Autor: Johann Grigore

DNL: Richtungsweisendes Wochenende steht an

Zwei Siege in sechs Spielen. Die Zwischenbilanz des DNL-Teams ist besser als sie auf den ersten Blick erscheint, denn mit Köln, Landshut und Kaufbeuren hatte es das Auftaktprogramm für das Zachar-Team durchaus in sich. Und auch der nächste Gegner Regensburg ist nicht von schlechten Eltern. Die Donaustädter rangieren mit neun Punkten auf dem begehrten vierten Platz, der nach der Vorrunde die Qualifikation für die Obere Spielrunde und den sicheren Playoff-Platz bedeutet. Daher sollten Marco Sternheimer und Co. tunlichst punkten. Egal, ob im Auswärtsspiel am Samstag, den 24.9.2016 um 15.00 Uhr in der Donauarena oder im Heimspiel am Sonntag, den 25.9.2016 um 18.30 Uhr im CFS.
Personell gibt es gute Nachrichten: Nachdem Thomas Köppl, Felix Klein und Luca Szegedin wieder voll mittrainieren konnten hat der Trainer die volle Auswahl, denn der gesamte Feldspieler-Kader ist einsatzfähig. Lediglich Torwart Niklas Zoschke plagt sich mit den Nachwirkungen einer Knie-OP herum.

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DNL: Derbysieger – Spitzenreiterbesieger

Mit der bis dato besten Saisonleistung zwang der AEV am Sonntag den unbesiegten Spitzenreiter ESV Kaufbeuren in die Knie. Beim 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)-Sieg überzeugte das Team von Trainer Petr Zachar mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Tags zuvor unterlag man in Kaufbeuren mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2).Damit wahrte der AEV die Chancen, als Tabellenvierter in die obere Runde einzuziehen.

Kaufbeuren – AEV 4:1

40 Minuten hielten die Fuggerstädter die Partie offen. Letztendlich aber erlaubte man sich zu viele Unachtsamkeiten in der Defensive, die die Allgäuer eiskalt bestraften. So ging dem 0:1 ein grober Stellungsfehler in der Hintermannschaft voraus. Und auch das vorentscheidende 1:3 nach 21 Sekunden im Schlussabschnitt war auf Augsburger Schlafmützigkeit zurückzuführen. Zwischendurch hatte Jonas Mikulic mit einer feinen Einzelleistung den Ausgleich erzielt. Alles in allem ein verdienter Sieg des ESVK.

AEV – Kaufbeuren 4:2

Ein gänzlich anderes Gesicht zeigte der AEV am Sonntag beim „Rückspiel“. Stand es nach zwei Drittel noch 2:2-Unentschieden (Tore: Tim Bullnheimer und Marco Sternheimer in Unterzahl) lief der AEV im letzten Abschnitt zu großer Form auf. Das beste Drittel der Saison war geprägt durch laufintensives Forechecking und aggressivem Zweikampfverhalten in beiden Zonen. Mit diesem Schwung kam der ESVK nicht zurecht und musste folgerichtig zwei blitzsaubere Treffer durch Kenneth Hirsch und Jonas Mikulic einstecken – der Derbysieg war perfekt und das Team konnte als „Spitzenreiterbesieger“ mit den Fans feiern.

Nächste Woche steht ein Doppelspieltag in und gegen Regensburg an – eine richtungsweisende Partie für den weiteren Verlauf der DNL-Saison.

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Fotogalerie Annete Zöpf

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DNL: It´s Derbytime – brisante Duelle gegen Kaufbeuren

Vier Spiele, vier Siege 26:2 Tore – so lautet die eindrucksvolle Bilanz des Kaufbeurer DNL-Teams zum Saisonstart. Das Team von Trainer Juka Nokelainen verfügt über einen tiefen Kader mit zahlreichen Nationalspielern und stellt mit Simon Weingärtner (DNL-Topscorer mit 16 Punkten, davon 7 Toren und 9 Assists) und Thomas Heger (14 Punkte, davon 4 Tore und 10 Assists), die bisherigen Kanoniere der Saison, die beide schon Einsätze im DEL2-Team vorzuweisen haben. Eine echte Waffe und Ligaspitze ist auch das Überzahlspiel des ESVK: im sogenannten Umbrella-System spielend resultieren saisonübergreifend mehr als die Hälfte der ESVK-Treffer aus dieser Konstellation.
Es gilt also für den AEV von der Strafbank wegzubleiben, das Unterzahlspiel zu verbessern und an die gute Leistung aus dem siegreichen Spiel gegen den EV Landshut anzuknüpfen. Außerdem positiv: Im Laufe der Woche nahmen auch Thomas Wangler, Jannick Arnold und Fabian Staib wieder das Training auf, so dass sich die personelle Situation weiter entschärft hat. Deshalb könnten einige der jüngeren Spieler am Wochenende beim Kooperationspartner EV Landsberg im Jugend-Team von Ex-AEV-Trainer Markus Kiefl auflaufen.
Mut macht dem fünftplatzierten AEV sicher auch die Tatsache, dass man in der Vorbereitung zweimal gut mit den Allgäuern mithalten konnte (1:3-Niederlage in Kaufbeuren und 2:0-Sieg in Augsburg).
Insgesamt ist dem AEV an einem guten Tag gegen den Tabellenführer somit sicherlich durchaus eine Überraschung zuzutrauen –auch in den brisanten Derbys gegen Kaufbeuren.

Das Spiel in Kaufbeuren beginnt am Samstag, den 17.9. um 17.15 Uhr – das Rückspiel im CFS steigt am Sonntag, den 18.9. um 12.45 Uhr. Über zahlreiche Unterstützung freut sich das Team um Kapitän Marco Sternheimer sehr.

mb

DNL: Vom Verwalten eines 3:0-Vorsprungs

Eigentlich sollte ein drei Tore Vorsprung ausreichen um ein Spiel zu gewinnen – doch solch ein Vorsprung ist besonders im Eishockey keine Garantie auf Punkte. Manchmal klappt´s und manchmal nicht. Das erfuhr das Augsburger DNL-Team am Wochenende in beiden Spielen gegen den EV Landshut. Denn am Freitag unterlag der AEV mit 6:7 (3:0, 1:4, 2:3) in Landshut und am Sonntag gewann der AEV 5:3 (3:0, 1:1., 1:2) – jeweils nach klarer 3:0-Führung nach Drittel eins.

 

EV Landshut – AEV 7:6

Ruhig und konzentriert begannen die Jungs am Freitag ihr Auswärtsspiel. Mit etwas Scheibenglück ging man bis zur ersten Pausensirene mit 3:0 in Führung und dachte, alles würde in die richtige Richtung laufen. Doch weit gefehlt. Zahlreiche sinnlose Strafen und ein desolates Unterzahlspiel ließen die Partie zu Gunsten der Gastgeber kippen. In einem Spiel auf das der Begriff „Weiherhockey“ passte, ging es nun hin und her. Über 4:4 nach 40 Minuten bis hin zum 6:6 drei Minuten vor Schluss blieb es spannend. Bis der AEV in eigener Überzahl sich quasi selbst den K.O. versetzte und sich nach einem schlampigen Querpass an der Blauen Linie einen Konter zum entscheidenden 7:6 für Landshut einfing. Tore: Tim Bullnheimer (2) Marco Sternheimer, Steven Brachert, Silvestrs Selickis, Donat Peter.

 

AEV – EV Landshut 5:3

„Nicht schon wieder 3:0 vorne“ – was komisch klingt, machte am Sonntag nach Drittel eins unter den Fans die Runde. Der AEV zeigte sein bestes Drittel am Wochenende und erzielte drei wunderschön herauskombinierte Tore. Doch auch in dieser Partie sollte es wieder eng werden, denn Landshut machte wie schon am Freitag mehr und mehr Druck und verschaffte sich einige Torchancen. Und doch war etwas anders als beim ersten Spiel: Der AEV erlaubte sich kaum unnötige Strafzeiten und arbeitete über die gesamten 60 Minuten nach hinten konzentrierter und aufmerksamer. Dass es dennoch eng wurde, war der nachlassenden Kraft der nur drei Augsburger Sturmreihen geschuldet. Aber dieses Mal brachte man die Führung über die Zeit – die ersten Punkte der noch jungen DNL-Saison waren gesichert. Tore: Marco Sternheimer, Silvestrs Selickis, Martin Hlozek, Jonas Mikulic und Fabian Dolezel.

 

mb

DNL : Erste Punkte in Landshut?

Nach dem Gastspiel in Köln, bei dem sich die AEV-U19 zweimal teuer verkaufte (2:5 und 5:7) heißt das Duell am Wochenende nun zweimal EV Landshut – AEV. Bereits am heutigen Freitag tritt das Team von Coach Petr Zachar um 19.00 Uhr in Niederbayern an. Dabei hat sich an der personellen Situation leider nichts geändert. Weiterhin fehlen die schon in Köln verletzten acht Spieler. Dazu hat sich noch Fabian Staib verletzt. Trotzdem wollen die Fuggerstädter nicht leer ausgehen. Doch der EVL ist ein harter Brocken, holte das Team von Trainer Rupert Meister doch einen überraschenden Sieg nach Penaltyschiessen beim Favoriten Berlin. Zu Gute kommt den Niederbayern auch, dass die Oberliga-Saison noch nicht begonnen hat und somit auch alle Spieler die im Kader der 1.Mannschaft stehen eingesetzt werden können. Somit bedarf es sicherlich einer Energieleistung des AEV um die dringend nötigen Punkte einzufahren.

Am Sonntag, den 11.9.2016 steigt dann die Heimpremiere in der DNL-Saison 2016/2017 im CFS. Um 14.30 Uhr erwartet das Team um Kapitän Marco Sternheimer die Landshuter zum Rückspiel und freut sich über zahlreichen Besuch.
Folgendes Team kann Trainer Zachar aufbieten:

Tor:
Gassner

Zavodnik
Verteidigung:

Selickis, Dolezel

Farny, Welz

Merk, Länger

Erdt
Sturm:

Sternheimer, Bullnheimer, Mikulic

Baur, Hirsch, Hlozek

Brachert, Peter, Bayer

Merkel

Sieben Tore bringen keine Punkte

DNL: AEV verliert in Köln 2:5 und 5:7

 

Die Kölner Haie zählen zu den besten Eishockeymannschaften in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL). Deshalb war das U-19-Team des AEV mit seinem neuen tschechischen Trainer Petr Zachar bei dem Doppel-Gastspiel am Wochenende Außenseiter. Die Augsburger gingen dann auch leer aus, verpassten am Sonntag allerdings eine mögliche Überraschung.

Nach Toren von Kenneth Hirsch (2), Tim Bullnheimer und Nicolas Baur lag der AEV zu Beginn des letzten Abschnitts mit 4:2 vorne. Marco Sternheimer gelang kurz vor Schluss (58. Minute) ein weiterer Treffer, aber das war nicht genug für einen Punktgewinn. Denn die Kölner Haie trafen einschließlich eines Empty-Net-Tores im Schlussabschnitt fünfmal und gewannen letztlich mit 7:5 (1:1, 1:2, 5:2).

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Am Samstag waren die Kölner früh mit 3:0 in Führung gegangen. Kenneth Hirsch und Maximilian Welz verkürzten für den AEV auf 2:3, am Ende stand es 2:5 (0:3, 2:0, 0:2).

Quelle: (AZ)

Bilder zum Spiel vom Reinhard Eis

 

DNL: Start mit großen Verletzungssorgen – eine Saisonvorschau

Seit nunmehr einem Monat steht das DNL-Team unter der Leitung von Cheftrainer Petr Zachar auf dem Eis und bereite sich auf die kommende DNL-Saison vor, die am kommenden Wochenende mit den Partien in Köln beginnt. Nachfolgend ein paar Infos und Einschätzungen zur bevorstehenden Spielzeit.

DNL-Modus:

Aus 12 mach 16 lautete die Maxime des DEB und so wurden gemäß der 5-Sterne-Zertifizierung noch Iserlohn, Ingolstadt, Dresden und Schwenningen mit aufgenommen. Da sich Hamburg aus finanziellen Gründen zurückzog, starten nunmehr 15 Teams in die neue Saison. Die Vorrunde (Einfachrunde) ist aufgeteilt in zwei Gruppen zu 7 bzw. 8 Teams. Die jeweils ersten 4 aus jeder Gruppe kommen in die „obere Runde“, die weiteren in die „untere Runde“. Dort wird eine Doppelrunde ausgespielt. Es folgen im Februar 2017 die Playoffs mit den 8 Teams aus der oberen und den besten 4 Teams der „unteren Runde“.

Der AEV-Kader:

Aus Altersgründen hat sich das Gesicht der Mannschaft zwangsläufig sehr geändert. Es verabschiedeten sich die „Over Age“-Spieler des Jahrganges 96 des letzten Jahres (Fabian Voit und Jonas Feldmaier nach Sonthofen, Simon Beslic nach Landsberg). Dazu wechselten die 97er-Jahrgänge Elias Maier (nach Landsberg), Joe Lala (nach Bremerhaven). Marius Wölzmüller (Schiedsrichter-Karriere), Lukas Voit und Lukas Engler (pausieren aus Studiengründen) sowie Stürmer Nicolai Pest (nach Peiting) stehen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.
Neu im Team sind Silvestrs Selickis (Lettland), Donat Peter (Ungarn/Nürnberg) und Thomas Köppl (München). Dazu stoßen die Schülerspieler Luca Szegedin, Stefan Pittel, Dominic Erdt, Niklas Länger, Florian Bayer, Fabian Staib und Maximilian Merkel sowie Torhüterin Vanessa Muschick. Die „Over Age-Stellen“ haben Niklas Zoschke, Markus Merk, Fabian Dolezel und Thomas Wangler inne. Der Kader umfasst somit 3 Torhüter, 10 Verteidiger und 14 Stürmer.

Die Vorbereitung:

In 5 Spielen gewann der AEV viermal und musste nur eine Niederlage hinnehmen. Eine gute Bilanz, wenn man bedenkt, dass die gesamte Vorbereitung von zahlreichen Verletzungen überschattet wurde. Trainer Zachar konnte kein einziges Mal vier komplette Reihen aufs Eis schicken. Manch Leistungsträger fehlte (und fehlt immer noch) wochenlang. Insgesamt wurden 24:7 Tore erzielt. Die erfolgreichsten Schützen waren Marco Sternheimer (10), Tim Bullnheimer (4), Nicolas Baur (3), Donat Peter und Jonas Mikulic (je 2).

Der Ausblick:

Da sich in allen Teams personell sehr viel getan hat, ist ein Ausblick schwierig. Vergleicht man jedoch die zur Verfügung stehenden Kader ist von einem Dreikampf um den Titel zwischen Titelverteidiger Mannheim, Köln und Berlin auszugehen. Außenseiterchancen haben die bayerischen Teams aus Bad Tölz, Kaufbeuren und Regensburg. Eine Überraschung könnte Iserlohn gelingen, wenn sich der sehr talentierte Schülerendjahrgang (Deutscher Schülermeister 2016) schnell an die raue DNL-Luft gewöhnt. Für Augsburg wird es schwer werden, in der Vorrunde die Punkte für Platz vier einzufahren. Allerdings könnte man in der darauffolgenden unteren Doppelrunde eine gute Rolle spielen (wenn man vom Verletzungspech verschont bleibt) und somit in die Playoffs einziehen.

Das erste Wochenende:

Beim Auswärtsdoppel am 3. und 4.September in Köln hängen die Trauben sehr hoch. Die Ausfallliste ist ellenlang. Mit Niklas Zoschke, Felix Klein, Thomas Wangler, Thomas Köppl, Luca Szegedin, Stefan Pittel, Jannick Arnold und Vanessa Muschick fallen acht (!) Spieler aus. Das verbleibende Rumpfteam um die DNL-Förderlizenzspieler Marco Sternheimer und David Farny muss daher versuchen, die zu erwartende Niederlage gegen ein mit zahlreichen Deutschen U-Nationalspielern gespicktes Team in Grenzen zu halten. Letzte Saison setzte es gegen Köln vier Niederlagen in vier Spielen.

Die voraussichtliche Aufstellung:

Tor:
Gassner,

Zavodnik

Abwehr:

Dolezel, Selickis;
Farny, Welz;
Merk, Erdt, Länger

Sturm:
Sternheimer, Bullnheimer, Mikulic;
Baur, Peter, Hlozek;
Brachert, Hirsch, Merkel;
Bayer, Staib

Saison-Tipp:
Der AEV belegt nach den beiden Vorrunden insgesamt Platz 10 und zieht in die Playoffs ein. Dort ist in der ersten Runde gegen den Siebtplatzierten im Modus Best-Of-Three nach drei Spielen Schluss.

mb

DNL: Farny und Sternheimer vor Debüt bei den Panthern

Die beiden mit einem Fördervertrag für die Augsburger Panther ausgestatteten Spieler David Farny (16) und Marco Sternheimer (18) stehen vor ihrem Debüt bei den Augsburger Panthern. Trainer Mike Stewart plant, die beiden am Samstag beim Freundschaftsspiel beim Zweitligisten in Kaufbeuren erstmal auflaufen zu lassen. Stürmer Marco Sternheimer freut sich auf die Partie: „Nachdem wir schon im Sommertraining gemeinsam gearbeitet und auch schon ein paar Eiseinheiten absolviert haben ist es schon ein ganz besonderes Gefühl, einmal für das Profiteam meines Heimatvereins auflaufen zu dürfen.“
Das Spiel beginnt am Samstag, den 27.8.2016 um 19.00 Uhr in Kaufbeuren.

Bereits einen Tag vorher kommt es zum Wiedersehen mit Lukas Färber. Der Österreicher verstärkte letztes Jahr die DNL.-Truppe und erhielt heuer einen Profivertrag bei den Graz99ers. Er gastiert mit seinem neuen Team am Freitag, 26.8.2016 um 19.30 Uhr im CFS zum Freundschaftsspiel gegen die Augsburger Panther.

mb

DNL: 5:3-Sieg in Ingolstadt teuer erkauft

Das Augsburger DNL-Team gewann das letzte Vorbereitungsspiel beim Ligakonkurrenten in Ingolstadt am Mittwochabend mit 5:3. Nach gutem Start und zwei schnellen Treffern in den ersten zehn Minuten von Jonas Mikulic und Marco Sternheimer ließen die Augsburger die Zügel etwas schleifen. So kam der von Torwartlegende Peppi Heiß trainierte ERCI besser ins Spiel und konnte bis zur Mitte der Partie ausgleichen. Abermals Marco Sternheimer (2) und Jonas Mikulic sicherten den Sieg im der letzten Vorbereitungspartie vor dem Saisonstart. Negativer Höhepunkt war ein völlig überflüssiger Bandencheck des Ingolstädters Maximilian Kocsis gegen Thomas Wangler, der daraufhin mit einer schweren Leistenverletzung zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren musste und das Augsburger Lazarett vergrößerte. Schiedsrichter Altmann verhängte zwar eine große Strafe, aber dennoch sollte sich das Team von der Donau fragen, ob solch ein mehrmaliges hartes Einsteigen in einer Vorbereitungspartie nötig ist.
Für das Team um Trainer Petr Zachar steht nach harten Trainingswochen nun der Feinschliff an, um bis zum Punktspielauftakt am ersten Septemberwochenende in Köln gut gerüstet zu sein.

mb

DNL: Gassner, The Wall

Sebastian Gassner ist 199 cm groß und hinter so einem Koloss kann ein Eishockeytor schon mal verschwindend klein werden. Diese Erfahrung machte am Samstag in Rahmen des Hockey-Days in Augsburg die Gastmannschaft aus Kaufbeuren. Gassner war im DNL-Vorbereitungsspiel einfach nicht zu bezwingen und sicherte seiner Mannschaft den 2:0-Testspielsieg.

 

Nur drei Tage nach der 1:3-Niederlage in Kaufbeuren trafen sich beide Teams erneut zu einem Vorbereitungsspiel auf die am 3.Septemer beginnende DNL-Saison. Der AEV musste auch in diesem Spiel stark ersatzgeschwächt antreten. So standen die Namen Bullnheimer, Hirsch, Köppl, Szegedin, Appelt und Zoschke nicht auf dem Eis sondern saßen auf der Tribüne. Aber der verbliebenen zehn Stürmer und sieben Verteidiger kämpften wacker und boten den vom Kader her deutlich besser einzuschätzenden Kaufbeurern Paroli. Allerdings war das Spielniveau nicht sehr hoch, die Trainings- und Spielbelastung mit täglichem Training und vier Spielen in einer Woche war den Akteuren deutlich anzumerken.

So waren durchdachte Spielzüge Mangelware bis Jonas Mikulic in Minute 16 seinen Sturmpartner Marco Sternheimer bediente und der zum 1:0 einschob. Kaufbeuren erspielte sich durch die gesamte Partie eine leichte Feldüberlegenheit, aber da war ja noch The Wall Gassner: Alles was auf seinen Kasten kam parierte der AEV-Torhüter und vernagelte so seinen Kasten über die gesamte Spielzeit.

Selbst als Kaufbeuren in den Schlussminuten den Torwart durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, gelang den Allgäuern der Ausgleich nicht. Im Gegenteil: Thomas Wangler schnappte sich die Scheibe und netzte im zweiten Versuch in das verwaiste Gästetor ein – 2.0. Die „Revanche“ für die Mittwochs-Niederlage war gelungen. Insgesamt gesehen ein fairer Test beider Teams, die sich in der Punktrunde in derselben Vorrundengruppe wiedersehen.

 

Bleibt zu hoffen, dass die Verletzten schnell wiederkehren, denn das nächste Testspiel bestreitet die DNL bereits am Mittwoch in Ingolstadt.

mb

Bildergalerie vom Benedikt Kubatzki