Monat: Februar 2019

DNL: Was hängt da in der Kabine?

Trainer Michael Bakos ist ein Trainer, der sehr viel Wert auf Kommunikation und Teambuilding legt. So stehen regelmäßig Teamevents an. Vom Bowling bis zum Psychokurs reicht die Bandbreite – bei seinen Jungs kommt das sehr gut an. Auch in der Kabine gibt es zahlreiche Motivationstricks zu finden. Unter anderem soll dort ein Plakat hängen, auf dem die Ziele des Jahres festgeschrieben sind. Einige davon hat der AEV schon erreicht: Klassenerhalt, Qualifikation für die Playoff-Runde – das steht schon alles fest. Jetzt wird am Wochenende das nächste Ziel in Angriff genommen: Platz vier und das damit verbundene Heimrecht in den Playoffs. Nötig sind wohl zwei Siege gegen die Düsseldorfer EG. Bakos hat dafür bis auf den mittlerweile am Knie operierten Thomas Grigore den vollen Kader zur Verfügung. Insbesondere auf der Torwartposition hat er die Qual der Wahl. Mit Borst, Lausch, Schaller und Hetzel kämpfen gleich vier Torhüter um den Platz zwischen den Pfosten. Und Manuel Nix, der sein Comeback letzte Woche noch einmal verschieben musste, rückt hoffentlich auch wieder ins Line-Up. Eine Situation, die dem Trainer nicht ungelegen kommt: „Die Spiele werden intensiver und um temporeiches Eishockey zu spielen hilft es uns, wenn wir auf einen größeren Kader zurückgreifen können.“

Kapitän Niklas Länger hofft derweil, dass die Augsburger Eishockeyfans zahlreich ins CFS kommen: „ Wir hauen uns in jedem Spiel voll rein, es lohnt sich mal vorbeizuschauen.“ Und was ist nun mit dem letzten Ziel auf dem Plakat, dem internen Saisonziel? Da lächelt und schweigt der Trainer und Kapitän Länger ergänzt: „Das bleibt unser Geheimnis und in der Kabine.“ Es sieht so aus, als hätte sich die AEV-U20 Großes vorgenommen!

Spielbeginn im CFS ist am Samstag, den 2.3.2019 um 18.30 Uhr und am Sonntag, den 3.3.2019 um 10.30 Uhr.

Playoff-Info:

Die Spiele des Viertelfinales der DNL (Platz 3 – Platz 6 und Platz 4 – Platz 5) finden am 6.3, 9.3. und 10.3.2019 statt.  Am 6.3.2019 hat der schlechter platzierte Klub Heimrecht, in den beiden folgenden Spielen der besser platzierte Verein. Gespielt wird im Modus Best-Of-Three. Gewinnt ein Team Spiel eins und zwei entfällt Spiel drei. Die möglichen Gegner des AEV sind entweder der EV Landshut, der EV Regensburg oder die Eisbären Berlin. Die Sieger des Viertelfinales treffen im Halbfinale auf die beiden Vorrundenersten Mannheim und Köln.

U17 vs. Tabellenführer und Tabellenzweiten

Am vergangenen Wochenende hatte die U17 Mannschaft zwei schwere Gegner zu Gast. Am Samstag kam der Tabellenführer EHC Straubing ins Curt-Frenzel-Stadion. Die bisherigen Ergebnisse waren alle knapp zugunsten der Straubinger ausgegangen und die Gäste zeigten, dass Sie auch diesmal die drei Punkte haben wollen. Es war ein sehr temporeiches Spiel und unsere Spieler konnten die Begegnung offen gestalten, hatten sogar im ersten Spielabschnitt mehr vom Spiel und die klareren Torchancen. Den ersten Treffer erzielten aber die Gäste in der 8. Spielminute. Den verdienten Ausgleich schafften unsere Augsburger, in Überzahl, in der 14. Spielminute. Es folgten weitere gute Torchancen, doch nur die Straubinger gelangen zwei weitere Treffer kurz vor der Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt waren unsere Jungs noch nicht richtig konzentriert auf dem Eis, da mussten sie gleich den nächsten Treffer zum 1:4 hinnehmen. In der 28. Spielminute gelang durch einen schönen Spielzug der zweite Treffer auf Augsburger Seite. Kaum eine Minute später legten die Straubinger jedoch erneut nach. Durch den nun klaren Rückstand verflachte das Spiel etwas, auf Augsburger Seite konnte an das gute Spiel der ersten Hälfte nicht mehr angeknüpft werden.  Mit einem 2:5 ging man in das Schlussdrittel, auch hier hatte unsere Jugendmannschaft noch einzelne Torchancen. Bei den vier Überzahlmöglichkeiten zu Beginn des Drittels konnte daraus aber kein Kapital geschlagen werden. Im Gegenteil, durch zwei individuelle Fehler in der 52. und 59. Spielminute ermöglichte man den Gästen noch zwei weitere Treffer. Das Ergebnis ist sehr ernüchternd und vielleicht mit 2-3 Toren zu hoch für die Gäste aus Straubing ausgefallen, welche die drei Punkte aber klar verdient haben.   

Zum Sonntagspiel begrüßte man die Nürnberger vom EHC als Tabellenzweiten in Augsburg. Der nächste Hochkaräter und aufgrund der engen Tabellensituation bei den ersten beiden Plätzen, konnte man ein ähnlich schweres Spiel wie am Vortag erwarten. Doch bei Spielbeginn konnte man seinen Augen nicht trauen, unsere jungen Panther zeigten was in Ihnen steckt und ungewohnt perfektes Passspiel. Es gelangen in den ersten vier Minuten vier Tore! Damit hatten die Gäste wohl auch nicht gerechnet und nahmen sofort eine Auszeit. Diese nahm den Augsburgern erstmal den Anfangsschwung, denn die EHC Spieler erzielten in der 6. Minute den ersten Treffer zum 4:1 in Unterzahl. Das Spiel blieb dennoch gut auf Augsburger Seite und die Nürnberger spielten ab da besser mit. Kurz vor Drittelende gelang ein weiteres Tor in Überzahl für unser Team zum 5:1. Nach der Pause verflachte das Spiel etwas und die Nürnberger kamen immer besser mit den Augsburgern zurecht. Wohl auch, da diese sich nicht mehr im Zusammenspiel fanden, sondern nur noch viel aus Einzelaktionen bestand. Das super Kombinationsspiel des ersten Drittels war wie weg geblasen. In der 28. Minute gelang dem EHC das zweite Tor, hierauf antworteten unsere Spieler mit dem sechsten Treffer in der 35. Spielminute. Gegen Ende des Spielabschnittes (38. und 40.) fielen zwei weitere Treffer der Gäste. Mit einem 6:4 ging man in die letzte Pause, das Spiel war wieder offen. Das merkte man den Nürnberger Spielern auch zu Beginn des Schlussdrittels an, die spielten frei auf und setzen unser Team unter Druck. Trotz guter Torhüterparaden gelang den Nürnbergern der Anschlusstreffer zum 6:5. Im Gegenzug, nach nur 11 Sekunden, hatten unsere Jungs aber die richtige Antwort und legten wieder ein Tor zum 7:5 drauf. In der 55. Spielminute gelang dann die Vorentscheidung der entscheidende Treffer zum 8:5 dank eines erfolgreichen Sololaufes. Die Gäste bewiesen aber Moral, steckten nicht auf und erzielten noch einen weiteren Treffer, zum Endstand von 8:6.

Ein etwas verrücktes Spiel mit zwei Gesichtern unserer U17 Mannschaft – Das Wochenende somit mit guten drei Punkten abgeschlossen, etwas mehr als man auf dem Papier erwarten durfte.

DNL: Nicolas Baur schießt AEV in die Playoffs

Mit einem 4:1-Auswärtssieg machte die Augsburger DNL den Einzug ins Playoff-Viertelfinale perfekt. Matchwinner war Stürmer Nicolas Baur, der zwei Treffer erzielte. Das Spiel am Sonntag in Köln verlor der AEV mit 4:8. In der Tabelle rückt der EV damit wieder auf Platz fünf vor.

DEG – AEV 1:4

Eine konzentrierte Mannschaftsleistung zeigte der AEV beim entscheidenden Spiel in Düsseldorf. Top konzentriert ging das Bakos-Team zu Werke und ließ in der Defensive im Verbund mit dem stark haltenden Moritz Borst nicht viel zu. Martin Hlozek traf zur AEV-Führung im ersten Drittel. In zweiten Abschnitt glich die DEG aus, doch dann entschied der AEV die Partie. Jeweils auf Vorarbeit von Tim Bullnheimer traf Nicolas Baur zweimal und entschied somit das Spiel. Tor Nummer vier erzielte Donat Peter in Überzahl. 

Köln – AEV 8:4

Köln startete furios und traf bereits nach 24 Sekunden zum 1:0. Auch in der Folgezeit agierte der AEV unkonzentriert und musste bis zum Ende des zweiten Drittels weitere Treffer zum 6:1-Zwischenstand hinnehmen. Erst in den letzten zwanzig Minuten stabilisierte sich der AEV und kam seinerseits zu ein paar Treffern. Der Endstand von 4:8 war aber ohne große Bedeutung. Torschützen für Augsburg waren Timo Bakos (2), Tim Bullnheimer und Donat Peter.

Somit hat der AEV den Sprung unter die besten sechs Teams in Deutschland geschafft und steht bereits zwei Spiel vor dem Ende der Hauptrunde im Viertelfinale. In den beiden Heimspielen gegen Düsseldorf am kommenden Wochenende kann das Team von Trainer Michael Bakos nun sogar noch Platz vier erreichen und sich das Heimrecht sichern. Trainer Bakos freute sich über die Playoff-Qualifikation seines Teams: „Wir haben gegen Düsseldorf, unseren direkten Konkurrenten um die Playoff-Teilnahme, sehr diszipliniert gespielt und den so wichtigen Dreier eingefahren. Am Sonntag hat uns eine starke Kölner Mannschaft ihr Spiel aufgezwungen und uns in Drittel eins und zwei dominiert. Die Niederlage konnte aber nicht die Freude über das Erreichen der Playoffs und den vorzeitigen Klassenerhalt trüben.

mb

AEV auf gutem Kurs – nur eine große Sorge treibt die Verantwortlichen um

„Ich bin stolz, was aus meinem AEV geworden ist“ – diese Wortmeldung von Mitglied Peter Röder steht sinnbildlich für die Entwicklung des Augsburger EV in den letzten Jahren. Vorbei die Zeit, als acht Mitglieder mit dem damaligen Panther-Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf in der Rosenaugaststätte saßen. Nun trifft man sich im VIP-Raum des Curt-Frenzel-Stadions und freut sich über die positive Entwicklung des Vereins.

Präsident Wolfgang Renner berichtet von einer soliden wirtschaftlichen Lage, einer voraussichtlich weiteren Zertifizierung als 5-Sterne-Club, von mittlerweile vier hauptamtlichen Trainern und rund 100 Kindern in der AEV-Laufschule. Alles Indikatoren für eine gute und rosige Zukunft. Wenn da das Problem mit Bahn zwei nicht wäre. Eine Sorge, die den Präsidenten und sein Team nicht immer ruhig schlafen lässt. Jugendleiter Lukas Gebele malt düstere Bilder: „Wenn wir nicht bald eine vernünftige Lösung hinbekommen, werden wir von anderen Standorten überholt.“ So baut die Stadt München mit Hilfe von Sponsoren ein Eissportzentrum im Olympiapark mit drei überdachten Trainingsbahnen. „Wenn wir bis dann noch immer in unserer Freiluftarena trainieren, können wir unser Konzept von Breiten- und Leistungssport beim AEV vergessen“, kommentiert Gebele die Folgen. Stadt und Verein müssten bald zu einer Lösung kommen. Derzeit freilich reichen die Eiszeiten noch zu einigen Erfolgen: Die U20 mischt deutschlandweit oben mit und hat sich ein hohes Ziel gesetzt, wie der Sportliche Leiter und U20-Trainer Michael Bakos betont: „Wir wollen in die Playoffs und dann richtig angreifen.“ Auch die U11 sorgte beim DEL-Cup in Augsburg unlängst für Furore und erreichte das Finale gegen Berlin (1:5). Die insgesamt 9 Teams spielen allesamt in den höchsten Ligen – nur die U17 muss sich erst aus der Zweitklassigkeit nach oben kämpfen. Mit insgesamt 296 aktiven Spielern ist ein neuer Höchststand erreicht.

Für das Team des Augsburger EV aber noch lange kein Grund, die Füße hochzulegen, denn nun, so Präsident Renner, gilt es für den Club und seine Mitstreiter den derzeitigen Ausbau zu stabilisieren: „Dazu brauchen wir viele Helfer, Sponsoren und auch die Politik“.

Bericht aus der Augsburger Allgemeine, 20.02.2019
Fotos: Sport in Augsburg

U15: Schwierige Aufgabe gegen Bad Tölz

Am Sonntag den 17.02. war die U15 des AEV zu Gast in Bald Tölz. Die Anspannung vor dem Spiel beim Tabellen ersten der Qualifikationsrunde war den Augsburgern deutlich anzuspüren. Die Gastgeber nutzen dies Eiskalt aus und gingen gleich in der ersten Spielminute in Führung. Den frühen Rückstand noch nicht richtig verdaut, legten die Tölzer nach und konnten im ersten Drittel ihre Führung bis auf vier Tore ausbauen. Nach einer durchaus gelungenen Ansprache in der drittelpause waren unsere Jungs deutlich wacher und hielten sehr gut dagegen. So war auch das erste Tor im zweiten Drittel zu Gunsten des AEV nicht unverdient. Dem Gastgeber schien die Augsburger Gegenwehr aber gar nicht zu gefallen und das ohne hin schon sehr körperbetonte Spiel nahm an Intensität noch zu. Da die Schiedsrichter ihrer Linie, sehr viel laufen zu lassen, treu blieben, gelang es den Gastgebern auch das zweite Drittel mit 2:1 für sich zu entscheiden. Aber unsere Jungs haben gemerkt, dass sie mit einem disziplinierten Eishockeyspiel dagegen halten können. Und das haben sie sich für das dritte und letzte Drittel auch vorgenommen! Gleich zu Anfang des dritten Drittels gab es eine der sehr wenigen Strafen im Spiel gegen die Gastgeber, bei der sich die Augsburger in einem sehr schönen Powerplay mit tollem Passspiel mit dem zweiten Tor des Tages belohnten. Das Spiel nahm auf beiden Seiten weiter an Intensität zu, doch beide Torhüter hatten sich darauf eingestellt keine weiteren Tore zuzulassen. Und so endete das Spiel 6:2 für Bad Tölz. Unsere Jungs sollten das positive Gefühl aus dem letzten Drittel mit zum nächsten Spiel nach Weiden nehmen, zu dem auch hoffentlich alle Spieler wieder einsatzfähig sind.

DNL: Die Mentalitäts-Monster warten

Zu zwei richtungsweisenden Partien reist der AEV ins Rheinland. Bei den Spielen in Düsseldorf und in Köln will der AEV den Einzug in die Playoff-Runde klarmachen. Dabei ist vor allem die Partie in Düsseldorf ein Sechs-Punkte-Spiel gegen einen unangenehmen Gegner.

Eigentlich war das DNL-Team der DEG schon klar auf Kurs Abstiegsrunde. Aber in den letzten Wochen steigerte sich das Team von Trainer Georg Holzmann immens und holte Punkte gegen fast alle Top-Teams der Liga. So steht man derzeit bei 38 Punkten und hat vier Spiele vor Rundenschluss noch berechtigte Chancen auf die Playoffs um die Meisterschaft, die die ersten sechs Mannschaften erreichen. Die DEG besticht durch ihre Mentalität, mannschaftliche Geschlossenheit und schnelles, schnörkelloses Spiel. Stars sind im Kader nicht zu finden – bis auf Torwart Hendrik Hane, der schon mehrmals im Tor des DEL2-Klubs Frankfurt stand.

Am Sonntag gastiert der AEV beim Tabellenzweiten in Köln, wo er vor zwei Wochen in zwei Spielen schon drei von sechs Punkten ergattern konnte. Punkte sind natürlich auch das oberste Ziel von Trainer Bakos, der mit seinem Team auf Platz sechs und fünf Punkte vor der DEG liegt. Er blickt dem Wochenende positiv aber mit Respekt vor beiden Gegner entgegen: „Düsseldorf und Köln werden uns alles abverlangen und um zu punkten bedarf es einer sehr geschlossene Mannschaftsleistung unsererseits.“ Die Verletztenliste beim AEV hat sich weiter verkürzt, denn die lange verletzten Maximilian Welz und Manuel Nix stehen nach sechs Wochen Pause vor ihrem Comeback. So muss Bakos wohl nur auf Thomas Grigore verzichten.

Weitere Brisanz im Duell AEV gegen DEG um den letzten Playoff-Platz liegt darin, dass beide Mannschaften an den letzten beiden Spieltagen erneut aufeinandertreffen – dann aber zum Showdown in Augsburg. Spielbeginn am Samstag, den 23.2.2019 ist um 19.30 Uhr in Düsseldorf an der Brehmstraße und am Sonntag, den 24.2.2019 um 12.00 Uhr in Köln in der Kölnarena 2. Das Spiel in Köln kann via sporttotal.tv.de im Internet verfolgt werden.

mb

U10: Turnier-Hattrick sichert vorzeitigen Gruppensieg

Bei Frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein traf sich unsere U10 am vergangenen Samstag zur Abfahrt mit dem Bus in Richtung Sonthofen. Dort im Eisstadion angekommen war jedoch allen schnell klar, dass es mit dem „Frühlings-Ausflug“ schnell vorbei war, denn im Sonthofener Eisstadion war es bitterkalt. Zur ungewohnten Zeit von 17:00 Uhr ging es für unsere Jungs dann darum, auch im 3. Turnier der Rückrunde ihrer Favoriten-Rolle gerecht zu werden.

Anders als in den vergangenen Turnieren der 2. BEV-Runde ging es diesmal bereits zu Beginn gegen den EV Pfronten. Doch im Gegensatz zu den engen Begegnungen bisher, war es diesmal eine klare Sache für den AEV. Unsere 2009er schafften es immer wieder durch schöne Kombinationen gefährlich vor das Pfrontner Tor zu kommen und so stand am Ende ein verdienter und zu keiner Zeit gefährdeter 7:1-Sieg auf der Ergebnis-Tafel.

In Spiel zwei wartete der ESC Kempten. Auch dieses Spiel war vom ersten Bully weg eine klare Angelegenheit. Unsere Jungs kombinierten, spielten und trafen nahezu nach Belieben und gewannen mühelos mit 15:0.

Im abschließenden Spiel des Tages ging es nun gegen den Gastgeber, die Little Bullls Sonthofen. Diese waren mit zwei Siegen ebenfalls perfekt ins Turnier gestartet. Und durch den Sieg der Sonthofener gegen Pfronten war die Ausgangslage klar: mit einem Sieg könnten sich unsere Jungs nicht nur den 3. Turniersieg in Folge sichern, sondern auch bereits einen Spieltag vor Schluß den Gruppensieg. Dies wollten die Gastgeber jedoch offensichtlich verhindern und so entwickelte sich von Anfang an ein munteres, ausgeglichenes Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich unsere U10 jedoch immer mehr durch und so konnten die Jungs auch das abschließende Spiel mit 7:3 für sich entscheiden.

Damit steht unsere junge Mannschaft bereits vor dem letzten Turnier in Kempten (16.03.2019) als Gruppensieger fest. Hervorzuheben ist vor allem die Spielfreude und mannschaftliche Geschlossenheit, die den Jungs in dieser Runde zu jeder Zeit anzusehen war. Zur Belohnung gab es für die hungrigen Jungs in der Kabine danach noch „Pizza – all you can eat“ und auch für die wartenden Eltern blieb (zum Glück) das ein oder andere Stück übrig, bevor uns dann unser Busfahrer Roland sicher und entspannt im Bus zurück nach Augsburg chauffierte.

U17 am Wochenende nach Peiting und Weiden

Am Wochenende waren zwei Auswärtsspiele für die U17 angesetzt. Am Samstag hieß der Gegner EC Peiting. In den ersten drei Begegnungen war unser Team siegreich und es sollte sich auch diesmal nicht ändern. Die Peitinger waren, wie auch unser Team nicht in Vollbesetzung durch einige Kranke oder Verletzte. Dies verschaffte einen größeren Vorteil auf Augsburger Seite, durch den ausgeglicheneren Kader und das spiegelte sich auch auf dem Eis wieder. Von Beginn an übernahmen die jungen Panther die Kontrolle und spielten die Peitinger in ihrem Drittel fest. Diese kamen nur vereinzelt vor das Augsburger Gehäuse, so war es nur eine Frage der Zeit, ehe das Führungstor für den AEV fiel. In der 7. Spielminute war es soweit. Im weiteren Verlauf erzielten unsere Jungs in der 12. und 13. Minute zwei weitere Treffer und ging mit 0:3 in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt verflachte das Spiel, jeder der Augsburger Spieler wollte ein Tor schießen und so war es hauptsächlich von Einzelaktionen geprägt, als von gutem Passspiel. Hier fielen zwei weitere Treffer auf Augsburger Seite. Im Schlussdrittel besannen sich unsere Spieler wieder auf etwas mehr Zusammenspiel und auch dank dem Kräfteverschleiß auf Peitinger Seite, erzielten sie fünf weitere Tore zum ersten zweistelligen Erfolg mit 0:10. Ein sehr einseitiges Spiel, wobei es auf Augsburger Seite auch nicht hochklassig war, sondern eher durchschnittliche „Hausmannskost“. Morgen beim 1.EV Weiden werden die Jungs schon mehr in die Waagschale werfen müssen um zu Punkten.


Am Sonntag hieß es früh aufstehen, um 06.00 Uhr war Abfahrt nach Weiden. Das Spiel hielt was es von der Tabellensituation her versprach, nämlich ein enges, umkämpftes Spiel zu werden. Vom ersten Bully an war es ein sehr schnelles Spiel und kein Vergleich zu gestern. Die Weidener hielten stark dagegen, doch den Ton gaben die Gäste aus Augsburg an. Erst in der 16. Minute fiel der erste Treffer für unsere Jungs. Doch kaum war der Torjubel vorbei, erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Mit dem Unentschieden ging es in die Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt legten wieder unsere Spieler in der 33. Minute in Überzahl vor. Fünf Minuten später erneut der Ausgleich durch ein Solo von den Weidenern. Die Partie war im Mittelabschnitt sehr ruppig, vor allem von der Seite der Weidener her. Die Strafbank war zeitweilig mit 5 Weidener Spielern besetzt. Unsere Mannschaft war klar überlegen und erspielte sich Chance um Chance, leider haben wir das diese Saison schon so oft gesehen, dass die vielen guten Tormöglichkeiten nicht genutzt wurden. So kam es wie es kommen musste, durch eine Unachtsamkeit in der Verteidigung gelang den Gastgebern im Schlussabschnitt, 10 Minuten vor dem Ende, der Führungstreffer. Auch anschließend hatten wir noch einige top Torchancen. Doch es blieb beim 3:2!
Drei Punkte verschenkt und das obwohl man die klar bessere Mannschaft war. Leider mangelte es wieder an der Chancenverwertung!

DNL: jetzt kommt’s drauf an- Trainer Bakos im Interview

Mitte Februar – das ist im Eishockey die spannendste Zeit des Jahres, denn jetzt stehen die Entscheidungen an. Playoffs oder Abstiegsrunde, „Hero oder Zero“ heißt es deshalb auch für das Team von Trainer Michael Bakos in der DNL. Eine Schlussphase, die Trainer und Spieler in ihren Bann zieht. Wir trafen Trainer Michael Bakos zum Interview.

Frage: Michael, bist Du innerlich schon nervös, so kurz vor der Crunch-Time?

MB: Nein, wir werden gut vorbereitet in die letzte Saisonphase starten. Die Vorfreude überwiegt.

Frage: 31 Spiele 43 Punkte, knapp 1,5 Punkte in Schnitt – bisher eine zufriedenstellende DNL-Bilanz?

MB: Klingt gut – ist mir aber nicht so wichtig. Es zählen die Fortschritte der Spieler und was wir als Mannschaft am Ende einer Saison erreicht haben. Noch stehen vier Spiele in der Hauptrunde aus.

Frage: Dein Team steht auf Platz fünf. Was ist in dieser Saison realistisch drin?

MB: Da hat sich zu Saisonbeginn nichts geändert. Realistisch ein Platz unter den Top 6 und wenn es für uns in die Playoff geht, dann möchten wir noch eine Schippe drauflegen.

Frage: Zuletzt waren einige der AEV-Spieler in diversen Nationalmannschaften unterwegs. Eine Bestätigung Deiner Arbeit?

MB: Hauptsächlich eine Bestätigung für die Spieler und deren Leistungen, die zu den Nominierungen geführt haben. An zweiter Stelle für alle Personen, die bis zum heutigen Tag an der Entwicklung der Spieler mitgewirkt haben

Frage: Sinn der DNL ist ja auch, Spieler für den Panther-Profikader zu entwickeln. Wer ist denn schon soweit für den großen Sprung?

MB: Über Sinnhaftigkeit im deutschen Eishockey möchte ich an dieser Stelle nicht philosophieren, das würde den Rahmen sprengen. Um auf die Frage zurückzukommen: Potenzial für das Profieishockey ist definitiv bei ein paar Spielern vorhanden. Den großen Sprung könnten sie innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre schaffen, wenn sie akribisch weiter an sich arbeiten und die nötige Förderung erhalten

Frage: Und was machen die Spieler, die es nach den DNL nicht in den Profibereich streben?

MB: Da liegt es erst einmal an den Spielern selbst, sich zu entscheiden, ob sie im Seniorenbereich weiter Eishockey spielen möchten. Wenn ja, haben wir in der Region gute Vereine in der Landes- bzw. Bayernliga und mit Königsbrunn einen Bayernligisten direkt vor unserer Haustüre. Interesse an unseren Spielern seitens des EHC Königsbrunn wurde schon bekundet. Es würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere unserer ausscheidenden DNL-Spieler in Zukunft die Schlittschuhe für unsere Freunde aus Königsbrunn schnüren würde. Überaus erfreut wäre ich auch, wenn zukünftige AEV-Nachwuchstrainer unter unseren Eigengewächsen zu finden sein werden.

Frage: Stichwort BPH. Theoretisch könnte der Zaubersturm „Bakos-Peter-Hlozek“ ja auch noch nächstes Jahr in der DNL wirbeln …

MB: Das stimmt. 

Frage: Betrachten wir den AEV-Nachwuchs als Gesamtes: Bist Du mit der Entwicklung zufrieden?

MB: Zufrieden bin ich, wenn ich im Frühjahr den Garten für den Sommer hergerichtet habe, da weiß ich es ist geschafft und ich kann mich zumindest für ein paar Monate zurücklehnen und genießen. Im Sport gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten und diese natürlich auch bei uns im AEV-Nachwuchs. Der eingeschlagenenWeg ist der richtige und den werden wir weiter beschreiten, auch wenn Hürden im Weg stehen. Der AEV wurde seit Beginn des 5-Sterne-Programms jede Saison mit 5-Sternen ausgezeichnet, aber die Auflagen werden von Saison zu Saison angepasst und sind immer schwerer zu erfüllen.  Um den Standard halten bzw. ausbauen zu können, benötigen wir dringend eine zweite Eisfläche mit zusätzlichen Kabinen die wir – wie auch andere Vereine – die ganze Saison nutzen können. Das CFS ist eine, wenn nicht sogar die meistgenutzte Sportstätte in Augsburg und platzt sprichwörtlich aus allen Nähten. Wir haben in der Laufschule über 100 angemeldete Kinder, da sind wir deutschlandweit ganz vorne mit dabei. Dies bedeutet aber auch, dass wir aufgrund der gestiegenen Anzahl an Kindern bald  zusätzliche Mannschaften für den Spielbetrieb melden müssten. Aktuell nicht vorstellbar, da die Kapazität an verfügbarer Eiszeit im CFS am Limit ist.

Frage: Die U11 hat ja vor kurzem beim DEL-Cup das Finale erreicht. Wächst da eine neue Top-Generation heran, wie es die Jahrgänge 1999, 2000 und 2001 sind/waren?

MB: Es ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für den Moment und war mit Sicherheit ein sehr schönes Erlebnis für unsere Kids. Von einer neuen Top-Generation möchte ich nicht sprechen, da sollten wir erst die Entwicklung der nächsten Jahre abwarten.

Frage: Ein Blick voraus: ist Michael Bakos auch noch U20-Coach im kommenden Jahr?

MB: Insofern ich keine Kündigung erhalte, gehe ich mal schwer davon aus.

Eine letzte Frage: Vervollständige die Zahlenreihe 11, 8, 6, …. (DNL-Abschlussplatzierungen der letzten drei Jahre)

MB: …besser! Ich hab’s nicht so mit Zahlen (lacht).

mb