Alle guten Dinge sind 4 – U15 besiegt endlich Kaufbeuren

Dreimal hatte der AEV zuvor gegen den ESV Kaufbeuren verloren. Dreimal gingen die Jungs mit hängenden Köpfen vom Eis. Doch diesmal war etwas anders. Von der ersten Sekunde an war zu spüren: Heute will jeder diesen Sieg. Und am Ende wurde es ein echter Eishockey-Krimi mit Happy End.

1. Drittel – Feuerwerk zum Start

Der AEV kam aus der Kabine wie die Feuerwehr. Mit Tempo, Mut und viel Herz erspielten sich die Jungs Chance um Chance. Kaufbeuren wirkte überrascht und fand kaum ins Spiel.

In der 11. Minute fiel endlich die verdiente Führung. Großer Jubel auf der Bank! Der AEV blieb dran, kämpfte um jeden Puck – und legte in der 19. Minute das 2:0 nach. Ein starkes Drittel mit viel Leidenschaft und klarer Dominanz.


2. Drittel – Chancen vergeben, Führung verspielt

Auch im zweiten Abschnitt war der AEV das bessere Team. Doch diesmal fehlte die letzte Genauigkeit. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Und wie so oft im Sport rächt sich das. In der 31. Minute traf Kaufbeuren zum Anschluss. In der 37. Minute folgte sogar der Ausgleich. Plötzlich stand es 2:2. Trotz Überlegenheit ging es mit einem Remis in die Pause.


3. Drittel – Wahnsinn bis zur letzten Sekunde

Der AEV zeigte erneut Charakter. Bereits in der 41. Minute fiel das 3:2. Nur zwei Minuten später das 4:2. Die Jungs spielten mutig nach vorne und wollten die Entscheidung.

Doch Kaufbeuren gab nicht auf. Bei eignere Überrzahl kassierte der AEV in der 51. Minute das 4:3. Dann wurde es richtig bitter: In doppelter Unterzahl fiel in der 57. Minute der Ausgleich zum 4:4. Und drei Minuten vor dem Ende sogar das 4:5. Wieder drohte alles zu kippen.

Als 90 Sekunden vor Schluss erneut eine Strafe gegen den AEV angezeigt wurde, schien die Niederlage besiegelt. Doch dann der unglaubliche Moment: Kaufbeuren leistete sich in Überzahl einen Fehler, der AEV konterte eiskalt – 42 Sekunden vor der Sirene fiel der umjubelte Ausgleich zum 5:5!

Im Penaltyschießen behielten die Augsburger die Nerven. Zwei sichere Treffer, nur ein Gegentor – der 6:5-Sieg war perfekt. Riesenjubel auf dem Eis!


Fazit – Starker Teamgeist zahlt sich aus

Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder kämpfte für jeden. Trotz Rückschlägen blieb das Team ruhig und glaubte an sich. Besonders beeindruckend: Nach dem späten 4:5 steckte niemand auf. Dieser Wille wurde belohnt.

Normalerweise tut sich der AEV im Penaltyschießen schwer. Doch diesmal war das Glück auf Seiten der Jungpanther – und absolut verdient.


Ausblick – Nächste Herausforderung wartet

Lange Zeit zum Feiern bleibt nicht. Schon am 1. März 2026 um 13 Uhr geht es auswärts beim EV Landshut weiter. Mit diesem Rückenwind und diesem Teamgeist darf man sich auf das nächste spannende Spiel freuen.

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