Kategorie: U20

DNL: Keine Wellness im Welli

Ein Ausflug nach Berlin ist normalerweise eine Reise mit den Themen Kultur, Geschichte und Erholung. Für die Augsburger DNL-Mannschaft gelten im altehrwürdigen Wellblechpalast – auch Welli genannt – allerdings andere Schwerpunkte. Checken, kämpfen, Taktik und Einsatz stehen auf dem Plan, den Trainer Michael Bakos seiner Reisegruppe mitgegeben hat. Kein Wunder, denn die Eisbären Juniors mit ihrem kanadischen Trainer Chris Lee gelten als robustes und hart arbeitendes DNL-Team. Da kommt es dem Augsburger Trainer gerade recht, dass zwei weitere Spieler das AEV-Lazarett verlassen haben und die Reise in die Hauptstadt mitmachen können. Nicolas Baur und Adam Szücs sind nach ihren Verletzungen wieder ins Training eingestiegen. So ist der AEV in Berlin keineswegs chancenlos, gewann man doch vor ein paar Wochen eines der beiden Heimspiele mit der bis dato besten Saisonleistung mit 4:2.

Trainer Bakos möchte vor der Länderspielpause noch das Punktekonto aufstocken und ist vorsichtig optimistisch: „Ich bin froh, dass sich unser Lazarett langsam lichtet und mit der Rückkehr von Adam und Nico ist unser Kader schon fast wieder komplett. In Berlin erwarte ich wieder schnelle und umkämpfte Spiele, das heißt wir bekommen nichts geschenkt und müssen an und über unsere Leistungsgrenze gehen um punkten zu können“.

Spielbeginn im Wellblechpalast von Berlin ist am Samstag um 19.00 Uhr und am Sonntag um 13.00 Uhr.

mb

DNL: Hlozek – Landshutschreck

Trotz angespannter Personalsituation holte der AEV-Nachwuchs zwei Punkte gegen den EV Landshut. Beim 3.2-Auswärtssieg nach Verlängerung verdienten sich die Augsburger den Sieg durch eine tolle Mannschaftsleistung aus der ein Spieler herausstach: Martin Hlozek erzielte alle drei Treffer. Schon am Tag zuvor bei der 1:2-Heimnierderlage traf der Deutsch-Tscheche für den AEV – Punkte gab es dafür jedoch keine.

AEV – Landshut 1:2

In einem auf niedrigem DNL-Niveau stehenden Spiel mühten sich beide Teams, brachten aber kaum nennenswerte Angriffe zu Stande. Lediglich Martin Hlozek konnte den EVL-Torwart Mitte des zweiten Drittels zum zwischenzeitlichen Ausgleich überwinden. So entführten die Gäste glücklich alle drei Punkte aus dem CFS.

Landshut – AEV 2.3 n.V.

Mit viel Kampfeswillen drehten die Spieler von Trainer Michael Bakos am Folgetag den Spieß um. Angeführt von Torwart Moritz Borst und dem dreifachen Torschützen Marin Hlozek konnten die Augsburger am Ende über einen Sieg und zwei Punkte jubeln. Die Entscheidung besorgte Hlozek nach 64 Minuten in der Verlängerung nach feiner Vorarbeit von Tim Bullnheimer.

Mit nunmehr zwölf Punkten und auf Platz sechs stehend fährt das Team um Kapitän Niklas Länger nun am kommenden Wochenende nach Berlin zu den Eisbären Juniors.

mb

DNL: Lazarett lichtet sich langsam

Zum zweiten aufeinanderfolgenden Landshut-Wochenende kann Trainer Michael Bakos zumindest eine Teilentwarnung geben, denn das AEV-Lazarett hat sich ein wenig gelichtet. Dem DNL-Coach stehen Verteidiger Philipp Stobbe die Angreifer Thomas Grigore und Wassilij Guft-Sokolov wieder zur Verfügung. Weiterhin ausfallen werden Adam Szücs, Luca Szegedin, Linus Voit und Nicolas Hetzel. Hinter dem Einsatz von Nicolas Baur steht ein dickes Fragezeichen. Doch Bange machen gilt für Trainer Bakos nicht, nachdem sein Rumpfteam schon am letzten Wochenende (2:5 und 2:3) nah an einem Punktgewinn war hofft er auch jetzt auf Zählbares.

Dass es nun im Monat Oktober schon das fünfte Mal gegen den EV Landshut (der somit von der Verletzungsserie des AEV voll profitiert) geht, zeigt leider die Unausgeglichenheit des aktuellen DNL-Spielplans. Zumal gegen die Teams aus Bad Tölz und Köln noch kein einziges Mal gespielt wurde – ein Fakt, den die Verantwortlichen auf dem Weg zu mehr Professionalität der höchsten U20-Liga dringend verbessern müssten.

Spielbeginn beim Heimspiel des AEV am Samstag im CFS ist um 16:30 Uhr, ehe tags darauf um 11:00 Uhr das Spiel in Landshut angepfiffen wird.

mb

DNL: Achtbar ohne Acht

Trotz des Ausfalls von zahlreichen Spielern zeigte das AEV-Team eine engagierte Leistung in beiden Spielen gegen Landshut. Leider blieben die Punkte beim 2:5 und 2:3 aus. Mit zehn Punkten rangiert der AEV aber nach wie vor auf Platz sechs.

Landshut – AEV 5:2 (2:1, 2:0, 1:1)

Stobbe, Szegedin, Guft-Sokolov, Grigore, Voit, Szücs, Hetzel – was sich wie eine Mannschaftsaufstellung liest, war in diesem Fall die Ausfallliste des DNL-Teams. Dazu kam Mitte des Spieles noch ein weiterer Ausfall als Nicolas Baur mit einer Handverletzung vom Eis musste. Ohne Acht hielt der AEV aber gut dagegen und unterlag dem Spitzenteam aus Landshut nur mit 2:5. Die beiden Tore erzielte Donat Peter.

AEV – Landshut 2:3 (1:2, 0:0, 1:1)

Die gleichen Vorzeichen herrschten beim Heimspiel einen Tag darauf. Und als der EVL schnell mit 2:0 in Front lag, deutete alles auf ein klares Ergebnis hin. Doch der AEV wehrte sich mit seinem Rumpfkader und glich sogar im Schlussabschnitt aus. Aber nachdem eine Unterzahl überstanden war traf EVL-Verteidiger Zimmermann zum entscheidenden 3:2-Siegtreffer für die Niederbayern. Die Treffer für den AEV erzielten Hlozek und Bullnheimer.

Trotz der beiden Niederlagen zollte Trainer Michael Bakos seinem Team Respekt: „Die Anzeichen vor diesem Wochenende waren alles andere als rosig, da einige Stammkräfte nicht einsatzfähig waren und wir mit Unterstützung einiger U17-Spieler gerade so drei Reihen aufstellen konnten. Wir haben den Kopf aber nicht in den Sand gesteckt und zwei engagierte Spiele gegen die favorisierten Landshuter gezeigt. Gerade deswegen ist es sehr schade nicht gepunktet zu haben. Auch mit der Leistung unserer eingesetzten U17-Spieler war ich durchaus zufrieden.“

Die nächsten Partien finden kurioserweise schon wieder gegen den EV Landshut stat. Diesmal steigt am Samstag das Heimspiel und am Sonntag geht es an die Isar.

mb

DNL: Punktejagd in Niederbayern

Nach der guten Leistung gegen die Eisbären Berlin mit je einem Sieg (4:2) und einer Niederlage (4:8) stehen am Wochenende stehen für die AEV-Jungs zwei Derbys an. Zuerst gastiert der AEV in Niederbayern beim EV Landshut ehe am Tag darauf das „Rückspiel“ in Augsburg steigt. Eigentlich steht der AEV mit zehn Punkten aus 11 Spielen und Platz sechs voll im Soll – vor der Partie stellen sich Trainer Michael Bakos jedoch einige Fragezeichen. So muss er evtl. auf einen seiner wichtigsten Stürmer verzichten, denn der ungarische U18-Nationalstürmer Adam Szücs ist angeschlagen und droht auszufallen. Dazu kommt, dass die an sich torgefährlichen Stürmer Tim Bullnheimer (bisher 2 Saisontore) und Nicolas Baur (1 Saisontor) noch nicht so recht ins Rollen gekommen sind, Bakos aber ein paar weitere Torjäger gut gebrauchen könnte. Denn derzeit trifft nur die AEV-Top-Reihe mit Martin Hlozek (11), Timo Bakos (6) und Donat Peter (4) beständig. Dazu fällt Philipp Stobbe in der Defensive aus. Der EVL, der einen aggressiven Forecheck-Stil betreibt und mit dieser Taktik bisher stattliche 26 Punkte eingefahren hat, steht momentan auf Platz drei der Tabelle. Allerdings: Im bisherigen Saisonverlauf standen sich beide Teams schon einmal gegenüber – mit dem besseren Ende für den AEV, der vor drei Wochen 4:3 in Landshut siegte. Für Spannung ist also gesorgt.

Spielbeginn ist am Samstag, den 20.10.2018 um 16:30 Uhr in Landshut und am Sonntag, den 21.10.2018 um 11:30 Uhr in CFS in Augsburg.

mb

DNL: Auf Augenhöhe mit Berlin

Einen Sieg und eine Niederlage gab es für das Augsburger DNL-Team gegen die Eisbären Berlin. Dabei zeigten die Bakos-Schützlinge zwei engagierte Partien, bestätigten ihren Formanstieg und festigten Platz sechs. Dabei hat ein Stürmer derzeit einen tollen Lauf.

AEV – Berlin 4:2 (4:1, 0:0, 0:1)

Ein furioses Anfangsdrittel legte den Grundstein zu diesem Erfolg. Nach dem schnellen Rückstand überrannte der AEV die Gäste und erzielte vier Tore in Folge. Marzin Hlozek (2),  Maximilian Welz und Lion Stange trafen zum 4:1-Zwischenstand. Insbesondere Martin Hlozek, der in den letzten sechs Spielen nacheinander immer unter den Torschützen war, spielte im Duett mit Timo Bakos die Gegner ein ums andere Mal schwindelig. In der Folge verwaltete der AEV seinen Vorsprung und geriet – auch dank einer starken Torwartleistung von Moritz Borst nun noch phasenweise unter Druck und kassierte lediglich einen Treffer zum 4:2-Endstand.

AEV – Berlin 4:8 (2:2, 1:4, 1:2)

Tags darauf entwickelte sich abermals ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur 36: Minute, als der AEV nach einem Foul und einem verursachten Penalty in einem Wechsel und den daraus resultierenden zwei Gegentreffern mit 3:5 in Rückstand geriet. Dies war die Entscheidung, auch wenn das Bakos-Team weiter alles versuchte. Die Tore für den AEV erzielten Martin Hlozek, Timo Bakos, Donat Peter und Thomas Grigore.

Trainer Bakos war daher auch nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Unsere Spielweise ist über die vergangenen Wochen konstanter geworden. Die drei Punkte gegen Berlin haben wir uns redlich verdient.“

Nächste Woche geht es weiter mit zwei Partien gegen den EV Landshut.

 

mb

DNL: Powerplay-Power gegen Berlin

Bisher war das Überzahlspiel der AEV-DNL-Truppe eher ein laues Lüftchen. Ein Wert von nicht einmal 10 % bedeutet im Ligavergleich lediglich einen Platz weit hinten in der Rangliste. Daher legte Trainer Michael Bakos zusätzlichen Wert im Wochenfokus auf „Power im Powerplay“. Gegen die Eisbären Berlin möchten die AEV-Jungs auch mal im Powerplay für die nötige Torgefahr sorgen. Eine Torgefahr, die nötig sein wird, verfügen die Hauptstädter doch über enorme Offensivpower. Insbesondere der vor Saisonbeginn aus Rosenheim verpflichtete Nationalspieler Lukas Reichel muss beachtet werden. Berlin errang bisher 14 Punkte, steht zwei Plätze vor dem AEV auf Rang vier und geht als Favorit in die beiden Begegnungen am Wochenende im CFS. Doch beim AEV sind bis auf Linus Voit und Nicolas Hetzel alle Spieler an Bord – so dass Trainer Bakos die Qual der Wahl beim Zusammenstellen der Reihen hat.

Er sieht sein Team deswegen im Vergleich mit den Hauptstädtern nicht chancenlos: „Es gibt keinen Grund uns zu verstecken und wir wollen alles auf das Eis bringen, was wir zu bieten haben. Wenn wir uns als Einheit präsentieren, werden wir uns in den Spielen die Möglichkeit erarbeiten auch Zählbares einzufahren.“

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, den 13.10.2018 um 18:30 Uhr und am Sonntag, den 14.10.2018 um 13:00 Uhr. 

mb

DNL: Gute Leistung – keine Punkte

Trotz zwei starken Leistungen reichte es für das Augsburger DNL-Team nicht für Punkte gegen den Ligaprimus aus Mannheim. Sowohl beim 2:6 als auch tags darauf beim 3.4 waren die Bakos-Schützlinge bis weit in den letzten Abschnitt ebenbürtig und nah dran an der Sensation.

AEV-Mannheim 2:6 (0:1, 1:1, 1:4)

Als Wassilij Guft-Sokolov kurz nach Beginn des letzten Drittels zum 2:2 ausglich, hoffte der zahlreiche Augsburger Anhang auf eine Überraschung. Doch diese blieb aus, da in der Schlussphase etwas zu ungestüm nach vorne und etwas zu leichtsinnig in der Abwehr agiert wurde. Zuvor zeigte der AEV wohl sein bestes Saisondrittel und spielte die Mannheimer insbesondere im zweiten Drittel streckenweise an die Wand. Den ersten Treffer erzielte Martin Hlozek.

AEV-Mannheim 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)

Ohne den am Vortag verletzten Marco Sprügel und den für Oberligist Memmingen antretenden Tim Bullnheimer standen die Zeichen für die lediglich mit drei Reihen agierenden Augsburger schlecht. Doch mit großer Kampfkraft und Laufbereitschaft hielt der AEV die Partie sogar noch länger offen als am Vortag. Sechs Minuten vor Schluss fiel dann aber doch der entscheidende Treffer für den Abo-Meister aus Mannheim zum 3:4-Endstand. Die Tore für den AEV erzielten: Matthias Merker, Adam Szücs und Thomas Grigore.

Somit liegt der AEV weiter auf Platz sechs. Trainer Bakos: „Es tut schon weh, dass wir Mannheim nicht den ein oder anderen Punkt an diesem Wochenende abluchsen konnten. Beide Mannschaften hatten während der Spiele immer wieder Schwächephasen, in denen es dem Gegner etwas einfacher gemacht wurde Tore zu erzielen. Gerade am Samstag hat Mannheim diese Phasen offensiv effektiver für sich nutzen können als wir.“

Weiter geht´s für den AEV am kommenden Wochenende mit zwei Spielen gegen die Eisbären Berlin.

mb

DNL: Dritter Sieg in Folge – und am Wochenende gibt’s Nationalspieler satt im CFS

Auch im dritten Spiel in Folge für das Augsburger DNL.-Team einen Sieg ein. Nach den beiden Siegen über Regensburg profitierte der AEV beim 4:3 n.V. in Landshut von einer tollen Anfangsphase und zwei Treffern von Martin Hlozek. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Nach dem Anschlusstreffer des EV Landshut traf Verteidiger Maximilian Welz in Überzahl von der blauen Linie zum 3:1. Doch das Bakos-Team brachte den Vorsprung nicht über die Zeit – der EVL glich 22 Sekunden vor dem Ende zum 3:3 aus. In der Overtime überstand der AEV zunächst eine Unterzahlsituation unbeschadet, ehe Timo Bakos nach 63 Minuten zum Sieg traf.

Mit viel Selbstvertrauen empfängt der AEV nun am Wochenende den bislang ungeschlagenen Tabellenführer Mannheim, der mit zahlreichen deutschen U-Nationalspielern anreist. Ein Eishockey-Leckerbissen, der einige Zuschauer ins CFS locken dürfte –zumal die Augsburger Panther am Wochenende spielfrei sind.

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, den 05.10.2018 um 18:30 Uhr, am Sonntag, den 06.10.2018 um 11:00 Uhr. 

mb

DNL: Voller Selbstvertrauen nach Landshut

„Endlich“ war der meistgehörte Kommentar der DNL-Fans im Augsburger CFS am vergangenen Wochenende. Zu 100% zutreffend – denn endlich ist der Knoten geplatzt, die ersten Punkte auf der Habenseite verbucht und die Mannschaft ein „Team“ geworden. Daher ist es gar nicht schlecht, dass das nächste Spiel schon am Mittwoch ansteht. Beim EV Landshut soll der Rückenwind ausgenutzt und mit viel Selbstvertrauen agiert werden. Ob es zu einem Punktgewinn beim Tabellendritten aus Niederbayern langt, ist freilich offen. Denn in der Vorbereitung gewann der EVL zweimal gegen den AEV und auf dem Regensburg-Wochenende trugen Thomas Grigore und Linus Voit schmerzhafte Blessuren davon. Bei beiden erscheint ein Einsatz unwahrscheinlich. Ein Comeback von Ron Bullnheimer steht unmittelbar bevor, dasjenige von Torhüter Nikolas Hetzel verzögert sich noch um ein paar Wochen. Beim Gegner EV Landshut sind besonders die beiden Oberliga-erfahrenen Angreifer Marco Baßler und Luis Schinko zu beachten.

Spielbeginn in Landshut ist am Mittwoch, den 03.10.2018 um 14:30 Uhr in der Eishalle am Gutenbergweg.

 

mb