Kategorie: U17

Schüler siegen in Landshut

Im Rennen um einen der vorderen Plätze traten die Schüler am Samstag in Landshut an. Trotz der angenehmen Anfangszeit kurz nach Mittag startete der AEV ziemlich verschlafen. Die Niederbayern starteten mit viel Tempo und nutzten den ersten Fehler in der Augsburger Hintermannschaft zum 1:0. Da waren gerade einmal 22 Sekunden gespielt. Knappe zwei Minuten später erlief ein EVL-Stürmer einen missglückten Aufbaupass und schob zum 2:0 ein. Der AEV war bis zu diesem Zeitpunkt noch kein einziges Mal ins Landshuter Drittel vorgedrungen! Aber der erste erfolgreiche Angriff brachte den Anschlusstreffer. Der AEV schaffte es zunehmend, den Druck der Landshuter abzuschütteln und belohnte sich noch im ersten Drittel mit dem Ausgleich.
Das mittlere Drittel begann mit einem Paukenschlag. Am Freitag noch trainiert und am Samstag umgesetzt: Ein Überzahlspiel wurde erfolgreich mit einem Treffer beendet. Aber auch die Antwort der Niederbayern ließ nicht lange auf sich warten. Der AEV konnte die Führung erneut auf zwei Tore zum 3:5 ausbauen. Und als ein Landshuter Spieler für einen Kniecheck vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, stand der AEV mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Es folgte wiederum ein schön herausgespieltes Überzaltor. Mit 4:6 ging es folglich in den Schlussabschnitt. Dort gewann der EVL zunehmend die Überhand und glich Mitte des Drittels aus.
Am Ende musste das Penaltyschießen über den Sieg entscheiden. Während der AEV einmal traf, konnte Augsburgs Goalie alle Landshuter Versuche zunichte machen. Damit konnte der AEV mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.

EVL – AEV 6:7 n.P. (2:2; 2:4; 2:0; 0:1)
Strafen: EVL 15 + 20 min, AEV 4 min
Tore:
2:1 4. min Grigore
2:2 16. min Möckl (Brendel)
2:3 22. min Voit (Sprügel), +1
3:4 27. min Voit (Sprügel)
3:5 28. min Sprügel (Voit)
4:6 37. min Sprügel (Länger, Stange), +2
6:7 Pen. Voit

Schüler lassen drei Punkte in Kassel zurück

Zwei Auswärtsspiele in Kassel trugen die Schüler des AEV am letzten Wochenende in Kassel aus. Die Spieler hatten ob der unchristlichen Abfahrtszeit um 06:00 Uhr nur kurz ihren Schlaf unterbrochen und bekamen von der verschneiten, aber problemlosen Anfahrt nicht viel mit.

Wohl infolge dessen zeigte sich das Team am Samstag im ersten Drittel noch nicht wirklich wach und ermöglichte als guter Gast den jungen Huskies gleich drei Treffer. Wesentlich verbessert kam die Mannschaft aus der Kabine und versuchte mit erhöhtem Engagement den Rückstand zu verringern. Zudem gelang es wesentlich besser, die Kasseler vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Obwohl die Stürmer reihenweise hochkarätige Chancen ausließen – allerdings zeigte der Husky-Torhüter auch eine gute Leistung – konnte der Rückstand auf 3:2 verkürzt werden.
Im letzten Drittel verlegte sich die Heimmannschaft zusehends aufs Kontern oder behalf sich mit nicht immer gepfiffenen Icings. Einer der Konter führte dann tatsächlich zum 4:2. Aber gerade mal zwei Minuten später gelang dem AEV erneut der Anschlusstreffer. Trotz weiterhin intensiver Bemühungen wollte aber das kleine Runde nicht ins große Eckige der Kasseler. Und wie es so ist: Wenn die einen drücken und nicht treffen, dann fällt der (Überzahl-)Treffer auf der anderen Seite. Und obwohl nur noch zwei Minuten zu spielen waren, gab sich die AEV’ler nicht auf. In erneuter Unterzahl nahm Trainer Savolainen den Torhüter zugunsten eines fünften Feldspielers vom Eis und wieder konnte der Anschlusstreffer erzwungen werden. 56 Sekunden standen noch auf der Anzeigetafel, aber mit einem Befreiungsschuss aus dem eigenen Drittel ins leere Augsburger Tor konnten die Kasseler zwei Sekunden vor Schluss alles klar machen. Leider hatte uns ein verschlafenes erstes Drittel den Sieg gekostet.

EJK – AEV 6:4 (3:0; 0:2; 3:2)
Strafen: EJK 12 min, AEV 10 min
Tore:
3:1 30. min Stange (Voit, Grigore)
3:2 34. min Bullnheimer (Grigore, Voit), +1
4:3 48. min Paster (Wenninger, Lang), +1
5:4 60. min Grigore, -1

Wesentlich ausgeschlafener präsentierte sich das Team dann am Sonntag, schließlich war Spielbeginn erst um 11:15 Uhr. Über das Spiel gibt es nicht viel zu erzählen. Augsburg dominierte ein einseitiges Spiel, ermöglichte den Kasselern so gut wie gar keine Torchancen und ließ eher noch mehr Chancen aus als am Vortag. Aber da die jungen Schlittenhunde aus ihren spärlich gesäten Chancen nur ein Tor erzielen konnten, reichten die drei Tore des AEV zum höchstverdienten Sieg. Erstaunlich nur, dass Kassel trotz zahlreicher Frust-, Stock- und anderer Fouls mit nur 4 Strafminuten aus dem Spiel ging.

EJK – AEV 1:3 (1:0; 0:2; 0:1)
Strafen: EJK 4 min, AEV 2 min
Tore:
1:1 22. min Voit (Wenninger)
1:2 31. min Bullnheimer (Voit), +1
1:3 60. min Vehkakoski (Grigore, Voit)

U18 WM der Frauen Division I, Gruppe A

Auf Vorschlag des Frauen-Nachwuchstrainers Tommy Kettner wird

Franziska Brendel

zum WM-Vorbereitungslehrgang Teil II der U18 Frauen-Nationalmannschaft vom 02. bis 06.01.2017 in Bad Tölz und zur anschließenden U18 WM der Frauen, Division I, Gruppe A vom 07. bis 15.01.2017 in Budapest eingeladen.

Lohnenswerter Ausflug nach Crimmitschau

Am letzten Spielwochenende vor Weihnachten ging es für die Schüler in den Osten der Republik nach Crimmitschau. Die zirka fünf Stunden Anfahrt mit dem Bus vergingen am Samstag „wie im Flug“, dem Busfahrer sei Dank. Irgendwie lief auf dem Busnavi die Zeit schneller herunter als auf unseren Uhren.

Leider mussten einige Spieler krankheitsbedingt zuhause bleiben, aber wie sich vor Ort herausstellte, konnte auch der Gastgeber nicht sein bestes Aufgebot stellen. Somit erwarteten wir zunächst eine kampfbetonte Partie, aber vor beiden Toren ereignete sich nicht all zu viel. Der AEV erarbeitete sich langsam ein Übergewicht und kam dem Crimmitschauer Gehäuse immer näher. Nach knapp neun Minuten war es dann so weit und die Scheibe lag im Tor der Gastgeber. Diese wirkten verunsichert und ermöglichten dem AEV immer mehr Chancen. Nach dem dritten Augsburger Treffer zog der heimische Coach die Reißleine und nahm eine Auszeit. Die Sachsen fingen sich wieder und kamen mit viel Schwung aus der ersten Drittelpause. Prompt erzielten sie in der 25. Minute das 1:3. Der AEV verlor sein Konzept und verlegte sich jetzt mehr auf Einzelaktionen und unnötige Strafbankbesuche. Doch ein souveräner Goalieauftritt verhinderte weitere Gegentore im zweiten Drittel und damit ein Kippen des Spiels. Mit 1:3 für den AEV ging es also ins letzte Drittel. Und Trainer Savolainen schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Crimmitschau kam nur noch zu wenigen, kaum zwingenden Chancen. Das 1:4 gut drei Minuten vor Schluss war dann der Schlusspunkt bei einem letzten Endes verdienten Sieg.

ETCC – AEV 1:4 (0:3; 1:0; 0:1)
Strafen: ETCC 12 min, AEV 12 min
Tore:
0:1 10. min Sprügel (Voit, Stange)
0:2 12. min Sprügel
0:3 17. min Vehkakoski, +1
1:4 57. min Grundner (Paster, Brendel), +1

Kurz nach 21:00 Uhr waren wir schon im Hotel und hatten das Hochklappen der Gehsteige längst verpasst (es war wirklich NIEMAND außer uns noch unterwegs). Dementsprechend ausgeschlafen präsentierte sich das Team am Sonntag um 09:00 Uhr. Es ergaben sich Parallelen zum Samstagspiel, allerdings musste der Coach der Gastgeber bereits nach 8:44 min zur Auszeit greifen, da es zu diesem frühen Zeitpunkt schon 0:3 stand. Dabei blieb es zunächst. Das zweite Drittel verlief fast genau wie am Vortag (s.o.), allerdings konnte der AEV das Gegentor vermeiden. Das letzte Drittel nahm dann eine unerwartete Wendung: Die nachlassende Defensive der Sachsen erlaubte dem AEV immer mehr Freiheiten. Nach 48 Minuten und dem 0:5 war die Partie entschieden. Während der zweite Goalie der Crimmitschauer nach seiner Einwechslung noch sechs Treffer hinnehmen musste, konnte der zweite Goalie des AEV seine Chance nutzen und seinen Kasten sauber halten. Der Sieg fiel mit 0:11 sehr deutlich aus, war aber hauptsächlich dem geschuldet, dass sich die Sachsen im letzten Drittel völlig aufgaben.

Sechs Punkte an diesem Wochenende versüßten die lange Rückfahrt und lassen den AEV wieder mit einem Auge in der Tabelle nach oben schielen.

ETCC – AEV 0:11 (0:3; 0:0; 0:8)
Strafen: ETCC 12 + 10 min, AEV 8 + 10 min
Tore:
0:1 2. min Möckl (Knott)
0:2 4. min Lang (Grundner)
0:3 9. min Mückl (Lang)
0:4 46. min Lang
0:5 49. min Der (Sprügel)
0:6 51. min Sprügel (Vehkakoski)
0:7 52. min Rau (Vehkakoski), -1
0:8 53. min Grundner (Sprügel, Mückl), -1
0:9 56. min Voit (Sprügel)
0:10 59. min Brendel (Sprügel), +1
0:11 60. min Möckl (Vehkakoski, Sprügel), +1

Zwei Siege der Schüler innerhalb 20 Stunden

Zum vierfachen Duell kam es am Wochenende zwischen dem AEV und dem Iserlohner EC. Während sich die DNL-Mannschaften in Iserlohn duellierten, empfingen die Schüler des AEV den Iserlohner EC im heimischen Curt-Frenzel-Stadion.

Am späten Samstagnachmittag verlief das erste Drittel weitgehend ausgeglichen, beide Mannschaften legten mehr Wert auf die kämpferische Komponente und versuchten, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Kam es doch einmal zu Torchancen zeigten sich die Goalies auf beiden Seiten von ihrer besten Seite. Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag: In Unterzahl schnappte sich der AEV die Scheibe, mit einem Pass wurde die komplette Abwehr ausgehebelt das Break eiskalt verwandelt. Danach verlief das Spiel ähnlich wie im ersten Drittel. In der 38. Minute war es dann leider soweit, die Augsburger Abwehr zeigte sich einen Moment orientierungslos und der alleingelassene Stürmer überwand den sicheren Augsburger Torhüter. Selten sah man die Schüler in dieser Saison so lange ohne Gegentreffer.
Im dritten Drittel legte der AEV noch eine Schippe drauf und konnte sogar mit 3:1 in Führung gehen, doch dann nahm sich das Team eine Strafzeit nach der anderen und so kam es, wie es kommen musste: Gegen Mitte des Drittels kassierte man innerhalb von 45 Sekunden zwei Treffer, beide in Unterzahl. Bei weiteren Strafzeiten wurde es zwar brenzlig, aber das Team rettete sich ins Penaltyschießen. Da dort außer Marco Sprügel keiner traf, gewann der AEV mit 4:3 nach Penaltychießen.

AEV – IEC 4:3 n.P. (0:0; 1:1; 2:2; 1:0)
Strafen: AEV 14 min, IEC 12 min
1:0 23. min Grigore (Sprügel)
2:1 43. min Brendel (Der, Wenninger)
3:1 47. min Vehkakoski (Voit)
4:3 (Penalty) Sprügel

Keine 15 Stunden später stand man sich wieder im CFS gegenüber. Die Spieler des AEV schienen die Nacht nicht ganz so gut verbracht zu haben wie die Gäste. Diese übernahmen die Initiative und erzwangen sich nach knapp 8 Minuten das 0:1. Der AEV kam langsam in Schwung und schaffte es, die Gäste wieder weiter vom eigenen Tor fernzuhalten. Allerdings gelang auch nach vorne nicht allzu viel, viel zu selten befand sich die Scheibe vor dem Tor. Ähnliches im zweiten Drittel, nun kam aber auch noch ein bisschen Pech hinzu, da man alleine drei Mal das Gestänge des Iserlohner Gehäuses traf. Wie aus heiterem Himmel fiel dann das zweite Tor für die Gäste. War das in der Vergangenheit oft genug eine Vorentscheidung zugunsten der Gegner, spielte die Mannschaft dieses Mal weiter und kam auch fast im Gegenzug zu einem Überzahltor. Im letzten Drittel häuften sich dann die Chancen auf beiden Seiten, jede Mannschaft traf einmal den Pfosten. Doch während der Augsburger Goalie sein Tor sauber halten konnte, gelangen dem AEV zwei Tore. Dieser Erfolg geriet gegen Ende des Spiels nicht mehr in Gefahr und der AEV konnte dadurch nach Punkten mit Iserlohn gleichziehen.

AEV – IEC 3:2 (0:1; 1:1; 2:0)
Strafen: AEV 10 min, IEC 18 min
Tore:
1:2 31. min Voit (Stange, Grigore)
2:2 51. min Stange (Grigore, Sprügel)
3:2 54. min Voit (Stange)

Gut gespielt und trotzdem verloren

Ein gutes Spiel zeigten die Schüler am Samstag zuhause gegen den EV Landshut. Und trotzdem mussten sie sich dem Gast geschlagen geben. Wenn’s etwas zu kritisieren gäbe, dann die Chancenverwertung. Denn eigentlich war man den Landshutern mindestens ebenbürtig, hatte sogar in jedem Drittel mehr Chancen als die Gäste. Unter anderem einen Penalty sowie mehrere Alleingänge. Doch entweder wurde das Tor verfehlt oder die Stürmer visierten den Gästegoalie an.

AEV – EVL 2:4 (0:1; 0:1; 1:2)
Strafen: AEV 8 min, EVL 14 min
Tor:
1:3 Grigore

Licht und Schatten bei den Schülern

Zum doppelten Aufeinandertreffen kam es am Wochenende im CFS mit den Gästen aus Weißwasser.

Wer gemeint hatte, die Gäste aus dem Osten der Republik müssten nach siebeneinhalbstündiger Busfahrt schwere Beine haben, der sah sich ordentlich getäuscht. Trotz der eindringlichen Mahnung des Trainers, gleich zu Beginn bereit und hellwach zu sein, stand es nach 131 Sekunden bereits 0:2 für Weißwasser. Selten sah man zu einem so frühen Zeitpunkt des Spiels eine Auszeit, aber sie schien zu fruchten, denn prompt konnte der AEV den Anschlusstreffer erzielen. Mehr und mehr übernahm das Augsburger Team die Initiative, doch herausgespielte Torchancen blieben Mangelware. Bis ins zweite Drittel hinein passierte wenig, bis aus dem Nichts die Gäste ihren Vorsprung wieder auf zwei Tore erhöhen konnten. Kurz darauf eine Schrecksekunde, als eine Spielerin der Gäste unglücklich in die Bande rutschte und zur Behandlung ins Krankenhaus musste. Auch von hier aus wünschen wir gute Besserung!
Die Gäste schienen geschockt zu sein, was der AEV wenig später für den Anschlusstreffer nutzte. Anschließend setzte das Augsburger Team den ES Weißwasser stark unter Druck, was zu vielen Strafzeiten beim Gästeteam sorgte. Mit zwei Mann mehr gelang noch im Mitteldrittel der Ausgleich. Im Schlussdrittel hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen und mussten sich nach zwei weiteren Augsburger Treffern mit 5:3 geschlagen geben.

AEV – ESW 5:3 (1:2; 2:1; 2:0)
Strafen: AEV 14 min, ESW 16 min
Tore:
1:2 Brendel (Lang, Wenninger)
2:3 Grigore (Rau)
3:3 Vehkakoski (Grigore), +2
4:3 Knott
5:3 Grigore (Der), +1

Elf Stunden später standen sich beide Teams erneut im CFS gegenüber. Dem AEV gelang es tatsächlich, bereits zu Beginn die Initiative zu ergreifen. Das komplette Spiel hindurch ging es überwiegend Richtung Tor des ES Weißwasser. Doch entweder hielt deren Torhüter hervoragend oder die Augsburger Stürmer verfehlten aus aussichtsreicher Position das gegnerische Tor. Kurz vor Ende des ersten Drittels ermöglichte dann ein katastrophaler Fehlpass im eigenen Drittel den Gästen das 0:1 – und das bei eigener Überzahl! Zur Mitte des Spiels erzielten die Ostdeutschen aus dem Gewühl heraus das 0:2. Zwar konnte der AEV kurz darauf noch den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen, aber das war’s dann auch schon.

AEV – ESW 1:2 (0:1; 1:1; 0:0)
Strafen: AEV 12 min, ESW 6 min
Tor:
1:2 Voit (Grigore, Sprügel)

Knapp vorbei ist auch daneben

Am Samstag starteten die Schüler des AEV in die Qualifikationsrunde zur deutschen Meisterschaft mit einem Heimspiel gegen den EHC München.

Zunächst begann das Team, so wie man es schon gelegentlich in der Vergangenheit gesehen hatte: Zurückhaltend oder manche sagen dazu auch verschlafen. Und so stand es nach 27 Sekunden bereits 0:1 für München. Der AEV agierte weiterhin zu umständlich und nahm in der neunten Minute das 0:2 hin. Gegen Ende des ersten Abschnitts keimte dann Hoffnung auf, aber das 1:2 hielt ganze 14 Sekunden und weitere 26 Sekunden später lag das Team bereits 1:4 hinten. Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste und deswegen lag der AEV nach 23 gespielten Minuten bereits aussichtslos mit 1:6 im Rückstand. Mit einem Tor im Mittelabschnitt hielt man das Ergebnis wenigstens halbwegs in Grenzen.
Ganz anders präsentierte sich das Team dann im letzten Drittel. Das Team kämpfte und rackerte und konnte plötzlich auch die von München zugelassenen Gelegenheiten verwerten. Tor um Tor holte die Mannschaft auf und schaffte den Ausgleich zum 7:7. Tragisch dann das Ende: Bei eigener Überzahl verlor man die Scheibe im gegnerischen Drittel, der Münchner Stürmer zog auf und davon und genau eine Sekunde vor Spielende landete die Scheibe im Augsburger Gehäuse zum 7:8 Endstand.

Bereits am Sonntag gab es dann die Gelegenheit, die Scharte vom Vortag auszuwetzen und tatsächlich bot sich in Füssen den mitgereisten Eltern zunächst ein ganz neues Geschehen. Der AEV überrumpelte den EV Füssen und führte nach fünf Minuten bereits mit 0:2. Der EV Füssen legte jedoch einen Zahn zu während sich beim AEV die ein oder andere Lässigkeit einschlich. Und so kam es, wie es kommen musste, man gab die Führung bis zum Ende des ersten Drittels wieder her. Im zweiten Drittel boten sich beiden Teams Gelegenheiten zum Toreschießen, jedoch agierten die Allgäuer vor beiden Toren konsequenter und wurden dafür mit zwei Toren belohnt. Im letzten Drittel keimte im Augsburger Lager kurzzeitig Hoffnung auf, als der Anschlusstreffer zum 4:3 fiel, aber das Team konnte nicht mehr nachsetzen. Im Gegenteil, als Füssen kurz darauf auf 5:3 erhöhte, schienen sich die Augsburger Schüler in ihr Schicksal zu ergeben und nahmen noch zwei weitere Treffer entgegen.

AEV – EHCM 7:8 (1:4; 1:2; 5:2)
Strafen: AEV 8 min, EHCM 14 min
Tore:
1:2 Sprügel (Grigore)
2:6 Voit (Sprügel); +1
3:6 Sprügel
4:6 Knott; +1
5:6 Voit (Sprügel)
6:7 Grigore (Voit, Sprügel)
7:7 Grigore (Sprügel, Bullnheimer)

EVF – AEV 7:3 (2:2; 2:0; 3:1)
Strafen: EVF 8 + 10 + 20 min, AEV 8 min
Tore:
0:1 Der (Brendel)
0:2 Grigore (Sprügel, Voit)
3:4 Voit (Sprügel, Brendel)

Leistungssteigerung der Schüler

Gegen Ende der Vorrundenguppe A konnten sich die Schüler des AEV erheblich steigern. Vor zwei Wochen gegen Ingolstadt konnte man mit einem 8:7 n. P. den ersten Sieg einfahren. Nachdem dann ein Wochenende komplett spielfrei war, konnte das Team in den letzten beiden Spielen zeigen, dass es sich bis dahin erkennbar unter Wert geschlagen hatte.

Zunächst holte die Mannschaft beim traditionsreichen EV Landshut den ersten 3-Punkte- und zugleich ersten Auswärtssieg. Mit härterer Abwehrarbeit wurden weniger Einschussmöglichkeiten des Gegners zugelassen, während die eigene Chancenverwertung verbessert wurde. Auch ließ sich das Team nicht durch einen Gegentreffer verunsichern. Im Gegenteil: Durch einen Doppelschlag zur Mitte des Spiels wurde der Vorsprung auf zwei Tore ausgebaut. Eine kleine Schlafmützigkeit zu Beginn des letzten Drittels, die den EVL wieder heranbrachte, wurde prompt mit dem nächsten Augsburger Treffer beantwortet. Erst kurz vor Schluss wurde es wieder spannend, als Landshut erneut anschließen konnte und dann noch den Torhüter vom Eis nahm. Aber auch diese Phase wurde überstanden und der Sieg ging verdientermaßen an den AEV.

EVL – AEV 3:4 (0:1; 1:2; 2:1)
Strafen: EVL 6 min, AEV 4 + 5 + SD
Tore:
0:1 Der (Paster)
1:2 Hofbauer (Lang, Grigore)
1:3 Grigore (Sprügel)
2:4 Sprügel (Grigore, Vehkakoski)

Kaum 20 Stunden später ging es zum nächsten Traditionsverein nach Bad Tölz an die Isar. Wie von Trainer Savolainen gewünscht, lag der Schwerpunkt auf der Abwehrarbeit. Und so fiel in den ersten 40 Minuten ein einziges Tor, leider für den Gastgeber. Als dann zu Beginn des Schlussabschnitts der zweite Treffer für die Tölzer fiel, schien das Spiel gelaufen. Aber der AEV stemmte sich gegen die Niederlage, spielte auf einmal munter mit und konnte durch drei Treffer in Folge sogar in Führung gehen. Zwei Unachtsamkeiten innerhalb von 28 Sekunden drehten das Spiel wieder zugunsten der Gastgeber. Der AEV probierte noch einmal alles, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen.

Die in den letzten Spielen gezeigten Leistungen lassen auf jeden Fall hoffen, dass in der nächsten Runde einige Siege mehr geholt werden könne.

ECBT – AEV 4:3 (1:0; 0:0; 3:3)
Strafen: ECBT 8 min, AEV 4 min
Tore:
1:2 Voit (Grigore, Sprügel)
2:2 Sprügel (Grigore)
2:3 Voit (Sprügel, Grigore)

Einladung zu einem 4 Nationen Turnier

Auf Vorschlag des Frauen-Bundesnachwuchstrainers Tommy Kettner wird

Franziska Brendel

zur Teilnahme am 4-Nationen-Turnier der U18 Frauen-Nationalmannschaft vom 03. bis 07. November 2016 in Dmitrov/Russland recht herzlich eingeladen.