1; 7:0; 2:0).
In beiden Spielen konnten die Jungpanther zu Beginn sehr gut mithalten, mussten jedoch im weiteren Spielverlauf der sehr körperbetonten Spielweise der Mannheimer und der zahlenmäßigen Unterlegenheit Tribut zollen.
Der Kader ist derzeit durch sechs verletzte Spieler und zwei Abgänge stark ausgedünnt. Zudem fehlte Manuel Nix an diesem Wochenende durch einen Einsatz beim Oberligisten Memmingen. Am Samstag waren neben dem im Tor stehenden Collin Lausch noch 13 Feldspieler im Einsatz, die lange Zeit ihr Bestes gaben aber sich letztendlich trotz eines 2:2. Zwischenstandes bis zur 33. Minute der Mannheimer Übermacht geschlagen geben mussten.
In der Partie am Sonntag standen auf Grund einer weiteren Verletzung dem Torhüter Luca Mayer nur noch 12 Feldspieler zu Beginn der Partie zur Seite. Wiederum zeigten die Jungpanther anfangs Kampfgeist und konnten sogar da erste Drittel mit 0:1 für sich entscheiden. Allerdings schwanden auch am zweiten Wettkampftag die Kräfte und das Verletzungspech blieb den Spielern des AEV wiederum treu. Trainer Niels Garbe hatte zum Ende der zweiten Partie gerade noch 9 Feldspieler zur Verfügung: „Die Mannschaft hat tadellos gekämpft aber der Aderlass ist gerade gegen Mannschaften wie Mannheim mit komplettem Kader nicht zu kompensieren. Bis zu den nächsten Heimspielen gegen Köln am 16./17.11. hoffe ich auf die Rückkehr einiger wichtiger Spieler.“
Die Tore für den AEV erzielten Donat Peter, Linus Voit, Valentin Der und Tim Sezemsky
(CS)
So früh wie noch nie begrüßte die Laufschule am vergangenen Wochenende das 100. angemeldete Kind. Andreas (4 Jahre) bekam von der Leiterin der Laufschule ein kleines Geschenk überreicht.
Bereits seid 23 Jahren schlägt sein Herz für die Augsburger Panther und auch bei den DEL-Spielen kümmert sich der rührige Busfahrer um die musikalischen Beats in den Spielpausen und bei Unterbrechungen. Dann bekam er auch beruflich mit den Nachwuchsmannschaften des Augsburger EV zu tun.
Er fuhr die zahlreichen Nachwuchsteams quer durch Deutschland und lernte die sportlichen Leistungen der Spieler zu schätzen. „Mir liegt der Nachwuchs einfach am Herzen und keiner wusste wer da im Bus sitzt. Es ging darum den Bekanntheitsgrad zu steigern und auch um Anerkennung für die Kids, die das ganze Wochenende immer unterwegs sind,“ so Stephan, welcher für die Spindler Reisen GmbH den Nachwuchs in einem sehr komfortablen 4-Sterne-Bus kutschiert.
So kam ihm die Idee, den Bus mit Magnettafeln ein wenig mehr Charakter zu verleihen – Der Augsburger Eislaufverein, war von der Idee schnell zu begeistern und mit Andy Schütz, dem Chef der A & S Autoteile GmbH, sowie Leo Dietz vom Peaches Augsburg waren schnell zwei bereitwillige Sponsoren gefunden, welche die gute Idee finanziell tragfähig machten. Das kostenlose Layout gestaltete Werner Heyler und so entstanden in kürzester Zeit sechs Meter lange Magnettafeln welche nun den Schriftzug „Here comes the future“ und das Wappen des AEV zieren. „Wir freuen uns immer sehr, über jede Art von Unterstützung, auch mit einer Fördermitgliedschaft kann man schon für kleines Geld, viel für den Nachwuchs erreichen,“ so die Vorsitzenden Wolfgang Renner und Simone Mantke-Brendel.
Bericht von Sport in Augsburg
Am vergangenen Wochenende war unsere U17 Mannschaft für zwei Begegnungen zu Gast in Mannheim. Das erste Spiel fand am Samstagabend statt. Die Augsburger haben diszipliniert und konzentriert angefangen und im ersten sowie im zweiten Drittel ihre Spiel durchgezogen. Durch diese Spielart dominierten sie zunächst das Spiel. Das wurde auch im Torverhältnis deutlich. Nachdem der AEV in der 10’ten Minute in Führung ging, gelang es den Jungs nach den Toren in der 17’ten und der 34’ten Minute mit einem drei Toren Vorsprung in die zweite Pause zu gehen. Das dritte Drittel hatte dann mit den ersten beiden nichts mehr gemeinsam. Während es in den ersten beiden Dritteln nur 3 kleine Strafen für jeder Mannschaft gegeben hat, kamen die Mannheimer im dritten Drittel auf insgesamt 10 Minuten und die Augsburger sogar auf 14. Während des sehr rauen, aber trotzdem spannenden Spiels im letzten Abschnitt trafen die Gastgeber einmal regulär und einmal in Überzahl. Aber auch die Augsburger kamen zu zwei Treffer in der Überzahl. So endete das erste Spiel unserer U17 Mannschaft gegen MERC mit einem Sieg und dem Endstand von 2:4.
10 Stunden nach Ende der ersten Begegnung, standen unsere Jungs wieder in der Kabine der SAP Arena, um das zweite Spiel gegen den MERC zu bestreiten. Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften schnelles und schönes Eishockey auf Augenhöhe. So war es nicht überraschend, dass es nach 20 Minuten 0:0 stand. Nach der Pause sind die Augsburger mit mehr Druck zum gegnerischen Tor gestartet. Die Auseinandersetzungen auf dem Eis wurden härter und die Strafbank blieb selten leer. Dafür war es das Drittel mit den meisten Toren. Der Mannheimer Torhüter musste 4 Mal hinter sich greifen und auch im Augsburger Tor hat es 2 mal geklingelt. Das dritte Drittel war dann vollkommen von Strafen überschattet. Trotz der Ansage des Trainers keine Strafen mehr zu kassieren, waren die Augsburger Spieler ab der 46’ten Minute praktisch durchgehend auf der Strafbank. In der 51’ten Minute haben die MERC Spieler die 5:3 Überzahl ausgenutzt und verkürzten den Abstand auf 3:4. Erwähnenswert sind noch die letzten 45 Sekunden des Spiels. Zwei Augsburger Spieler waren auf der Strafbank und der Mannheimer Torhüter wurde durch einen Feldspieler ersetzt. Und so attackierten die Gastgeber mit einer 6:3 Überzahl das Augsburger Tor. Doch in diesen 45 Sekunden hat der AEV Torhüter seine ganze Qualität gezeigt und hielt seinen Kasten bis zum Schluss sauber. Mit dem Schlussstand von 3:4 und 6 Punkten haben sich die Augsburger nach Hause aufgemacht, um nächstes Wochenende wieder gegen MERC zwei Spiele zu bestreiten.
Zu Beginn des Spieles unserer DNL gegen den Krefelder EV überreichte der Vorstand der Sparda-Bank Augsburg, Herr Ralph Puschner, gemeinsam mit seiner Assistentin Frau Cornelia Pilz dem AEV das diesjährige DNL-Trikot, welches auf dem Rücken das Sparda-Bank Logo ziert.
AEV-Präsident, Wolfgang Renner bedankt sich gemeinsam mit den beiden DNL-Trainern und den Kapitänen der Mannschaft für die Unterstützung. Dies hat wohl auch unsere Jungs so beflügelt, da sie das Heimspiel mit 4:2 erfolgreich für sich gestalten konnten.
Die Sparda-Bank Augsburg eG, 1952 gegründet, hat sich mit aktuell über 61.000 Mitgliedern zwischenzeitlich zu einer mitgliederstarken Genossenschaftsbank in Bayerisch-Schwaben entwickelt. Â In der Hauptstelle in Augsburg und weiteren 6 Filialen betreuen rund 125 Mitarbeiter 80.000 Privatkunden. Die aktuelle Bilanzsumme beträgt ca. 1,5 Mrd. Euro. Die Sparda-Bank ist anders als andere Banken. Sie gehört nicht anonymen Aktionären, sondern ihren Mitgliedern. Statt des Gewinns für die Bank stehen die Vorteile für ihre Mitglieder im Mittelpunkt. Regional verwurzelt ist die Sparda-Bank in Bayerisch-Schwaben stark engagiert. Zusammen mit ihrem Gewinnsparverein wird eine Vielzahl an sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Projekten in der Region unterstützt.Â
Drei Spiele in vier Tagen. Wir merken gleich, wir sind nicht beim Fussball. Nach den Auftaktniederlagen waren wir am 3. Oktober beim ECDC Memmingen zu Gast. Torsten Fendt gab seinen Spielern noch einmal letzte Anweisungen um die kleinen aber wichtigen Dinge im Eishockey richtig zu machen. Augsburg startet hellwach ins 1. Drittel und Memmingen musste schon in der 2. Spielminute auf die Strafbank. Der AEV spielt seiner Überzahl aus und kann mit 1 zu 0 in Führung gehen. Unser Team bleibt am Drücker und erarbeitet sich weitere Möglichkeiten. In der 7. Spielminute konnten wir unsere Führung auf 2 zu 0 ausbauen. Nun durfte auch ein Augsburger Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Auch Memmingen konnte seine Überzahl nutzen und verkürzte auf 2 zu 1. Unsere Mannschaft ist nicht mehr zu 100 Prozent konzentriert und Memmingen gelingt vom Bully weg der Ausgleich. Kurz darauf gelingt uns ein schneller Konter zum 3 zu 2. In der Schlussphase des 1. Drittel besuchten Spieler beider Mannschaften die Strafbank, jedoch konnte keine Mannschaft ein Tor erzielen. Das 2. Drittel beginnt und wir leisten uns gleich zu Beginn einen katastrophalen Wechselfehler und Memmingen gleicht wieder zum 3 zu 3 aus. Der AEV versucht das Spiel wieder besser in den Griff zu bekommen. Durch einen Schuss von der blauen Linie und einem schön herausgespielten Konter gelang es wieder mit zwei Toren in Führung zu gehen. Augsburg hat das Spiel im Griff, konnte aber keine weiteren Treffer erzielen. So ging es mit 5 zu 3 für Augsburg in die Kabine. Man wollte das letzte Drittel besser beginnen wie das zweite. Die Jungpanther suchte die Entscheidung und als in der 44. und 48. Spielminute zwei weitere Treffer für Augsburg vielen, war der erste Saisonsieg greifbar nah. Memmingen wollte sich jedoch nicht geschlagen geben und verkürzte 7 Minuten vor Schluss nochmals auf 7 zu 4. Augsburg antwortete jedoch nur eine Minute später mit einem weiteren Treffer zum 8 zu 4. Der erste Saisonsieg stand fest und die Stimmung in der Kabine war bestens.
Am Samstag, den 5. Oktober, stand die Partie in Kaufbeuren auf dem Programm. Unsere Spieler waren motiviert und bereit ihr Bestes zu geben. Den Jungs war klar, dass die Aufgabe heute schwerer wird als zuletzt. Mit großer Laufbereitschaft und guten Kombinationen starteten wir ins 1. Drittel. Kaufbeuren kam im gesamten 1. Drittel nur zu wenigen Chancen, ganz im Gegensatz zu Augsburg. Allerdings wollte der Führungstreffer nicht fallen. In der 17. Spielminute war es dann endlich soweit. Der Jubel war groß, aber der Weg noch weit. Mit 1 zu 0 ging es in die Kabinen. Kraft tanken für das 2. Drittel. Augsburg startet wieder gut ins Drittel. Wir ziehen das Spiel in die breite und nützen den dadurch entstehenden Platz. Schon in der 21. Spielminute geling uns das 2 zu 0. Allerdings wird ab diesem Zeitpunkt der Hausherr stärker. Die Gastgeber setzen nun auch den AEV immer häufiger im eigenen Drittel fest und verkürzt auf 2 zu 1. Es gelingt uns nun nicht mehr so gut, uns aus dem eigenen Drittel herauszuspielen. Dennoch haben wir in dieser Phase immer wieder 1 gegen 0 Situationen, leider gelingt es nicht eine dieser Möglichkeiten zu nutzen. Mit 2 zu 1 ging es nun wieder in die Kabine. Der Gastgeber beginnt stark im letzten Drittel und kann schnell den Ausgleich zum 2 zu 2 erzielen. Doch Augsburg zeigt heute wirklich einen großen Willen hier Punkte mitzunehmen und geht wieder mit 3 zu 2 in Führung. Es sollen noch lange 15 Spielminuten werden und allmählich werden die Beine schwerer und der Abstand zum Gegner größer. Die Chancen des ESV Kaufbeuren werden mehr, die der Augsburger immer weniger. Die Gastgeber schafften dann auch tatsächlich den Ausgleich zum 3 zu 3. Beide Teams belauerten sich nun und die Frage war, wer macht nun den «lucky punch». Leider waren es an diesem Abend nicht der AEV. Kaufbeuren erzielt 60 Sekunden vor Schluss den Treffer zum 4 zu 3. Das Team warf noch einmal alles nach vorn um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen, aber der gelang uns leider nicht mehr. Die Enttäuschung war bei allen groß, so knapp vor dem Ziel gescheitert zu sein. Dennoch haben die Jungs ein tolles Spiel abgeliefert und alles geben. Großen Respekt vor dieser Mannschaftsleistung.
Es waren nur 12 Stunden Zeit zum nächsten Spiel. Diesmal war der ECDC Memmingen Gast im Curt-Frenzel-Stadion. Die Mannschaftzusammenstellung war leicht verändert zum Vortag. Es gelang uns aber leider nicht so auf Touren zu kommen wie in Kaufbeuren. Einzelaktionen, geringe Laufbereitschaft und Fehlpässe störten unseren Spielaufbau und brachte uns immer wieder in Bedrängnis. Die erste Torchance hatte zwar die Jungpanther, aber Memmingen kontert und führt mit 1 zu 0. Augsburg bekam das Spiel nicht in Griff. Eine Überzahlsituation gegen Memmingen verstrich ohne größere Chance. Dann geriet Augsburg in eine Unterzahlsituation und hatte Glück, dass die Pausensirene einen Angriff von Memmingen unterbrach. Scheinbar fand unser Coach die richtigen Worte in der Drittelpause und Augsburg konnte in der 22. Spielminute wenigstens zum 1 zu 1 ausgleichen. Leider besann sich Augsburg nicht auf seine eigene Stärke, sondern wir leisteten uns mehrere Strafzeiten, was unserem Spiel immer schadet. Die Strafzeiten konnte Augsburg ohne Gegentore überstehen. Dann bot sich für den AEV eine Überzahlsituation, aber es rücken alle zu tief auf und die Gäste kontern uns aus. Memmingen führt wieder mit 2 zu 1. Die Mannschaft wirkt verunsichert und als in der 40 Minute Memmingen das 3 zu 1 erzielt, da kein Augsburger Spieler bereit war den Gegner anzugreifen, war die Verunsicherung noch größer. Die Reihen wurden zu Beginn des letzten Abschnitts umgestellt. Es wurde wieder besser kombiniert und bereits in der 41. Spielminute auf 3 zu2 verkürzt. Die Gäste bleiben aber weiterhin gefährlich und verzeichnen nur kurz darauf einen Schuss an die Latte. Wir schreiben die 47. Spielminute. Dem AEV wird ein Penalty zugesprochen, der Schuss geht an die Innenlatte und von dort ins Tor. Der ersehnte Ausgleich. Nur eine Minute später kontert uns Memmingen erneut aus und geht wieder mit 4 zu 3 in Führung. Augsburg bemüht sich das Ergebnis zu drehen, trotz zahlreicher Möglichkeiten, gelingt uns kein Treffer. Sechs Minuten vor Ende noch einmal Überzahl für Augsburg und es gelingt uns abermals der Ausgleich. Dann noch eine Strafe für Memmingen und auch hier kommt Augsburg zum Torerfolg. Vier Minuten vor dem Ende führt der AEV erstmals. Die letzten Minuten fühlen sich wie eine Ewigkeit an, aber irgendwann ertönt dann doch die erlösende Schlusssirene. Heimsieg gegen Memmingen mit 5 zu 4 nach einer hart umkämpften Partie.
Am Tag zuvor ereilte uns das gleiche Schicksal in Kaufbeuren. Wenn wir als Team über 60 Minuten alles geben ist das Ergebnis zweitrangig, aber Siege schmecken immer besser wie Niederlagen.
Am vergangenen Wochenende traf die DNL Mannschaft des Augsburger EV im Curt-Frenzel-Stadion auf den Tabellennachbarn EV Landshut.
Mit sieben Punkten befanden sich die Niederbayern in der Tabelle einen Platz vor der U20 des AEV. Das Wochenende versprach was man im Vorfeld erwartet hatte – zwei heiße Spiele mit Kampf um jeden Puck.
Das Spiel am Samstag begann von beiden Seiten nervös mit einigen Strafzeiten und wenig Spielfluss, ehe eine schöne Kombination der zweiten AEV Reihe zum 1:0 Führungstreffer abgeschlossen wurde. Auch im zweiten torlosen Drittel standen mit je 4 Strafzeiten auf Augsburger und Landshuter Seite eher die Nickligkeiten als das kultivierte Spiel im Vordergrund. Das 3. Drittel begann mit einem Paukenschlag: als die AEV Jungs noch nicht richtig auf dem Eis waren erzielte der EV Landshut nur 37 Sekunden nach Wiederanpfiff den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 1:1 Ausgleichstreffer. Die Mannen von Trainer Niels Garbe zeigten sich keineswegs geschockt und nachdem zunächst ein Penalty nicht verwandelt werden konnte schlug bei Augsburger Überzahl in der 44. Minute ein beherzter Schuss in das Landshuter Gehäuse zum vorentscheidenden 2:1 ein. Nur 5 Minuten später konnten die Augsburger nach einem sehenswerten Sololauf der Nummer 14 sogar auf 3:1 erhöhen. Das Spiel jedoch blieb hitzig und nach einem üblen Check stellte Sandro Grannass in der 54. Spielminute den Landshuter Baßler an der Bande zum Duell, was beiden Spielern eine 2+2+10 Minuten Strafe und den vorzeitigen Weg zum Duschen bescherte. Aus dem Gewühle heraus konnte der AEV sogar noch auf 4:1 davonziehen, ehe es nach einigen Nachlässigkeiten noch einmal spannend wurde. Landshut kam mit zwei Treffern in der 58. und 59. Minute zwar noch auf 4:3 heran, konnte jedoch trotz Herausnahme des Torwarts die Niederlage nicht mehr abwenden.
Torschützen für den AEV waren Naumann, Stange, Sandro Grannass und Steven Grannass.
Durch den Sieg am Vortag beflügelt, konnte man den Augsburgern am Sonntag gleich zu Beginn den Willen zum zweiten Sieg gegen die Landshuter anmerken. Erst eine Strafe in der 3. Spielminute brachte die Garbe Schützlinge kurz außer Tritt und man musste in Unterzahl das 0:1 hinnehmen. Nur wenige Sekunden später wurde der eigentlich gute Start des AEV mit dem 1:1 nach einer schönen Kombination belohnt. Nun drückten die Jungpanther auf die Führung und bekamen auch einen Penalty zugesprochen, den Donat Peter jedoch leider nicht verwandeln konnte. Wie so oft wurde die nicht genutzte Chance bestraft und der EV Landshut ging überraschend in der 15. Minute mit 1:2 in Führung. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Panther ihre numerische Überlegenheit zum 2:2 Ausgleich nutzen. Nun begann die beste Phase der Gäste und nachdem in der 24. Spielminute das 2:3 gefallen war entfaltete Landshut einen Sturmlauf auf das wiederum von Moritz Borst gehütete Tor. Drei Alleingänge konnte der AEV Goalie erfolgreich abwehren und somit seine Mannschaft im Spiel halten. Mit einem Schlenzer von der blauen Linie und einem Abstauber Tor konnten die Augsburger in der 31. sowie 38. Minute das Spiel drehen und gingen sogar mit 4:3 in die Drittelpause. Im dritten Drittel verpassten der AEV unter anderem beim 5 gegen 3 Überzahlspiel die Chance den Sack zuzumachen und nachdem 3 Minuten vor Schluss nach Strafzeit für Augsburg Landshut in Überzahl auch noch den Torwart vom Eis nahm hatten die Landshuter beim Spiel sechs gegen vier einige sehenswerte Chancen. Nicht gerade vom Glück verfolgt war der AEV in diesen schweren Minuten als ein Befreiungsschuss an den Pfosten des leeren Landshuter Tors ging. Letztendlich brachten Moritz Borst und seine Vorderleute jedoch den heiß umjubelten zweiten Heimsieg unter Dach und Fach.
Trainer Niels Garbe zeigte sich nach dem Spiel am Sonntag hoch zufrieden: “Wir haben dieses Wochenende mit viel Einsatz sechs sehr wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg erzielt und wollen dieser tollen Leistung möglichst genauso viele Punkte gegen Krefeld bei den Heimspielen am nächsten Wochenende folgen lassen“.
AEV-Torschützen des zweiten Spiels waren Nix, Steven Grannass, Stobbe und Naumann
Spiel 1 4:3 (1:0, 0:0; 3:3)
Spiel 2 4:3 (1:2; 3:1; 0:0)
(CS)
