Kategorie: U20

Zwei bittere Niederlagen zum Saisonauftakt

Das war definitiv kein AEV-Hockey am vergangenen Wochenende und deswegen ersparen wir uns einen ausführlichen Spielbericht von der 1:9 Klatsche gegen den ESV Kaufbeuren e.V. und 1:6 Niederlage gegen den ERC Ingolstadt e.V..

Jetzt heißt es im Training alles zu geben und am spielfreien Wochenende die Köpfe frei kriegen. Schon am Samstag, den 18.09.21 und Sonntag, den 19.09.21 ist Zeit der Revanche gegen Ingolstadt und Kaufbeuren angesagt denn da steht das zweite Auswärtswochenende gegen die gleichen Gegner an.

Foto: Harald Langer – Kaufbeuren

#NurDerAEV #ZukunftEishockey #ComeBackStronger

Niederlage im letzten Testspiel

Nichts zu holen war für das DNL-Team der Division 1 des AEV gegen den Bayernligisten des EHC Königsbrunn, der mit 2:5 siegte

 

Derbytime im Curt-Frenzel-Stadion, ca. 350 Besucher die auch ohne viele Ordner sich an die Maskenpflicht hielten, erlebten ein spannendes Testspiel zwischen der deutschen Nachwuchsliga U20 des AEV gegen den Bayernligisten des EHC Königsbrunn. 

Während die U20 des AEV schon voll im Testspielmodus ist, war es für den EHC Königsbrunn die Feuertaufe, das erste Testspiel. In der Vorbereitung der letzten Saison verloren die Brunnenstädter die Partie gegen den AEV. In dieser Vorbereitung sollte es anders kommen.

Einen guten Start hatten die Gäste aus Königsbrunn. Es dauerte keine vier Minuten ehe die Anhängerschaft des EHC aufjubelte. Julian Becher brachte den Bayernligisten in Führung. Keine zehn Minuten später zappelte schon wieder der Puck im AEV-Gehäuse, Maximilian Arnawa war dieses Mal der glückliche Torschütze. Der AEV hatte bis dahin auch seine Chancen, aber die Gäste wirkten frischer und reaktionsschneller. Somit folgte auch das dritte Tor noch im ersten Drittel für die Gäste, Mannschaftskapitän Alexander Strehler sorgte für weiteren Jubel unter den Fans und auf der Bank.

Die Stimmung im AEV-Team war im Keller, als es dann endlich in die Drittelpause ging. Doch Headcoach Heiko Vogler fand die richtigen Worte und das DNL in der Division I zeigte eine Antwort im zweiten Drittel. 44 Robin Veber (13 Christian Hanke/ 47 Matej Petretic) brachte die U20 wieder ins Spiel, knappe drei Minuten nach Wiederanpfiff. Der AEV war nun wieder voll dabei und zeigte sich als ebenbürtiger Gegner und die Bemühungen wurden belohnt. Nach 33 Minuten erzielt 97 Ludwig Danzer (66 Paul Fabian/ 12 David Amort) den Anschlusstreffer zum 2:3. Das Spiel war wieder ganz offen. Mehr konnte der AEV im zweiten Drittel aber nicht mehr erreichen.

Schlussdrittel – Der EHC immer noch mit 2:3 in Führung, jetzt zeigt sich auch viel Routine – ein abgeklärtes Spiel, man lauert auf Konter und hält hinten dicht. Nach 53 Minuten geht die Rechnung auf, Stankius Mantas erhöht auf 2:4. Vier Minuten vor Spielende gerät der AEV in Überzahl, volles Risiko, Headcoach Heiko Vogler nimmt den Torwart vom Eis, jetzt noch einmal rankommen. Doch der EHC verteidigt clever und hält die Stellung. Königsbrunn sorgt für den Schlusstreffer kurz vor Abpfiff mit dem Stürmer Anton Rauh.

Weiter geht es mit dem ersten Saisonspiel am Samstag, 04.09.21 um 16:30 Uhr auswärts beim ERC Ingolstadt

#NurDerAEV #ZukunftEishockey

Sieg und Niederlage gegen Rapperswil

An diesem Wochenende standen Testspiel Nummer vier und fünf auf dem Programm der DNL-Mannschaft und Gegner war kein geringerer als die U20 der SC Rapperswil-Jona Lakers aus der Schweiz.

Circa 150 Fans wollten sich dieses Highlight am Freitagabend zur besten Eishockeyzeit nicht entgehen lassen und sahen dabei eine engagierte Leistung der AEV U20. Der Respekt war schnell abgelegt und die Augsburger Jungs kreierten Chancen um Chance doch nach dem 1. Drittel ging man mit einem 0:0 in die Kabine.

Im Mittelabschnitt ging es munter weiter mit besten Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl 32 Luca Mayer im AEV Dress, sowie der schweizer Goalie hielten ihren Kasten sauber. Die Lakers schienen etwas überrascht, dass dieses Match auf Augenhöhe ablief und ihre Angriffe scheiterten meist an der stabilen Augsburger Verteidigung. Somit stand es weiterhin 0:0 zur zweiten Drittelpause.

Merkliche Spannung lag in der Luft, wer würde den ersten Treffer des Abends erzielen und das Match für sich entscheiden können. Mit unnötigen Strafen machten sich die Jungs von Headcoach Heiko Vogler jedoch das Leben selbst schwer aber man überstand diese Phase ohne Gegentor. Auch 32 Luca Mayer lief jetzt zu Höchstform auf und sein Tor schien wie vernagelt. Mit einigen starken Safes hielt er seinem Team die 0 fest und war ebenfalls Man of the Match. Der Videowürfel zeigte noch knapp 13 Minuten Restzeit an, als plötzlich AEV-Kapitän 13 Christan Hanke nach Pass von 19 Philipp Faulhaber vor dem schweizer Tor auftauchte und den Puck über die Linie zum 1:0 stocherte. In den letzten Minuten legten die Rapperswiler nochmal alles in die Waagschale und nahmen ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis aber auch die letzten Angriffsversuche scheiterten. Am Ende war die Freude groß über den 1:0 Heimsieg.

 

Bereits um 11:30 Uhr am nächsten Tag begann das Regame im heimischen Curt-Frenzel-Stadion und jetzt hieß es nach einer harten Trainingswoche noch einmal Zähne zusammenbeißen. Eine gesunde Härte beherrschte das Spiel und man merkte, dass Rapperswil die gestrige Niederlage nicht auf sich sitzen lassen wollte. Mehrere Male schnürte man die Hausherren im eigenen Drittel ein doch die Abwehr stand wie schon am Vortag stabil hinten drin. Mit dem Spielstand von 0:0 ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel war das Spiel wieder ausgeglichener, beide Mannschaften erarbeiteten gute Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. In der 26. Spielminute war es endlich soweit und 77 Philipp Endres konnte nach toller Kombination von 72 Lennard Nieleck und 15 Kevin Schinko zur 1:0 Führung abschließen. Der Treffer war gleichzeitig auch sein erstes DNL-Tor. Jetzt kam wieder die Zeit von AEV-Goalie 32 Luca Mayer und er hielt alles was auf sein Tor kam. In der 37. Spielminute musste aber auch er das erste Mal hinter sich greifen und Rapperswil glich zum 1:1 Pausenstand aus.

Der letzte Spielabschnitt begann wie der Erste. Die Beine der AEV-Spieler waren jetzt schwer und immer öfter konnten sich die Schweizer im Angriffsdrittel festsetzen. Ihre Abschlussversuche scheiterten aber einmal mehr am augsburger Schlussmann. 1:1 hieß der Spielstand nach 60 Minuten und es ging in die Overtime. Hier waren die Lakers etwas cleverer und hatten viel Scheibenbesitz. In der 64. Spielminute war die Augsburger Niederlage nach einem platzierten Schuss der Eidgenossen, besiegelt.

Weiter geht es mit dem letzten Testspiel vor Saisonbeginn, am Samstag, den 28.08.21 um 17:30 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion gegen EHC Königsbrunn

#NurDerAEV #ZukunftEishockey

Erfolgreiches Vorbereitungs-Wochenende für unsere DNL Mannschaft

Am Freitag gewann das Team unter Coach Heiko Vogler 4:3 in Overtime (0:1, 2:0, 1:2, OT 1:0) gegen den EV Landshut vor knapp 150 Zuschauern. Die Torschützen für den AEV waren Christian Hanke 13, Ludwig Danzer 97, Lennard Nieleck 72 und Paul Fabian 66.
Am Samstag gewann der AEV das Rückspiel in Ingolstadt ebenfalls mit 4:3 in Overtime (2:2, 1:0, 0:1, OT 1:0). Torschützen waren Robin Veber 44, Felix Fleischer 8, Leon Steinberger 92 und Lennard Nieleck 72.

Am kommenden Freitag (20:00 Uhr) und Samstag (11:30 Uhr) sind dann die SC RAPPERSWIL-JONA LAKERS zu Gast im Curt-Frenzel-Stadion. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Weitere Bilder des Spiels Augsburg gegen Landshut gibt es unter sport-in-augsburg.de.

Erfolgreicher Start in die Vorbereitung der DNL!

Knapp 300 Fans verfolgten den ungefährdeten 7:2 (2:1/4:0/1:0) Sieg der AEV U20 gegen den ERC Ingolstadt e.V. Eishockey und sahen dabei attraktives Eishockey im heimischen Curt-Frenzel-Stadion. Die Schützlinge von Headcoach Heiko Vogler begannen etwas nervös und man merkte, dass sich die Neuzugänge erst finden mussten. Nach anfänglichem Abtasten beider Mannschaften, erzielte 97 Ludwig Danzer die 1:0 Führung für den AEV. Ingolstadt antwortete postwendend und kam zum 1:1 Ausgleich. Die Augsburger Jungs gaben aber nicht auf und 84 Louis Herbrik schoss mit seinem ersten DNL Tor die erneute 2:1 Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel nahm die körperliche Intensität merklich zu aber unbeirrt dessen, erhöhten 23 Pascal Dopatka und 66 Paul Fabian jeweils mit einem Doppelpack auf 6:2 für die Fuggerstädter. Ingolstadt kam im Mitteldrittel nur noch zum 2:4 Anschlusstreffer.
Im letzten Drittel schien der Ingolstädter Ansturm gebrochen zu sein und AEV Goalie 32 Luca Mayer konnte sich mit einigen guten Safes auszeichnen. Zudem hielt er einen Penalty von Ingolstadt. Den Schlusspunkt zum 7:2 setzte Neuzugang 44 Robin Veber mit einem schönen Alleingang, ebenfalls mit seinem ersten DNL Tor.
Das ganze Team bedankt sich für die vielen Zuschauer und den tollen Support!
Weiter geht es am kommenden Freitag, 13.08.21 um 20 Uhr zu Hause gegen den EV Landshut

U20-Trainer Heiko Vogler fungiert künftig auch als Sportlicher Leiter

Seit Dezember 2019 betreut Heiko Vogler die U20-Mannschaft des Augsburger Eislaufvereins. Zur Saison 2021-22 übernimmt der A-Lizenz-Trainer nun auch die sportliche Leitung des AEV-Nachwuchses.

AEV-Präsident Wolfgang Renner: „Heiko Vogler zeigt seit seiner Einstellung hohes Engagement für unseren Verein und ist ein sehr gutes Vorbild für unsere vielen jungen Spielerinnen und Spieler im Nachwuchs. Innerhalb unseres Vorstands genießt er höchstes Vertrauen, zudem ist er ein wichtiges Bindeglied zu den Augsburger Panthern. Aus unserer Sicht ist seine Beförderung zum sportlichen Leiter die logische Konsequenz als Anerkennung für seine Arbeit, die auch aufgrund der Corona-Pandemie sehr herausfordernd ist.“

In der Saison 2007-08 bestritt Vogler 15 DEL-Spiele für Augsburg. Von 2016 bis 2018 war er Trainer und Sportmanager des Oberligisten ERC Sonthofen, dem damaligen Kooperationspartner der Panther. Auch als der gebürtige Heilbronner von 2018 bis Dezember 2019 für die Eisbären Heilbronn und die Stuttgart Rebels aktiv war, riss der Kontakt nach Augsburg nicht mehr ab. Neben seiner Tätigkeit als sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung und Cheftrainer der U20 gehört Vogler in der Saison 2021-22 als Development Coach auch weiterhin dem Trainerstab der Augsburger Panther in der PENNY DEL an.

„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, dass mir die Vorstandschaft des AEV um Präsident Wolfgang Renner entgegenbringt. Nun wünsche ich mir nichts mehr, als dass wir zur Saison 2021-22 mit allen Nachwuchsmannschaften wieder in den Trainings- und Spielbetrieb zurückkehren können und ich wieder das machen kann, was mir große Freude bereitet: jungen Eishockeyspielerinnen und -spielern helfen, jeden Tag ein kleines bisschen besser zu werden“, so Heiko Vogler.

Förderlizenzen für AEV-Talente

Die Augsburger Panther haben kurz vor Start der PENNY DEL Förderlizenzen an junge Talente aus der U20-Mannschaft des Augsburger Eislaufverein vergeben.

So gehören die Torhüter Moritz Borst (19 Jahre), Luca Mayer (18) und Joshua Appler (17) sowie die Verteidiger Lion Stange (19) und Philipp Stobbe (19) in der PENNY DEL-Saison 2020-21 zum erweiterten Mannschaftskreis der Augsburger Panther.

„Gerade in einer Saison, in der wir immer flexibel auf Ausfälle reagieren müssen, ist es gut, junge Spieler in der Hinterhand zu haben. Moritz Borst hat im letzten Jahr schon viel Erfahrung bei den Profis sammeln und sich so gut weiterentwickeln können. Auch Luca Mayer, Joshua Appler, Lion Stange und Philipp Stobbe sind Talente, die wir im Auge behalten möchten. Es ist nicht auszuschließen, dass wir den ein oder anderen vielleicht schon in dieser Saison in unserem Kader sehen könnten“, so Panthercoach Tray Tuomie, der sich regelmäßig mit U20-Trainer und Development Coach Heiko Vogler über Perspektivspieler aus dem AEV-Nachwuchs austauscht.

Die Augsburger Panther starten am morgigen Sonntag, 20. Dezember um 14:30 Uhr in die Hauptrunde der PENNY DEL. Das Team von Coach Tuomie ist dann beim EHC Red Bull München zu Gast. Die Mannschaft aus der bayerischen Landeshauptstadt zeigte sich zuletzt beim MagentaSport-Cup in guter Form und entschied das Vorbereitungsturnier für sich.

„München ist wie jedes Jahr einer der Favoriten auf die Meisterschaft. Aber unser Team hat in der kurzen, intensiven Vorbereitung hervorragend gearbeitet. Mit einer konzentrierten und leidenschaftlichen Leistung können wir für eine Überraschung sorgen. Wir glauben an uns und blicken voller Vorfreude auf eine Saison, an die wir im Eishockeysommer über weite Strecken selber nicht mehr geglaubt hatten. Endlich geht es los“, so Tuomie über das Auftaktspiel.

Bis zum 19. März 2021 – Gegner an diesem Tag ist wie schon zum Auftakt München – werden alle 24 Hauptrundenspiele innerhalb der Gruppe Süd absolviert. Die 14 dann noch vorgesehenen Partien gegen die Teams aus der Gruppe Nord wurden noch nicht terminiert.

Alle Spiele der PENNY DEL werden natürlich in gewohnt hoher Qualität live bei MagentaSport zu sehen sein. Um in der Zeit von Geisterspielen reichlich Eishockey in die Wohnzimmer der Fans zu bringen, wurden die einzelnen Partien gar auf nahezu alle Wochentage verteilt. Prinzipiell finden nie mehr als drei Spiele am Tag statt. Mit unterschiedlichen Beginnzeiten wird es so m

AEV U20: Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele

Eine ordentliche Bruchlandung legte die AEV U20 DNL Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen die Kölner Junghaie und Jungadler Mannheim hin. So hieß es nach dem 3:5 (1:2/1:1/1:2) und 3:6 (3:1/0:3/0:2) null Punkte aus den beiden Spieltagen.

Sauer und wortlos verließ Headcoach Heiko Vogler die Spielerbank nach der 3:6 Niederlage gegen die Jungadler Mannheim und war sichtlich bedient. Verständlich da man sich unter Woche sehr gut auf beide Spiele vorbereitet und sich definitiv Punkte erhofft hat.

Wieder einmal war es die Undiszipliniertheit einiger Spieler, die Köln bereits nach zehn Minuten zur 2:0 Führung ausnutzte. Beide Treffer vielen aus Sicht des AEV in Unterzahl nach Strafzeiten von 77 Thomas Grigore und 23 Pascal Dopatka. Den ersten Treffer für die Fuggerstädter erzielte 14 Lion Stange sensationell in Unterzahl, während Teamkollege 25 Daniel Möckl auf der Strafbank saß. Das einzige Tor zum 1:3 in Gleichzahl, erzielten die Junghaie im zweiten Drittel in der 22. Minute. Nach 30 Minuten schien wieder alles offen und der finnische Neuzugang 76 Alec Ahlroth (14 Lion Stange/ 34 Dominik Zbaranski) traf zu seinem ersten Saisontor und zugleich das erste Mal im AEV Dress. Nach dem 2:3 Anschlusstreffer waren die Gastgeber endlich im Spiel und kamen zu mehreren 100 prozentigen Torchancen, doch fanden immer wieder in Kölns Goalie ihren Meister. Es kam wie es kommen und musste und nach einer weiteren Strafzeit von 21 Enrico Cozzolino, dauerte es ganze sechs Sekunden, ehe die Domstädter ihren dritten Überzahltreffer zum 2:4 bejubeln konnten. 44 Maxim Kryvorutskyy (76 Alec Ahlroth/ 14 Lion Stange) verkürzte nochmal in der 51. Spielminute zum 3:4 doch am Ende half es nichts. Die Gäste erzielten den letzten Treffer des Abends zum 3:5 (Empty Net) in der letzten Spielminute.

Den Reset-Button drücken und nochmal alle Kräfte bündeln, hieß es am Sonntag als die Jungadler aus Mannheim zu Gast waren. der 15-malige Meister war am Vortag spielfrei und konnte aus dem Vollen schöpfen, während beim AEV mit 20 Jonas Fischer der nächste Verteidiger ausfiel. Mit viel Power kam der Augsburger Nachwuchs aus der Kabine und feierte in der achten Minute die 1:0 Führung nach einem Powerplaytor von 23 Pascal Dopatka. Die Gäste konnten aber bereites in der 13. Spielminute ebenfalls durch ein Powerplaytor zum 1:1 ausgleichen, nachdem AEV- Stürmer 13 Christian Hanke in der 9. Minute nach einem Kniecheck mit einer 5+Spieldauer Disziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Jetzt legten die Schützlinge von Heiko Vogler richtig los und kamen durch ein weiteres Tor von 23 Pascal Dopatka (66 Paul Fabian) in der 14. Spielminute zur 2:1 Führung. Den AEV zwei Tore in Front brachte Ex-Mannheimer 34 Dominik Zbaranski (76 Alec Ahlroth/ 92 Linus Voit). Er netzte im Powerplay in der 17. Spielminute zum 3:1 ein. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die erste Drittelpause. Als hätte man beim AEV einen Schalter umgelegt, zeigten sich nun deutliche individuelle Fehler und Mannheim konnte innerhalb von vier Minuten zum 3:3 ausgleichen. Völlig von der Rolle zogen die Gastgeber jetzt wieder eine Strafzeit nach der anderen und nach zwei Minuten von 69 Lukas Häckelsmiller und 76 Alec Ahlroth, stand in der 37. Minute der Führungstreffer für Mannheim zum 3:4 nach Powerplaytor auf dem Videowürfel. Im letzten Drittel fielen die Strafzeiten munter weiter, so ging AEV-Verteidiger 69 Lukas Häckelsmiller ebenfalls früher in die Kabine. Nach einer 5+Spieldauer Disziplinarstrafe wegen Stockstich, war für ihn der Arbeitstag beendet. Durch diese unnötigen Strafen und weitere durch 25 Lukas Möckl, 63 Daniel Mückl wurde es auch auf der Bank unruhig und die Schiedsrichter gaben dem Teamstaff zusätzliche noch eine zwei Minuten Bankstrafe. Somit nahmen sich die U20 des AEV jegliche Chance auf den Ausgleich. Man versuchte nochmal alles und die letzten fünf Spielminuten ging es nur in Richtung Mannheimer Tor, doch vergebens. in der 60 Minute erhöhten die Kurpfälzer auf 3:5 und der krönende Abschluss war der Treffer zum 3:6 Endstand von Jungadler Torhüter Patrik Andrisik ins leere Augsburger Tor.

“Ich bin kämpferisch und meine Jungs haben alles gegeben aber auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele. Mit 12 Strafminuten gegen Köln und bodenlosen 22 Strafminuten gegen Mannheim holt man nichts. Die beiden Mannschaften sind ja auch nicht irgendwer und gehören zu den Top Gegnern in der Liga. Natürlich sind wir in Moment personell etwas geschwächt, durch Ausfälle von vier Verteidigern und zwei Stürmern aber da müssen wir einfach cleverer agieren und konsequent von der Strafbank weg bleiben. Leider ist uns dieser Fehler zum dritten Mal mit Berlin passiert durch klare Undiszipliniertheit der Spieler. Schalten die Jungs das aus, können wir jeden in dieser Liga schlagen. Gegen Mannheim kamen dann noch individuelle Fehler von ein paar Spielern dazu und das nutzten die Jungadler eiskalt aus. Hervorheben muss man auch die Leistung von unserem Torhüter Moritz Borst, der uns immer wieder im Spiel hielt aber auch der Kölner sowie Mannheimer Torhüter haben eine top Performance hingelegt.“, so Headcoach Heiko Vogler

Gute und schlechte Nachrichten aus unserem Lazarett. Während Stürmer 19 Julian Straub nach seinem Oberschenkelbruch schon wieder leichtes Training absolviert und unser Kapitän 47 Philipp Stobbe zum Glück bald wieder auf dem Eis steht, fällt neben 24 Ron Bullnheimer nun auch Verteidiger 20 Jonas Fischer und  Stürmer 8 Felix Fleischer mit Schulterverletzungen länger aus.

Nächsten Spiele: Samstag, 31.10.20 | 18:00 Uhr AEV U20 – Krefelder EV 81 und Sonntag, 01.11.20 | 10:30 Uhr AEV U20 – Krefelder EV 81

AEV U20: Sieg und Niederlage gegen Berlin

Viel Licht und Schatten gab es am vergangenen Wochenende gegen die Eisbären Juniors Berlin zu sehen. Treffender kann man wohl die 1:5 Niederlage und den 6:3 Sieg nicht beschreiben.

Während am Samstag ein wenig die Laufbereitschaft, sowie der letzte Wille der Mannschaft fehlte und man sich durch viele unnötige Strafzeiten vier Powerplaytore von Berlin einfing, wunderte es nicht, dass am Ende des Spiels ein 1:5 auf dem Videowürfel stand und es damit eine ordentliche Niederlage hagelte. Bereits in der 5. Spielminute netzte der Berliner 25 Paul Reiner im Powerplay. nach einer Strafzeit von Augsburgs 76 Alec Ahlroth, zum 0:1 ein. Danach kam der AEV besser ins Spiel, doch die Erwartungen wurden durch Berlins zweiten Treffer Anfang des 2. Drittels, je gedämpft. In der 23. Minute schoss 15 Mark Shevyrin nach einem Alleingang, die Hauptstädter zur 2:0 Führung. Kleiner Lichtblick war anschließend der 1:2 Anschlusstreffer von AEV Stürmer 13 Christian Hanke (14 Lion Stange/ 92 Linus Voit) in der 26. Minute. Der Ansturm der Augsburger Mannschaft hielt nur kurz denn nach Strafzeiten von 47 Philipp Stobbe und 8 Felix Fleischer in der 29. Spielminute, bauten die Gäste innerhalb von 31 Sekunden ihre Führung aus. Berlins 15 Mark Shevyrin in der 29. Minute, bei 5:3 Überzahl und 8 Georg Ginsburg, bei 5:4 Überzahl in der 30. Spielminute, erhöhten auf 4:1. Der AEV kam immer wieder zu hochkarätigen Chancen. doch auch Berlins Torwart 31 Rihards Babulis erwischte einen Sahnetag und somit blieb das gegnerische Tor wie vernagelt. Das vierte Tor mit einem Mann mehr auf dem Eis, fiel durch eine Strafzeit von 34 Dominik Zbaranksi. In der 46. Spielminute besiegelte 19 Tamas Kanya die 1:5 Niederlage aus der Sicht der Fuggerstädter.

Eine ganz andere Seite zeigten die Spieler, um Headcoach Heiko Vogler am Sonntag. Beine bewegen, hart spielen bis zur letzten Sekunde und fernbleiben von der Strafbank, hieß es für das zweite Spiel gegen Berlins U20 Mannschaft. Anscheinend fruchtete die Umstellung des Line-Up und das erneute Einstellen auf den Gegner. Bereits nach sechs Minuten erzielte 14 Lion Stange (15 Valentin Der) mit einem Schuss von der blauen Linie die 1:0 Führung für den AEV. Jetzt saßen die Gäste eine Strafe ab und 97 Ludwig Danzer (69 Häckelsmiller/ 47 Philipp Stobbe) erhöhte mit einem flachen aber platzierten Schuss zum 2:0 in der 11. Spielminute. Nur kurz wehrte der Augsburger Stich und Berlin kam in der 12. Minute mit dem Tor von 15 Mark Shevyrin zum 2:1 Anschlusstreffer. Ganz im Gegensatz zum Vortag spielte die AEV U20 wesentlich disziplinierter und erarbeitete sich Chance um Chance. in der 28. Spielminute war es dann so weit. Mit einem “Wurschtsemmeltor“ (Patrick Krüger, MagentaSport) baute 92 Linus Voit (44 Maxim Kryvorutskyy/ 14 Lion Stange) den Vorsprung aus. Sein Schuss prallt unhaltbar am Rücken eines Berliner Verteidigers ins Tor ab, das den zwischenzeitlichen Spielstand zum 3:1 markierte. Die Eisbären gaben niemals nach und besannen sich auf ihre Stärken – das Powerplay. Ein glänzend aufgelegter Augsburger Torwart 30 Luca Meyer zeigte bis dahin eine ganz starke Leistung aber auch er musste in der 40. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Durch eine Strafzeit von 97 Ludwig Danzer und den Treffer durch Berlins Powerplaytor von 15 Tamas Kanya, ging es mit einem 3:2 in die Drittelpause. Ein spannendes Spiel zeichnete sich im heimischen Curt-Frenzel-Stadion ab und man merkte Berlin war etwas überrascht von der kämpferischen Spielweise der Augsburger. Was der AEV 50 Minuten hervorragend machte, das Fernbleiben von der Strafbank, geriet wohl etwas in Vergessenheit mochte man meinen. Shorthander Nummer eins beanspruchte 14 Lion Stange in der 51. Spielminute für sich. In Unterzahl erkämpfte er sich an der eigenen blauen Linie die Scheibe und vollendete zur 4:2 Führung, während sein Teamkollege 15 Valentin Der eine zwei Minuten Strafe absaß. 15 Valentin Der (69 Lukas Häckelsmiller/ 8 Felix Fleischer) war es auch, der Shorthander Nummer zwei an diesem Nachmittag verbuchte und den Spielstand auf 5:2 hochschraubte. Er schnappte sich den Puck nach einem unscheinbaren Klärungsversuch seines eigenen Verteidigers in der 55. Spielminute und ließ Berlins Torhüter 79 Tim Günther keine Chance, während 92 Linus Voit auf der Strafbank verweilte. Die Gäste legten nochmal alles in die Waagschale und nahmen jetzt ihren Torhüter für die restliche Strafzeit des AEV anstatt eines sechsten Feldspielers vom Eis. In der 56. Spielminute stocherte dann Eisbären Stürmer 9 Robin Drothen im Tumult die Scheibe irgendwie hinter die Linie und Schiedsrichter sowie Ex-Panther Spieler Aleksander Polaczek zeigte Tor zum 5:3 an. Augsburg war wieder komplett und Gästetrainer Jochen Molling holte erneut seinen Goalie vom Eis. Spielzeit 58:47min stand auf der Uhr und 34 Dominik Zbaranski konnte sich mit dem runden Spielgerät im gegnerischen Drittel festsetzen. Sein Empty Net Tor war der hochverdiente 6:3 Endstand.

Fazit von Trainer Heiko Vogler:“ Mit Sicherheit hat den Jungs der Spielrhythmus gefehlt und sie sich deshalb im ersten Spiel etwas schwer taten. Ich bin aber wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, dass sie beim 6:3 Sieg mit einem ganz anderen Gesicht aufgetreten sind und vor allem als Team mit- und füreinander gespielt haben. Das habe ich am Vortag vermisst. Wir haben die Fehler minimiert und die Kleinigkeiten richtig umgesetzt. Besonders freut mich auch die Mannschaftsleistung, speziell Luca Meyer. Großen Dank geht auch an Jahn & Partner Versicherungen – Premium Partner des Augsburger Eishockeys sowie die Augsburger Panther für den wahnsinnig tollen Live-Stream.“

Nächsten Spiele: Samstag, 24.10.20 | 18:30 Uhr AEV – Kölner EC – Die Junghaie und Sonntag, 25.10.20 | 13:30 Uhr AEV – Jungadler Mannheim

 

CORONA-Virus: Am Wochenende keine Zuschauer im Stadion!

Aufgrund der aktuellen Lage der Infektionszahlen in der Stadt Augsburg finden die Heimspiele des Augsburger Eislaufvereins am Wochenende ohne Zuschauer satt.
Dies gilt ausdrücklich auch für die Eltern!

Wir reagieren dabei auf die heute in der Stadt Augsburg beschlossenen Maßnahmen, die für das Stadtgebiet Augsburg, also auch für das Curt-Frenzel-Stadion ab Dienstag, den 13.10. gelten:
Besondere Infektionsschutzmaßnahmen in Augsburg

Vielen Dank für Euer Verständnis!